Elektrische Ein- und Umbauten in MoBa Fahrzeugen

  • Hallo Kollegen!


    Ich habe vor einiger Zeit einen gebrauchten 5-teiligen Wiesel von Heris auf der Modellbaumesse in St. Pölten erstanden. Dieser Zug war nun der erste, in dem ich eine nicht fertig gekaufte Innenbeleuchtung eingebaut habe.

    IMG_1659_small.jpg


    Dazu musste ich die eingeklebten Zwischenetagen heraus trennen um auch im Obergeschoß ordentlich rein zu kommen. Die Streifen durchzufädeln und ordentlich festzukleben scheitert an den verbliebenen Angüssen in der Mitte der Gehäuse. Wenn dann auch mal Fahrgäste Platz genommen haben werde ich die Zwischenböden eventuell wieder einkleben, aber halten tun sie so auch.


    Im Steuerwagen sitzt ein Funktionsdecoder (Zimo MX671), der neben den Stirn und Rückleuchten desselben die IB des ganzen Zuges schaltet.

    Als Leuchtmittel verwende ich handelsübliche selbstklebende 12V LED-Streifen. Diese sind in den Zwischenwagen über einen 1,2kOhm Widerstand und einen Gleichrichter (selbst gelötet aus 4 Dioden weil vorhanden - fertige Brückengleichrichter brauchen duetlich weniger Platz), im Steuerwagen über einen 1,5kOhm Widerstand (weil weniger LEDs) angeschlossen.


    Zur Elektrischen Verbindung zwischen den Wagen verwende ich 4-polige stromführende Kupplungen von Krois. Die äußeren Pins der Kupplung sind vorgesehen für zusätzliche Stromabnehmer in weiteren Wagons. Diese Pins sind von einer zur anderen Kupplung gerade zu verbinden, und Radschleifer immer mit Pins der gleichen Seite zu verbinden.

    Die mittleren beiden Pins sind für die IB vorgesehen. Damit und mit den Gleichrichtern braucht man beim Zusammenstellen des Zuges nicht auf die Fahrtrichtung der Wagons zu achten.


    Das funktionierte ganz gut. Da und dort scheint die IB durch das Gehäuse, dagegen hilft bestimmt etwas schwarze Farbe. Die Rücklichter müssen auch noch irgendwie abgedeckt werden, wie im Bild zu sehen.


    Soweit so gut, aber zwei Probleme hab ich noch:


    1. Die Beleuchtung ist momentan noch zu hell, trotz schon recht starker Dimmung des Ausganges. Wenn ich sie aber noch weiter dimme, beginnt die Beleuchtung stark zu flackern. Liegt das an den LED-Streifen, die das bei zu wenig Saft einfach machen, oder an der starken Dimmung? Anders gefragt, kann ich höhere Widerstände einbauen, weniger dimmen und gut ist, oder brauche ich andere LEDs?


    2. Ich bin etwas enttäuscht von den Krois-Kupplungen (MKS/4), da die Abstände zwischen den Wagons damit doch deutlich größer sind als mit den Roco KKKs - obwohl enge Abstände auf der HP extra erwähnt werden (bzw. wurden, ich finde das nicht mehr). Wie sind eure Erfahrungen mit diesen und anderen Fabrikaten diesbezüglich?


    Beste Grüße

    Robert

    H0 (2L), DCC, BiDiB, Zimo-Decoder (95%), Rocrail, Debian GNU/Linux

    Epoche VI und Modelle mit persönlichen Bezug

    Einmal editiert, zuletzt von Robert80 ()

  • vielen Dank, das werd ich jedenfalls machen. Ein kräftig höherer Wiederstand wird bestimmt nicht schaden. Die 1k5 im Steuerwagen und sonst 1k2 habe ich gemacht weil im Steuerwagen weniger LEDs weniger verbaut sind. Ob es tatsächlich einen Unterschied macht hab ich nicht getestet - wird sich herausstellen wenn überall 10k drin sind. ich werde berichten sobald getestet.


