Bahnhof Keinberg

  • Eigentlich ist meine Modellbahn schon eine jahrelange Baustelle, wo die Gleise liegen, die Elektrik fast fertig ist, aber nix weiter geht. Die letzte Ausbaustufe sollte dann in einer zweiten Ebene ein kleiner Endbahnhof werden. Irgendwann habe ich mir dann ein paar Schmalspurmodelle "eingetreten", und seither war klar, dass die in diesen Endbahnhof integriert wird. Und irgendwie hat mich das Thema so gereizt, dass die letzte Erweiterungsstufe vorgezogen wurde und jetzt die oberste Priorität in der Fertigstellung hat.


    Begonnen hat es mit Zugkraftversuchen auf einer improvisierten Wendel.

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    Bald wurde die in einen vernünftigen Rahmen integriert.

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    und fertiggestellt.

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    Unterhalb sichtbar ein Teil meiner ewigen Baustelle.


    Die Schmalspurbahn fährt vom Bahnhof in den Untergrund, wo ein Schattenbahnhof ist mit Kehrschleife rund um die Wendel. Hier der Kasten für das zweite Segment in Arbeit

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    Und fertig

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    Das Gleismaterial ist grundsätzlich von Tillig, nur die H0e-Weichen und die Schmalspurgleise im sichtbaren Bereich sind von Peco (unten rechts im letzten Bild die eine Ebene tiefer liegende "ewige Baustelle", auf der auch das alte 2,5mm-Gleissystem von Roco zum Einsatz kommt). Gefahren wird digital, geschaltet analog. Zur Schaltung und Elektronik dann später mehr.


    Warum Bahnhof Keinberg? Angelehnt ist der Plan an den Bahnhof Kienberg-Gaming, aber eben nur angelehnt, drum der Stuchbabendreher. ;) Es gibt also zB eine gemeinsame Drehscheibe für beide Spurweiten. Hier die Bahnhofseinfahrt der Normalspur mit Stellprobe der Drehscheibe (von Hapo, 18cm).

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    Natürlich gibt es von der Schmalspur - wie in Kienberg - auch ein Gleis, das den normalspurigen Teil komplett kreuzt. Hier die Kreuzungsreihe fertig zum Einbau.

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    Das war's zum Einstieg. Weitere Details und Bilder vom (hoffentlich jetzt wirklich) Baufortschritt folgen.

  • Ich würd das nicht so tragisch sehen:


    Zum einen ging ja bis zum jetzigen Punkt schon einiges weiter, wie man sieht,

    zu anderen wird eine Modellbahnanlage ohnehin nie ganz fertig.

    LG Chris (ex Tauernbahner, ex 638.1677)



    Bilder ohne eigene Quellenangabe sind von mir


    and still - don`t pflatsch me please :22:

  • Ich bewundere die gelungene Tischlerarbeit, weil die Holzbastelei is so gar net meins!

    Und die kleine Drehscheibe für 2 Spurweiten ist der Hingucker für diesen Streckenabschnitt!!!

    LG Christian

  • Hier wird sehr solide gebaut, und die Gleise liegen auf Kork, sehr schön. Die Drehscheibe ist natürlich ein Highlight :thumbup:

    Liebe Grüße.

    Wolfgang

    Quality since 1958

    Sofern nicht anders angegeben, bin ich der Urheber der in meinen Beträgen geposteten Bilder.

  • :thumbup: Intressantes Projekt..... gut +aufwenidig Ausgeführt:)

    gespannt auf die weiteren Baufortschritte....

    wenn nicht anders erwähnt, sind alle Bilder von mir;)

  • Ja, die Holzarbeiten machen Spaß, seit ich entsprechendes Werkzeug habe, um genau arbeiten zu können. Und sicherer Betrieb setzt einen soliden Untergrund voraus. Dabei langsam sein macht sich später bezahlt.


    Allerdings ist der ganze Unterbau eine Restlverwertung. Der Rahmen und die H0e-Trasse ist aus übrig gebliebenem 10 mm Buchensperrholz, die Bahnhofsplatte ist aus zerlegten Transportkisten der Firma eines Freundes (6 mm Sperrholz, zunächst eine Zeitlang gelagert und geschaut, welche Bretter verzugfrei bleiben).


