Ist das Berufsbild Lokführer bald ade?

  • Fahrerlose U-Bahnen gibt es schon lange, Daher bieten sich die S-Bahnen als nächste Entwicklungsstufe an.

    LG Werner



    (Alle Fotos von mir, falls nicht anders beschrieben)

  • Schaffen sie dann den Güterverkehr ab ?


    Dort wird es aus meiner Sicht immer einen Lokführer brauchen. Genauso wie im hochrangigen Personenverkehr und im Verschub.

    Bei U- oder S-Bahnen, wo der Verkehr als Inselbetrieb besteht und immer die gleichen Wege befährt, kann ich mir einen automatisierten Betrieb durchaus vorstellen.


    LG

    Helmut

  • Also ich hab die nächsten Jahrzehnte ganz sicher Arbeit.... ;)

    Gruß Matthias


    "Wo das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei. Wo die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit."

    - Thomas Jefferson


    "Digital? Was ist das? Kann man das Essen oder braucht man dafür einen Experten?"

    :20:


    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

    Zu meinem Inhaltsverzeichnis der Werkstatt ----> hier lang!!

    :hammer:


    "Bilder? Sind digital, können daher nur von mir sein. Außer ich sag dass sie nicht von mir sind."

    :]

  • Ich bin auch der Meinung vom 93er

    Im Verschub und im Güterverkehr müssten sie zuerst die derzeitige Hakenkupplung durch eine automatische ferngesteuerte ersetzen und das Europaweit auf allen Waggons

    LG

    freduard

  • Die werden mit spitzen Stift rechnen was sich bezahlt macht, weiter wie bisher, abgeschwächt nur Strecken Automatisieren oder das komplette Paket mit DAK, ohne Lokführer, nur PC gesteuert.

    Die Moba machts vor, wie's gehen kann.

    Zur Zeit spielt der Gesetzgeber nur ganz zaghaft mit, nur bestimmte Strecken wie U- Bahn wo zB. keiner über Gleis laufen wird, wo äußere Einflüsse- Wetter, Umwelt,.. keine oder kaum eine Rolle spielen. Beim Auto ist der Spurhalteassistent schon erlaubt, die Grenzen bröckeln.

    Wie geschrieben, nur eine Geldfrage, rechnet sich oder nicht.

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


    Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht


    Bertold Brecht

  • Beim Verschub sind's auch schon dran mit der Automatischen Kupplung. hatten wir doch unlängst. RE: Bahnmotive und Neuigkeiten von Bahnen aus aller Welt


    Da ist es dann nicht mehr weit bis das der Computer alles automatisch regelt, bzw. in Indien einer im Callcenter die Züge steuert.

    Red ma in 30 Jahren drüber... Wenn dann die z.B. die PKP ihre 120000 Gw's umgebaut hat.....

    Gruß Matthias


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    - Thomas Jefferson


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    :]

  • Im Verschub und im Güterverkehr müssten sie zuerst die derzeitige Hakenkupplung durch eine automatische ferngesteuerte ersetzen und das Europaweit auf allen Waggons

    Habens ja nicht mal geschafft die amerikanische Kupplung in den letzten 100 Jahren einzuführen.

    Kein Wagon ist für eine Mittelpufferkupplung vorgesehen, die Kräfte können da nicht aufgenommen werden.

    Da ist es dann nicht mehr weit bis das der Computer alles automatisch regelt, bzw. in Indien einer im Callcenter die Züge steuert.

    Für eine S Bahn tut es auch Rocrail

    LG Werner



    (Alle Fotos von mir, falls nicht anders beschrieben)

  • In einem der Obermayer-Bücher (Eisenbahnfahrzeuge in Deutschland) aus den 70er Jahren steht schon geschrieben, dass die Mittelpufferkupplung in den nächsten Jahren eingeführt wird... ;)

    Alle Fotos ohne zusätzliche Quellenangabe sind selbstgemacht!

  • Also ich hab die nächsten Jahrzehnte ganz sicher Arbeit.... ;)

    Wo, in Strasshof oder Ampflwang die alten Schinken hin und her fahren? 😂


    Achtung Ironie!!!

    Info:

    Nicht gezeigte Bilder sind nicht von mir🤫!