    Kann jemand etwas zum Thema stromführende Kupplungen beitragen? Ich möchte das gleiche System auch bei einigen anderen Garnituren anwenden, aber die vergleichsweise großen Abstände (mindestens 2mm mehr als sonst) zwischen den Wagen stören mich doch etwas :(pasted-from-clipboard.png


    Besten Dank

    Robert

    H0 (2L), DCC, BiDiB, Zimo-Decoder (95%), Rocrail, Debian GNU/Linux

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  • Bei Ganzzügen bzw. fixen Zuggarnituren würde ich bei "normalen" Kupplungen bleiben und zwischen den Wagen im Bereich der Übergänge mit mehrpoligen Mikro-Steckverbindern arbeiten. Den Zug zerlegt man ja nicht jeden Tag und in Summe auch wohl kostengünstiger.


    Ich verwende aktuell diese mit nur 1mm Rastermaß für unterschiedliche Anwendungen.

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Die 4polige stromführende Kupplung von Roco (40345) wäre meiner Meinung nach eine Alternative. Diese ist aber manuell zu kuppeln.


    LG, Manfred

    Danke für den Tipp, irgendwie hab ich die bis jetzt übersehen... 8)

    Manuell kuppeln muss man die Krois auch, ist sogar eine ziemliche Fummlerei dass man mit den feinen Pins in die Buchsen findet.


    Bei Ganzzügen bzw. fixen Zuggarnituren würde ich bei "normalen" Kupplungen bleiben und zwischen den Wagen im Bereich der Übergänge mit mehrpoligen Mikro-Steckverbindern arbeiten. Den Zug zerlegt man ja nicht jeden Tag und in Summe auch wohl kostengünstiger.


    Ich verwende aktuell diese mit nur 1mm Rastermaß für unterschiedliche Anwendungen.

    Das wär auch nicht uninteressant.

    Bringt man unter ohne Löcher zu sägen?

    H0 (2L), DCC, BiDiB, Zimo-Decoder (95%), Rocrail, Debian GNU/Linux

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  • Naja irgendwo müssen die Drähte den Waggon verlassen… :)


    Das Loch etwas großzügiger, damit sich die benötigte Überlänge zum Zusammenstecken auch wieder verstaut.

    ÖPBB

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  • Bei Ganzzügen bzw. fixen Zuggarnituren würde ich bei "normalen" Kupplungen bleiben und zwischen den Wagen im Bereich der Übergänge mit mehrpoligen Mikro-Steckverbindern arbeiten. Den Zug zerlegt man ja nicht jeden Tag und in Summe auch wohl kostengünstiger.


    Ich verwende aktuell diese mit nur 1mm Rastermaß für unterschiedliche Anwendungen.

    Die Stiftleisten gibt es auch in der Lokwerkstatt: https://lokwerkstatt.at/produkte/decoder/decoder-zubehoer/ (auf Zeile 4 runterscrollen).
    Die Homepage ist zwar - wie schon hier beschrieben - "etwas gewöhnungsbedürftig", aber man findet da so einiges.
    Ein Alternative (bei 2-polig) wäre auch die Magnetkupplung.

    Viele Grüße aus dem Marchfeld
    Michael


    PS: Bilder ohne Quellenangabe sind meine

    Soweit in meinen Beiträgen personenbezogene Bezeichnungen noch nicht geschlechtsneutral formuliert sind, gilt die gewählte Form für alle Geschlechter.

  • So, Widerstände sind durch 10k getauscht, das Licht ist jetzt viel dezenter und der Bereich fürs dimmen passt. Der Leuchtstärke-Unterschied durch die 3 LEDs weniger im Steuerwagen fällt nur auf wenn man es weiß und ganz genau hinsieht...
    IMG_1669_autoscaled.jpg

    IMG_1663_autoscaled.jpg

    Steuerwagen zerlegt - das 3. Spitzenlicht ist inzwischen auch mit normalen Kabeln + Stecker angeschlossen. Dieses Flachbandkabel bekam durch mehrmaliges Zerlegen schon Wackelkontakte. Der Kabelsalat beim Häusl wird auch noch aufgeräumt :hammer:


    IMG_1666_autoscaled.jpg

    Einblick in einen Zwischenwagen

    H0 (2L), DCC, BiDiB, Zimo-Decoder (95%), Rocrail, Debian GNU/Linux

    Epoche VI und Modelle mit persönlichen Bezug

  • Neues Kapitel - Thread wird entsprechend allgemeiner umbenannt.