    Den Oberbau mache ich mir dann auch nicht gerade einfach. Die Weichen sind Bausätze (sind deutlich billiger als die fertigen Weichen), die Gleise werden auch nicht fertig gekauft, sondern Schwellenbänder und Schienen extra. Dadurch muss man zwar die Schienen mühsam einfädeln, dafür spart man sich einige Schienenverbinder, die nicht unbedingt schön und im Digitalbetrieb ja nicht die besten Stromleiter sind.

  • Einiges weitergegangen ist in den letzten Nächten auch. Mittlerweile sind alle Gleise im Bahnhof verlegt. Während der Leim trocknet werden die Korkmatten bzw die Gleise beschwert. Gut, wenn man passende Literatur daheim hat. ;)

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    Am Wochenende ist auch die Fachliteratur aus dem Homeoffice hilfreich. ^^

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    Da beim GmP-Set von Roco, das ich durch eine günstige Gelegenheit erstehen musste, :S zwei Rollwagen dabei sind, musste natürlich auch eine Verladestelle dafür her.

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    Zuletzt ein Blick auf den Teil des Bahnhofs mit der Ausfahrt der Schmalspurbahn.

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    Auf den Platz zwischen Schmal- und Regelspur kommt die Umladerampe samt Magazin, wie es auch in Kienberg eine gegeben hat (halt nicht ganz so groß).

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  • Schwere Lektüre :TT:

    Liebe Grüße.

    Wolfgang

    Quality since 1958

    Sofern nicht anders angegeben, bin ich der Urheber der in meinen Beträgen geposteten Bilder.

  • Auf den Platz zwischen Schmal- und Regelspur kommt die Umladerampe samt Magazin, wie es auch in Kienberg eine gegeben hat (halt nicht ganz so groß).

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    Nett, im dem Haus beim See wo der „Wasserturm ist“ hat mein Opa gelebt als er jung war.

    Seinen Bruder haben wir in den 80er noch besucht.

    Schöne Postkarte!



  • Sommerpause ist vorbei, jetzt geht es mit den Weichenantrieben weiter, damit einmal ein Ende der Verkabelung absehbar ist.

    Doch bevor die MTB MP1 Antriebe der H0-Weichen angeschlossen werden, geht es an die handgestellten H0e-Weichen von Peco.


    Dafür werden unter der vorderen Anlagenkante kleine elektrische Schiebeschalter angebracht, deren Kontakte der Herzstückpolarisierung dienen. Der Hebel selbst wird über eine Messingstange mit der Weichenzunge verbunden. Es brauchen keine besonderen Schalter sein, weil die Weichen ohnehin Federn eingebaut haben, die sie in der Endlage halten.


    Die Stangen werden in Messingrohren geführt. Die Halter für die Schalter und die Rohre kommen aus dem 3D-Drucker.

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  • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Das Signal schaltet, aber die Lichter leuchten nicht. Also zerlegen, Lampen einzeln testen, Leitungen durchmessen und feststellen, dass irgendwo zwischen Lampensockel und Leitung der Hund begraben ist.

    Lösung: dünnen Draht ins tote Loch, Lampe reinstecken, Draht außen entlangführen, funktioniert wieder.

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    Wer schon einmal bei so einem Viessmann-Signal einen Lampentausch durchgeführt hat, weiß um die Fitzelei. Natürlich verabschiedet sich ein Lamperl zweimal auf den Fußboden und spielt Verstecken mit mir, der Draht rutscht mehrfach raus, .... Aber was soll man sonst einen Samstag Nachmittag lang tun? :wacko:

  • Nächster Seh- und Nerventest: Montage einer Weinert-Weichenlaterne

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    Sowohl die Laterne als auch der Hebel sind beweglich. Die Laterne habe ich einmal an die Stellschwelle der Weiche angeschlossen, war eine ordentliche Fitzelei. Den Stellhebel auch noch anschließen, wäre die Fitzelei zum Quadrat.

    Ich habe beschlossen, die Laternen als Attrappen zu belassen und allenfalls für Fotos in die richtige Lage zu bringen. Erstens bewege ich mich an der äußersten Grenze meiner motorischen und optischen Fähigkeiten, zweitens geht bei mehrmaligem Stellen sicher irgendwas runter, und drittens steigt mit dem Schottern das Risiko des Verhakens, wenn man keine unschönen Aussparungen haben will.