Ist das Berufsbild Lokführer bald ade?

  • Das aus dem Video find ich dem Oberhammer.

    Sprinter/Unimog/Crafter auf Gleisen.

    Abgesehen von dem Blockabstand und sonstigen Eisenbahnrechtlichen Vorschriften, wer bezahlt den Spezialisten der den LKW/LOK Führerschein hat. Soviel ich weiss, muß jeder Lokführer für die jeweils bestimmte Strecke extra geschult werden. Die ganze Elektronik und die Software gibt es doch schon. Da fliegen ganze Flotten von Flugzeugen mit Autopilot um die Welt, Containerschiffe genauso. Dank GPS weiss man jederzeit wo das Fahrzeug ist. Gleisbesetztmelder findet man nicht nur bei der Moba. Die Computer tauschen Daten rund um den Erdball aus. Man sieht ja, was schon ein kleiner Decoder bei der Moba zu leisten im Stande ist. Alles N-1 zu Programmieren dürfte nicht die Hürde oder Schwierigkeit sein. Sogar Drohnen fliegen heute schon nur die ersten und letzten paar 100 Meter per Hand gesteuert, den Rest der Reise per PC.


    Bild vom Video o.

    Dateien

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


    Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht


    Berthold Brecht

  • Könnte auch aus Wasser stammen... :/

    Ich kann mich erinnern, dass LKW Fahrer angeblich einmal gut bezahlt wurden.

    Mir ging es darum aufzuzeigen, dass der durch E-Autos verursachte Stromverbrauch einen zusätzlichen Verbrauch darstellt, zusätzlich zu dem was wir für Licht, Kochen, Computer und alle die anderen schönen Dinge ohnehin verbrauchen. Das verhindert, dass die stärker umweltbelastenden Kraftwerke vom Netz genommen werden.


    Es ist wurscht ob die Elektronen in Michaels Akku aus Ybbs, Mohovce oder sonst wo herkommen. Der Gesamtverbrauch erhöht sich und deshalb müssen alte Kraftwerke weiterhin am Netz bleiben, die man sonst bereits stilllegen könnte.

    Bilder in meinen Beiträgen sind mein Copyright, sofern nicht anders vermerkt.

  • Und schon wieder bewegt sich ein Thread in eine Richtung, die unsere Admins in absehbarer Zeit gar nicht schätzen werden. Elektrolobby vs Erdöllobby oder die manipulative Mobilität. :| ;)

  • muß jeder Lokführer für die jeweils bestimmte Strecke extra geschult werden

    Nennt sich Streckenkenntnis und wird erworben, nicht geschult.

    Gruß Matthias


    "Wo das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei. Wo die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit."

    - Thomas Jefferson


    "Digital? Was ist das? Kann man das Essen oder braucht man dafür einen Experten?"

    :20:


    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

    Zu meinem Inhaltsverzeichnis der Werkstatt ----> hier lang!!

    :hammer:


    "Bilder? Sind digital, können daher nur von mir sein. Außer ich sag dass sie nicht von mir sind."

    :]

  • Und schon wieder bewegt sich ein Thread in eine Richtung, die unsere Admins in absehbarer Zeit gar nicht schätzen werden. Elektrolobby vs Erdöllobby oder die manipulative Mobilität. :| ;)

    Wahrscheinlich gründen wir ein politisches Technoforum oder ein technischen Politforum +: Wir hatten heute eine Besprechung:smoke:

    Nicht eigens gekennzeichnete Fotos sind von mir, bzw. aus meinem Archiv und ich habe die Erlaubnis sie zu veröffentlichen.

  • Das meinte ich Mathias. Der LKW Fahrer bekommt die Ladepapiere und der Termin. Wie er ans Ziel kommt, sagt ihm sein Navi oder seine Erfahrung. In den 70ern und 80ern war wenigstens der CB Funk da, der die Fahrer vor Staus gewarnt hat, das Radio ist ja immer eine halbe Stunde zu spät dran. Da konnte der Fahrer noch reagieren und eine Umleitung fahren und so zumindest nicht viel Zeit verlieren. Bei der Bahn wird das nicht gehen. Von Wien bis Salzburg sind bei 3 Stops gleich eine Halbe Stunde weg, die du als Lokführer nie wieder reinbekommst.

    Angenommen du hast einen Ganzzug mit Containern nach Bremerhaven mit Termin für das Schiff. Mit den Zeitverlusten, die du durch warten auf freie Strecke einsammelst, ist bei deiner Ankunft das Vessel schon im Atlantik. Das macht kein Versender mit. Ich bin selbst oft genug direkt an den Kai oder Landebahn gefahren, nur um ein paar Paletten noch mitzuschicken, damit kein Bänderstillstand droht. Der Rest, der dann mit dem normalen Zug kam, wurde (mit kräftigen Aufschlägen) mit dem nächsten Dampfer mitgegeben.

