Meine kleine Steyrtalbahn

  • Haxen, Haxen, Haxen...


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    Die Schrauberln mit den Mineralwasserverschlüssen im Einsatz.


    Schraubt sich echt gut.


    Aber 130cm SOK über Boden ist echt hoch. Doch die Haxen sind stabil. auch auf diese Höhe


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    lg jakob

  • Ach... ich hadere mit mir und der Vorbildtreue...


    Oberhalb meines Bahnhofes stehtein Bauernhof. Und der muss just auf die Modultrennfuge...


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    Man sieht es am dünnen Bleistiftstrich.


    Ein geteiltes und fix montiertes Haus kommt aus optischen Gründen nicht in Frage.


    Abnehmbar? Aber wie löse ich das am besten?


    Die Schachtel simuliert das Haus pber der Modulgrenze, wo es genau hingehört.


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    Ich könnte das Haus als ganzes so weit nach links rücken, sodass es nur mehr am linken Modul steht. Dann müsste ich die Kabel für die Beleuchtung nochmal extra steckbar über die Modulgrenze führen, da auf diesem Modul sonst keinerlei Beleuchtung vorhanden ist. Die LightControl von Fichtelbahn kommt aufs rechte Modul.


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    Die Schachtel wiederum zeigt diese Lage an.


    Das Gebäude ganz aufs rechte Modul geht des Geländes wegen nicht.


    Ins Gebäude kommen mehrere unabhängig schaltbare Lichter.


    Wie könnte ich das Gebäude bauen, dass es über eine Modulgrenze hinweg abnehmbar bleibt, aber keine Spalte am Fundament sichtbar bleibt?


    Eine ganze Grundplatte mit Vorplatz rund ums Haus, sodass die Spalte mit Zaun, Beginn von hohem Gras, unter Bäumen usw. kaschiert wird?


    Oder mache ich besser das Fundament fix, und Stecke das Haus darauf?


    Abnehmbar finde ich prinzipiell sinnvoll, da Transportschäden eher vermieden werden, wenn die Gebäude in extra Boxen verstaut werden, bzw wenn man Lamperln wechseln muss...


    Ach ich bin unentschlossen.


    Lg jakob

  • Ich habe ein Gebäude über eine Segmentkante und würde das heute nicht mehr machen, denn es ist nur lästig.


    Also wenn du das Gebäude nicht verschieben kannst (wer würde mit dir dafür schimpfen), dann tät ich das Gebäude auf einer eigenen Grundplatte befestigen (zB eine 3 oder 4mm Hartfaserplatte) und diese einfach auflegen, ggf mit einer Sicherungsschraube oder eine Art Hebel von unten befestigen, damit das Gebäude nicht irrtümlich bei einem Rempler runterfliegt. Kanten lassen sich zT durch Zäune oä kaschieren. Ich mache das eigentlich bei allen meinen Gebäuden so, weil sich so ein Gebäude mit Szenerie rundherum leichter gestalten lässt. Am Ende befestige ich diese Platte mit Gebäude dann meist schon, aber so, dass man sie sich im Notfall wieder runter bekommt, also mit einer Schraube von unten. Die Kanten retuschiere ich dann mit Schotter, Sand, Split, Beflockung etc weg.

  • Eigentlich hast du recht... wer soll mich schimpfen, wenn das Gebäude 7cm weiter links steht... dann steht dort ein Obstbaum weniger, und auf der anderen Seite einer mehr.


    Es gibt auch - zumindest brachten meine Recherchen nichts zutage - kein einziges Bild, welches den Bauernhof und Güterschuppen gemeinsam zeigt, sodass man das überhaupt sehen könnte... und Zeitzeugen... glaube nicht, dass es da noch welche gibt, die sich relevant erinnern könnten.


    Ich werde das Gebäude verschieben.


    Lg jakob

  • Hmm wenn es über der kante steht kannst du da abnehmbar ja die befestigung leitend machen....


    Also am rechten modul ein paar versenkte Bananenbuchsen zB (wieviel Kontakte brauchst du?) und genau passend dazu Bananenstecker an der Unterseite vom Gebäude.


    Wenn dir 2 Kontakte reichen würde ich in jeder Hausecke (also 4) einen Stecker machen.

    die 2 rechten Stromleitend, die 2 Linken stromlos......


    Geht auch wenn du es ganz nach links stellst dann musst du halt auch das linke Modul verkabeln...



    LG

    68000

    Mein Nick: Serie 68000 Diesellok der SNCF
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    Zitat von Theresia von Avila
    >Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit
    >und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen

  • Wenn abnehmbar, würd ich das mit Neodym-Magneten befestigen. Muss noch experimentieren, ob man an die mittels leitendem Lack ein Kabel so befestigen kann, dass der Stromfluss über die Magneten erfolgen kann... Das wäre überhaupt die schönste "Elektrifizierung". Aber vielleicht verlieren die Magneterln durch konstanten Stromfluss ja auch ihren Magnetismus... dann wärs wieder blöd.