  • Also ich hab die nächsten Jahrzehnte ganz sicher Arbeit.... ;)

    Denke ich auch, sogar als Lokführer ;)


    Bei allem Interesse zu den technischen Neuerungen, eine europaweit flächendeckende Umsetzung einer Vollautomatisierung dauert wohl deutlich länger als alle Triebfahrzeuge auf die TSI-konforme Nummerierung umzuschreiben 8)


    Bis dahin ist der Matthias eventuell schon im Ruhestand.

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Ich könnte mir eine Vollautomatisierung im Streckenverkehr gut vorstellen. Ist jedenfalls deutlich einfacher umzusetzen als im Straßenverkehr und eine signifikante Personalersparnis.


    Im Verschub und Bahnhofsbetrieb werden wir (auch Knolli) das nimmer erleben, denn ich bezweifle ganz heftig dass alle Lok- und Wagenparks in den nächsten Dekaden auf Mittelpufferkupplung und Automatik umgerüstet werden. Irgendwer blockiert immer...

    Bilder in meinen Beiträgen sind mein Copyright, sofern nicht anders vermerkt.

  • Vollautomatisch ist einzig und allein im Takt auf der S-Bahn-Stamm sinnvoll. Am besten gleich mot ETCS.....

    Gruß Matthias


    "Wo das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei. Wo die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit."

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    :]

  • Knolli ... und wieso net auf der Westbahn, Südbahn oder einer anderen Fernstrecke? Natürlich mit ETCS, eh klar.


    Warum net im Güterfernverkehr? In Kledering wird die Kistn zusammengestellt, der Blechtrottel fährt nach Hamburg und dort übernehmen wieder Lokführer und Verschieber.


    Ich mein, technisch tät nix dagegen sprechen. Wo siehst du Probleme (aus Sicht des Insiders)?

    Bilder in meinen Beiträgen sind mein Copyright, sofern nicht anders vermerkt.

  • Weil ETCS keine Autos, Selbstmörder oder Unregelmäßigkeiten am Zug erkennt.

    Was sind Unregelmäßigkeiten? Naja, eine feste Bremse, Zugtrennungen, Profilwarnungen, heiße Lager oder Scheibenbremsen.


    Dazu gibt es Anweisungen die teilweise ein sofortiges Anhalten des Zuges erfordern. Und wer ist dann am Zug? Der Blechtrottel wird nicht aus der Lok springen und das heiße Lager feststellen.....


    Die letzte Instanz ist der Techniker am Zug und nicht der Blechtrottel. Denn wenn der Blechtrottel sagt, dass er untauglich ist, dann ist er untauglich. Die Strecke räumen kann er nicht ohne festzustellen ob es möglich ist....

    Gruß Matthias


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    - Thomas Jefferson


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    :]

  • Wie Knolli schon schreibt gibt es am Zug einige Möglichkeiten von Unregelmäßigkeiten, welche die immer häufiger werdenden Zuglaufcheckpoints ansprechen lassen. Die da wären zusätzlich zu den schon genannten noch lose Spanngurte oder Ladungssicherungen. Diese Fälle hatte ich in letzter Zeit desöfteren. Nach dem Profilalarm muss man sofort anhalten und nach Rücksprache und Freigabe des Fahrdienstleiters Nachschau halten. Bisher konnte ich jedes Mal die Mängel beheben (was ein Blechtrottel nicht schafft).


    Außerdem hat man auf Güterzügen sehr viele Einflüsse und Faktoren die die Fahreigenschaften beeinflussen. Einen schweren Güterzug mit AFB (automatische Fahr- und Bremssteuerung) zu fahren, ist teilweise schon auf Strecken im Flachland schwierig, von Steilstrecken wie am Tauern oder Arlberg will ich erst gar nicht reden.


    Mein Fazit: Gerade im Güterverkehr ist vorausschauende Fahrweise und ein gewisses Gefühl beim Fahren dazu, und dann kommen noch die anderen Einflüsse, die Knolli schon genannt hat.


    LG

  • In Wien fährt die U-Bahn auch nur mehr selten mit einem fahrer. Der fahrer sitzt nur mehr am Fahrpult, dass die Leute beruhgt sind.

    Wieder was gelernt. :rolleyes:


    LG, Manfred

    2. 11. 2020 ... und plötzlich ist nichts mehr wie es einmal war.