    Eine einfache Übung zum Einstieg in den Umbau der Elektrik von Lokomotiven, und für die meisten Kollegen hier vermutlich Firlefanz. Auch gut möglich, dass das schon jemand beschrieben hat - Ich stells aber trotzdem rein, vielleicht hilft es jemand.
    Am Ende noch eine kleine Frage. Kommentare gerne willkommen.

    Trennen der Rücklichter vom Spitzenlicht, um diese separat schalten zu können

    Immer wieder gibt es Modelle, bei denen die roten Rücklichter nicht getrennt vom 3-Licht Spitzensignal geschaltet werden können. Bevorzugt sind dies Modelle mit einer 8-poligen Schnittstelle, die zusätzlich zu Licht Vorwärts und Rückwärts nur einen Funktionsausgang unterstützt.


    Zum Glück besitzen einige Decoder für diese Schnittstelle trotzdem mehrere Funktionsausgänge, die über Lötpads zugänglich sind, z.B. die von mir verwendeten Zimos. Damit ist ein derartiger Umbau recht einfach. In dem Fall ist es eine 1216 von Roco, Baujahr 2012.


    1. Schritt: finde das rote LED, am Einfachsten am Rollenprüfstand,
    IMG_1725_autoscaled.jpgIMG_1724_autoscaled.jpg
    und verfolge die Leiterbahn und das (in dem Fall grüne) Kabel von der Kathode zur Hauptplatine wo der Vorwiderstand sitzt. (Bei einer um 2 Jahre jüngeren Lok der gleichen Bauart ist dieses Kabel rot, also bitte nicht auf die Farbe verlassen)

    Die Anode der LED ist gemeinsam mit dem weißen Spitzenlicht auf der Lichtplatine mit dem gemeinsamen Pluspol verbunden und ist dementsprechend identifizierbar.


    Schritt 2: durchtrennen der Rücklicht-Leiterbahnen auf der Hauptplatine

    pasted-from-clipboard.png

    und zwar auf beiden Seiten (von der LED kommend) nach den Vorwiderständen, da diese weiterhin verwendet werden sollen, und bevor sich die Leiterbahnen verzweigen zur Schnittstelle und zum Spitzenlicht auf der anderen Seite.

    Erfolg mit dem Multimeter prüfen, und Späne absaugen nicht vergessen, wenn man so wie ich zu faul war die Platine gleich ganz auszubauen.


    Schritt 3: Verbinden der Lötpäds von zwei freien Funktionsausgängen mit den von den LEDs abgewandten Seiten der Vorwiderstände.

    pasted-from-clipboard.png

    Wird der FA1 auf der Schnittstelle beim Modell nicht verwendet kann man eines der Rücklichter auch damit per Kabel verbinden. In dem Fall ist er aber mit dem Fernlicht besetzt.


    Schritt 4: Konfiguration des Decoders um die Rücklichter schalten zu können.

    Mit den von mir verwendeten Zimo-Decodern lege dafür in der Regel Front und Rücklicht für die Fahrtrichtungen in den CVs #33 und #34 (Function mapping) zusammen, und verwende die "Einseitige Lichtunterdrückung" in CVs #107 und #108. Siehe die entsprechende Decoder-Anleitung.



    Gleiches Vorgehen ist natürlich auch bei Loks mit den meisten anderen Schnittstellentypen möglich. Dort wird es meistens auch möglich sein, direkt an der Schnittstelle auf der Platine anzuschließen anstatt am Decoder draufzulöten.
    Vorsicht ist geboten bei MTC21 Schnittstellen, da dort zum Teil Logik-Level Ausgänge verwendet werden, währen das Licht wie bei allen Schnittstellentypen auf verstärkten Ausgängen liegt. Wenn man hier auf den falschen FA verbindet, steigt eventuell stinkender Rauch auf.