    Ich weiß noch nicht, wieviele Lamperln ich da rein baue... Mir fehlen noch Ansichten des Bauernhofes, daher hab ich ihn auch noch nicht gebaut. Das Haus steht zwar heute noch, ist aber schon viele Jahr ein Wohnhaus. Ich hätte das Gebäude aber gerne im Bauzustand von 1940, gerne auch heruntergekommen dieser Bauzustand 1980 (obwohl ich weiß, dass es in der Zwischenzeit auf ein Wohnhaus umgebaut wurde).

    Das Wohnhaus neben dem Gleis in Agonitz ist auch im Zustand von 1900 oder 1930 entstanden... da hatte es 2 Fenster im Dachboden in der Gibelmauer...

    Ich nehme mir die künstlerische Freiheit heraus, Agonitz so zusammenzuwürfeln, dass ich mit möglichst originalen Bauabschnitten durchaus auch Epochen vermische...

    Für die Epoche, wo wir im Verein fahren, müsste ich die eingleisige Haltestelle mit Bundesstraße und Schranken bauen... Der Bahnhof wurde ja 1943 aufgelassen und in den 1960ern die Bundesstraße ausgebaut. Wir fahren in den 1980ern und 1990ern... Da lagen dort nichtmal mehr Gleise...
    Und es ist meine kleine Idylle, die ich hier baue... :-) Also baue ich die, wie es mir am besten gefällt...

    lg jakob

  • Weil ich weiß, dass hier Bilder gerne gesehen werden...

    Ich hab grad in für eine Diskussion über Stahlschwellen einen kleinen Bilderbogen mit Gleisdetails der Steyrtalbahn in Steyr Lokalbahnhof, Bahnhofseinfahrt aus Garsten, zusammengestellt.

    Man sieht schön die altbrauchbaren und wiederverwendeten Stahlschwellen, die offensichtlich vorher auf einer Normalspurbahn zum Einsatz kamen.

    VlidYeDdAveBWes2okmI4e0hIfVdA9O00DV0mq59.jpg


    (Link im Bild führt zu einer Bildergallerie mit 8 Bildern)


    Ist zwar momentan nicht relevant für mich, da ich grad Holzschwellen baue... aber ich denke interessant ist die Gleisstudie allemal :)


    lg jakob

  • Nur nicht übertreiben mit der Vorbildtreue (Hof weiter links oder rechts - wurscht).

    Neodymmagnete vertragen Stromfluss (Bsp. stromführende Kupplung), nur keine Hitze, drum nicht löten (oder sich schlau machen, wie es trotzdem gehen könnte).

  • Noch eine Frage treibt mich gerade...
    Ich schaue gerade Fotos der Steyrtalbahn durch. Die Schienen sind auf der Lauffläche oft gar nicht schön Stahl-Silber... sondern durchaus auch braun/schwarz korrodiert, weil dort nur selten Verkehr stattfindet.


    Wie ist das mit Brünieren? Sind Neusilberschienen nach dem Brünieren noch elektrisch leitfähig? Ich denke, ich las da einmal davon... da es ja auch brünierte Herzstücke oder sogar ganze Schienenprofile zu kaufen gibt...

    Wenn ich mit Ballistiol von H0fine z.B. die Nebengleise auch an der Oberfläche brüniere, kann ich da dann noch drauf mit Lokomotiven elektrisch fahren?


    lg jakob

  • Wenn ich mit Ballistiol von H0fine z.B. die Nebengleise auch an der Oberfläche brüniere, ...

    Ballistol ist nur der Hersteller, es gibt zB. die Schnellbrünierung (https://ballistol.de/produkte/…2/schnellbruenierung?c=13)

    Bei der Anwendung muß man bedenken, dass eine stark giftige Substanz enthalten ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Selendioxid

    Alle Fotos ohne zusätzliche Quellenangabe sind selbstgemacht!

  • Hmm mit Magneten und vieleicht Rastnasen mechanisch fixieren.


    Dann kannst du aber einfach ein x poliges Platinenkabel/steckverbinder nehmen.

    Einfach und simpel und du bist flexibel mit Anzahl Kontakte.


    Lg



    PS taugt mir sehr wie du das angehst.

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    Zitat von Theresia von Avila
    >Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit
    >und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen

  • Ballistol ist nur der Hersteller, es gibt zB. die Schnellbrünierung (https://ballistol.de/produkte/…2/schnellbruenierung?c=13)

    Bei der Anwendung muß man bedenken, dass eine stark giftige Substanz enthalten ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Selendioxid

    Abgesehen von der Giftigkeit... sind brünierte Neusilberoberflächen noch leitfähig?
    Auf Eisen wird ja Eisenoxid beim brünieren erzeugt... das leitet keinen Strom.

  • Ok... also brünierte Flächen leiten wirklich nicht... dann kann ich meine Idee vergessen.


    Vielen Dank

  • Darum werden bei mir auch Räder bei neuen Loks von der Brünierung befreit - soweit vorhanden.

    Fotos von mir - wenn nicht anders vermerkt