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


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    Berthold Brecht

  • gysev

    Hat den Titel des Themas von „Ist das Berufsbild Lokführer bald adé?“ zu „Ist das Berufsbild Lokführer bald ade?“ geändert.
  • Deswegen gibt es ja Güteklassen für Züge, dass eben solche Verspätungen nicht passieren.....


    Denn wie es schon in der Vorschrift steht:

    Ein Zug darf nur dann angehalten werden wenn es zwingende betriebliche Gründe dafür gibt.

    Gruß Matthias


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  • Zuerst war es so mit : wer darf fahren bei die eisenbahn . Naturlich waren das personenzuge und dan güterzuge . TEE , TEEM , D , schnellzuge , nahverkerhrzuge , durchgangsgüterzug , nahverkehrgüterzug . Alle typen zuge sind nicht vermeld da ich die nicht mehr weiss .

    Dan ist es mahl geandert als die privatbahen da waren . Die mussten auf ein strecke immer warten auf abfahren . Protestiert und gewonnen . Deswegen war es oft so das ein personenzug warten musste und 1 bis 2 güterzuge vorfahrt hatten . Die IC zug hat dan abfahren durfen mit die abfahrverspatung von 1-3 minuten und hinter die güterzuge abfahren und mit niederigen geschwindigheit hinter die güterzug fahren . In nachsten grossen bahnhof waren die mit oft mehr verspatung angekommen und vielen anschlusszuge/busse schon abgefahren . Vielen verärgerte reisenden waren am bahnsteige/busbahnhof . Halbe oder 1 stunde warten auf die nachste zug/bus und zu spat wo die sein sollen . Nach 2 jahren ist das wieder geandert und fahren die personenzuge wieder zeitgerecht .

    Frage ist und bleibt : was ist besser mit die abfahrt und streckenfahrt ? Personenzuge oder güterzuge .


    Oft war die containerzug in Leeuwarden zu spat und musste sofort abgeladen/beladen worden und abfahren . Es war ein bestimmter plan dafür um durch die personenzuge ( fahrstrasse ) zu fahren . Mit verspatung war das so mehr verspatung auf anderen strecken da es fast kein fahrstrasse mehr frei war . Musste dan warten


    Es sind soviel zuge mehr gekommen als früher das es oft nicht moglich ist um alles gut ( zeitgerecht ) zu tun . Umfahrstrecken sind auch nicht immer mehr zu nutzen da die nicht mehr zu befahren sind .

  • Lokfuhrer werden ausgebildet und bekommen erlaub um mit bestimmter fahrzeuge zu fahren . Auch war/ist streckenkenntnis ein muss . Dafür musste mann mit ein andere lokführer ein bestimmter anzahl mahlen die strecken fahren und gut beobachten und auf bestimmter "gefahren" gewiesen werden . Aber wie ist das heute mit die privatbahnlokfüher ?

    Auch noch ein frage darüber . Ich habe einmahl ein ÖBB 1144 in Leer ( nord-Deutschland ) für ein güterzug gesehen und fotografiert . So weit von Österreich aber hat die lokfuher erlaubnis gehabt für dieser lokreihe und strecken kenntnis gehabt ?

  • Wahrscheinlich gründen wir ein politisches Technoforum oder ein technischen Politforum +: Wir hatten heute eine Besprechung:smoke:

    Das Problem ist; - es gäbe viele interessante Themen, die aber garantiert relativ rasch politischen Einschlag annehmen würden; - das ist teilweise schade, aber nicht zu ändern. Darüber hinaus gehen die Emotionen dabei regelmäßig hoch und das könnte unangenehm werden. Der Entschluss, in diesem Forum, keinerlei, wie auch immer geartete politisch angehauchte Kommentare abzugeben, ist daher zu respektieren...

  • Das Problem ist; - es gäbe viele interessante Themen, die aber garantiert relativ rasch politischen Einschlag annehmen würden; - das ist teilweise schade, aber nicht zu ändern. Darüber hinaus gehen die Emotionen dabei regelmäßig hoch und das könnte unangenehm werden. Der Entschluss, in diesem Forum, keinerlei, wie auch immer geartete politisch angehauchte Kommentare abzugeben, ist daher zu respektieren...

    Man kann auch gesittet politisch diskutieren.