    Ich habe einen derartigen Eingriff inzwischen bei mehreren Loks von Roco durchgeführt. Natürlich mag eventuell vorhandener Gewährleistungs- und Garantieanspruch erlöschen so noch vorhanden, aber bei Roco "Massenware" habe ich da recht wenig Skrupel. Manche Platine scheint dafür sogar richtiggehend vorbereitet zu sein, z.B. die meiner 2015 gekauften 1142 673.


    Dann habe ich noch einen Einstein von RailAd, wo man trotz MTC21 die Rücklichter nicht getrennt schalten kann. Abgesehen von oben beschriebenen Problem und Mangel an freien verstärkten Ausgängen - Wie pingelig wäre der Modellbahn-Sammler gegenüber solchen Veränderungen? Oder ist es sowieso egal, weil die Schachtel ist ja schon offen... :/

    LG, Robert

    H0 (2L), DCC, BiDiB, Zimo-Decoder (95%), Rocrail, Debian GNU/Linux

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  • Robert80

    Hat den Titel des Themas von „Innenbeleuchtung und stromführende Kupplungen“ zu „Elektrische Ein- und Umbauten in MoBa Fahrzeugen“ geändert.
  • Vorsicht bei der 1216 von Roco. Bei meinen beiden 1216 (schon zwei ältere - die RTS und die Europalok) war der normalerweise freie PIN der 8 - poligen Schnittstelle mit der Fernlichtfunktion über FA1 belegt. Ich habe meinen beiden eine Tauschplatine verpasst, damit das Fernlicht passend aufgeschaltet wird.

    Viele Grüße aus dem Marchfeld
    Michael


    PS: Bilder ohne Quellenangabe sind meine

    Soweit in meinen Beiträgen personenbezogene Bezeichnungen noch nicht geschlechtsneutral formuliert sind, gilt die gewählte Form für alle Geschlechter.

  • Ja, die Platinen der älteren 1x42er (und auch 2043) sind recht gut geeignet, die haben entsprechende Lötpads auf der Platine, und man muss nur die Brücken dazwischen wegfräsen.

    Irgendwo hab ich das schon beschrieben.

  • Hallo wiedermal.


    Ich hab mir am Wochenende die Jägerndorfer 1163 vorgenommen mit dem Ziel die Rücklichter zu trennen. Ich stell das hier rein, weil ich doch etwas gebraucht hab um die Platine zu entschlüsseln. Vielleicht hilfts, wenn nicht weis ich zumindest später was ich getan hab ^^.


    Platinen-Oberseite mit den Lötpads:

    pasted-from-clipboard.png
    RD ist Plus- und BK Minuspol des Stirnlichtes; RD-2 und BK-2 für das Spitzenlicht das sich auf einer eigenen kleinen Platine befindet.

    YL ist Plus- und GN Minuspol des Rücklichts.


    Platinen-Unterseite mit der verbauten Elektronik:

    pasted-from-clipboard.png

    Im Gegensatz zu meiner 1063 (JC 26060), die am FA1 eine Fernlichtfunktion hat, hat die 1163 (JC 24640) ab Werk das Doppel-A (Rangierlicht) auf FA1. Diese Funktion schaltet nicht nur das Stirnlicht beidseitig ein, sondern unterdrückt natürlich auch das Rücklicht beidseitig.

    Das ist gelöst mit einer Schaltung mit 4 Dioden je Seite (D5 bis D12) die verhindern, dass die FAs sich gegenseitig beeinflussen.

    Zur Unterdrückung der Rücklichter wird - wenn ich das richtig verstehe - der Pluspol der LED über D12 bzw. D11 mit dem FA1 kurzgeschlossen. Damit ist die LED aus und der Vorwiderstand (R3 bzw. R6) verhindert tatsächlichen Kurzschluss:4:


    Außerdem verwendet die Platine nicht den gemeinsamen Pluspol der Digitalschnittstelle, sondern zieht diesen über eine Gleichrichterschaltung (D1 bis D4) aus der Gleisspannung. Darauf sind alle Lamperl einzeln über 10k Vorwiderstände (R1 bis R6) verbunden.

    Auf der Platine sind auch noch Plätze für Transistoren (Q1, Q2) mit der Basis am FA1 vorgesehen, die in dem Fall aber unbestückt sind.



    Das Doppel-A macht für eine Rangierlok durchaus Sinn, ist aber wenn man die Rücklichter getrennt hat entbehrlich weil über den Decoder zu machen. Daher:

    • D1 bis D4 (Gleichrichter); D5, D7, D8, D10, D11, D12 (Lichtschaltung) entfernt.
      D6 und D9 können bleiben und schützen die LEDs vor.. weis nicht was :).
      (D3 und D4 wären eigentlich auch wurscht weil hier mit nix verbunden)
    • der gemeinsame Pluspol der Schnittstelle wird auf die verbundene Seite der Vorwiderstände gelegt (blaues Kabel).
    • FA1 wird von einem beliebigen Lötpad aus diesem Netzwerk mit einem Pad des Rücklichts auf der Rückseite verbunden (gründes Kabel)
    • FA2 wird direkt vom Decoder mit dem Lötpad für das Rücklicht auf der Vorderseite verbunden (braunes Kabel).

    Sieht nach dem Umbau dann unten so aus:

    pasted-from-clipboard.png


    Wieder eingebaut, angelötet und funktioniert.

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  • Danke! :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:


    Ich habe meiner 1063 erst letztes Wochenende wieder mal Auslauf gegönnt und festgestellt, dass da Optimierungsbedarf besteht.

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  • Ah danke - zu schnell drübergelesen....

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  • Hallo!

    Ich möchte hier noch einen Umbau dokumentieren, dein ich im Dezember 2020 gemacht habe. Und zwar ist das der

    Umbau des Roco SBB-Krokodils Ce 6/8 II 14253 aus dem Set 43982 von 3-Leiter analog auf 2-Leiter digital + Sound.pasted-from-clipboard.png

    Das Original ist eine Museumslok, die sich im Bestand von SBB Historic im Depot Erstfeld am Gotthard befindet.


    Die isolierten Achsen der 2-Leiter-Version laut Ersatzteilblatt waren im Roco Ersatzteileshop leider nicht mehr erhältlich, daher kamen die Radsätze des Nachfolgemodells 41280 zum Einsatz, die mir vom Roco Service auf Anfrage genannt wurden.


    Der Zimo MX645 mit passenden Sound kommt von Modellisimo Portigliatti, incl. Zuckerwürfel-Lautsprecher, der seinen Platz im Führerhaus statt dem elektronischen Umschalter findet.


    Ausgangszustand:

    pasted-from-clipboard.png

    pasted-from-clipboard.png


    Die Originalplatine wird aufgeräumt und zugeschnitten. Sie dient jetzt nur noch der Kontaktierung des Motors.

    pasted-from-clipboard.png

    Dadurch und durch den Entfall des elektronischen Umschalters ist Platz für Decoder und Lautsprecher vorhanden.

    pasted-from-clipboard.png


    Im Gehäuse müssen die Rasten des mittleren Einsatzes entfernt werden, damit tatsächlich alles Platz hat. Der Einsatz ist jetzt festgeklebt.

    pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png


    Diverse Radschleifer wurden zweigeteilt. Diejenigen unter den Lämpfchen wurden außerdem von der Stromversorgung der Lämpchen getrennt.

    Anschließend alle Kabel entsprechend angelötet,

    IMG_1271_autoscaled.jpg

    zusammengebaut,

    IMG_1273_autoscaled.jpg

    und bissl abgedeckt - zwecks dem Einblick von Außen ins Führerhaus, und Bändigung der Kabel

    IMG_1275_autoscaled.jpg

    (irgendwo dazwischen wurden auch noch die Radsätze getauscht...)


    Deckel drauf und fertig.

    Man hätte noch die Lamperl gegen LEDs tauschen können, das hab ich mir aber erstmal gespart bis die Ersatzlamperl aufgebraucht sind.


    Die Radschleifer sind nach der Teilung etwas wackelig und der Kontakt dadurch vermutlich nicht mehr so gut. Nachdem aber genug Radl vorhanden sind fährt die Lok anstandslos, daher habe ich da noch nicht nachgebessert. Vielleicht kommt das gemeinsam mit den LEDs...

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