    Jedenfalls ändert sich das Berufsbild massiv, was in der aktuellen Situation nicht ganz friktionsfrei in der Belegschaft ist. Gerade die Neuaufnahmen werden nur mehr auf die neuen Typen eingeschult kommen somit vorzeitig in den Genuß der schönen "Schichten", währenddessen die Altvorderen den ganzen Rest fahren dürfen. Diese Abkehr vom damaligen Einschulungsprinzip führt zu unschönen, betrieblichen Auswirkungen samt vieler roter Schichten. Beim damaligen Einschulungsprinzip fing der Neuling im Verschub an, heute fahren diese gleich Railjet & Co.

  • Das hat man aber fast überall in der Wirtschaft. Musste man sich früher in Positionen hochdienen, funktioniert das heute nur mehr mit "Jobhopping" Das bedeutet, dass Leute ohne einschlägige Erfahrung in Vorgesetztenpositionen kommen und damit die Alten vergrämen. Das ist Teil des modernen Mobbingsystems gegen ältere Arbeitskräfte und wird in vielen Firmen betrieben, da die alten Erfahrenen viel kosten und außerdem, eben aufgrund ihrer Erfahrung unangenehme Zeitgenossen sind und oft hinderlich für die aufwärtsstrebenden, Unternehmenspolitik betreibenden Jungmanager.
    Das dies einer positiven Entwicklung für das jeweilige Unternehmen meist nicht förderlich ist, bleibt weitgehend unberücksichtigt...

  • Absolut korrekt. Ich kenne ja genügend Eisenbahner, die unlängst oder bald in Pension gehen. Zwei Aussagen dazu:


    1) Es ist schockierend, wieviele Leute auf einmal verschwinden.

    2) Noch erschreckender ist, welche Leute nun auf das alte Personal losgelassen wird. Ahnungslose Jung-Akademiker, alle fetzen-g'scheit ohne Praxis und Kenntnisse, planlos agierend, ständig um den heißen Brei redend, aber nichts lösungsorientiert weiterbringend.

  • Auch noch ein frage darüber . Ich habe einmahl ein ÖBB 1144 in Leer ( nord-Deutschland ) für ein güterzug gesehen und fotografiert . So weit von Österreich aber hat die lokfuher erlaubnis gehabt für dieser lokreihe und strecken kenntnis gehabt ?

    Deutscher Lokführer mit Typenkenntnis 1144. Der fährt auf seiner Strecke und übergibt wieder, das geht bis Passau,Innsbruck, Salzburg, dort gehört die Lok wieder uns.

    Gruß Matthias


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  • Knolli


    Von welchen standort ist dieser deutsche lokführer ? Und hat die ausbildung auf die 1144 und streckenkenntnis ? Vermutlich schon .

    Es war in anfang so das die bis Lindau , Munchen Hbf und Frankfurt Hbf gefahren haben . Jetzt habe ich gehort Bremen und Hamburg mit güterzuge aber von Leer was ein überrasschung die dort zu sehen . Das war auch das fall mit deutsche triebfahrzeuge die zuerst bis Wien gefahren haben und spater sogar nach Heygeshalom . Konnte kein deutsche lokfuhrer gewesen sein ?

  • Das kommt davon, wenn das Ei meint mehr zu wissen als die Henne.

    Am Besten bist du 25 Jahre alt, Singel, mit 40 Jahren Berufserfahrung. Ortsgebunden ( Sprich eigenes Häuschen/Wohnung) ist schon ein Minuspunkt.

    Unternehmen sehen Mitarbeiter nur noch als Kostenfaktor, die der Gewinnmaximierung im Wege steht.

    Junge Einsteiger, die sich im Betrieb einsetzen und auch gute Ideen haben, werden aber auch durch "alte" ( das haben wir immer schon so gemacht ) bekämpft. Nicht immer, aber sehr oft. Die Alten wollen ihr Gesicht und ihre Position nicht verlieren.


    Hier ein Maß zu finden, das jeden gerecht wird, das ist die hohe Kunst der Personalführung.

    Oft wird aber nur um des Neuen Willen altes, bewährtes über Bord geworfen. Nichts gegen Neuerungen, ohne würden wir immer noch auf dem Baum sitzen und uns mit Scheixxe bewerfen, man sollte aber altes und neues mal versuchen zu kombinieren und nicht gegeneinander auszuspielen.

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


    Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht


    Berthold Brecht

  • Von welchen standort ist dieser deutsche lokführer ?

    Die Deutschen gehen mich nicht wirklich was an..... Daher kann ich da nichts sagen....


    Das war auch das fall mit deutsche triebfahrzeuge die zuerst bis Wien gefahren haben und spater sogar nach Heygeshalom

    Die österreichischen Lokführer haben auch Typenkenntnis für Deutsche Loks. 101, 103, 140 waren da z.B. vertreten

    Gruß Matthias


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    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

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