Modellbesprechungen, Lob & Tadel

  • Man könnte auch das Dach der neuen Piko 1044 mittels Decals oder Folien UMFÄRBEN?


    Ich versuche es jedenfalls mal, und werde bei Gelegenheit wahrscheinlich vielleicht noch heuer berichten... Hoffe aber sehr auf einen Rückruf....


    LG Roter Blitz

  • Man könnte auch das Dach der neuen Piko 1044 mittels Decals oder Folien UMFÄRBEN?


    Ich versuche es jedenfalls mal, und werde bei Gelegenheit wahrscheinlich vielleicht noch heuer berichten... Hoffe aber sehr auf einen Rückruf....


    LG Roter Blitz

    Bleib vermutlich nix anderes über als Sprühlackdoserl Elfenbein und Kreppband kaufen. Dachgarten räumen, wenn gesteckt, abbauen, wenn geklebt dann mitsprühen und die Isolatoren danach mit Feinpinsel nachfärben (nachträgliches wiederaufkleben hält einfach nicht gscheid). Mein Erfahrungswert: in maximal eineinhalb Stunden ist man damit fertig.

    LG

    Franz

  • Motz nicht; - billigspray.at ist qualitativ nicht übel, mit ein bisschen Gefühl und Übung bringt man gute Ergebnisse zustande; - und für die einfärbige Lackierung eines Dachls reicht's allemal...

  • Also ich verstehe die Welt jetzt echt nicht mehr....


    Da gibt es doch tatsächlich Käufer für das Modell mit falscher Dachfarbe und die sind bereit den Erzeugerfehler auszubessern?


    Und das um die volle "Kohle"


    Da wundern mich die überzogenen Preise für Altmodelle in der Bucht und im Willhaben nicht mehr ...


    Unser Hobby wird für mich immer uninteressanter....


    Die Erzeuger und Verkäufer müssen uns wirklich für Volltrottel halten. .


    Ich gebe auf .....


    LG

    roco5

  • Das hobby besteht doch nicht nur aus dem einkauf von fahrzeugmodellen. Es gibt so viel zu tun fuer die gestaltung der anlage.


    Wieviele fahrzeuge benoetigst du denn wirklich fuer einen betrieb?

    Mir gehen z.b. berichte ueber haeuser, baeume oder sonstige gestaltungsteile ab. Egal, ob fertig, bausatz oder selbstbau. Aber auch masstabskritiken an solchen produkten waeren interssant, nicht nur die LueP und anzahl der nieten einer lok.

    Wie toll waren da die alten MIBA oder der modellbahnteil der EISENBAHN! Inkl. detaillierter plaene auch von allem neben den geleisen. Und so ganz nebenbei gabs es einzelteile fuer den selbstbau.

    So findet man z.b. hoechstens zufaellig einen getriebemotor fuer eine drehscheibe bei POLLIN, bei modellbahnhaendler aber nicht. Zahnraeder, schnecken usw. sind nicht so einfach zu bekommen.

    Interessiert das wirklich niemanden?


    LG Hans

  • Da gibt es doch tatsächlich Käufer für das Modell mit falscher Dachfarbe und die sind bereit den Erzeugerfehler auszubessern?

    Die Erzeuger und Verkäufer müssen uns wirklich für Volltrottel halten. .

    Ich habe es einmal schon erwähnt.

    Piko kann gut auf die paar Prozent der österreichischen Kunden (welche das Wissen über die Dachfarbe hat verzichten, Das "Modell" wird sich trotzdem in anderen Ländern gut verkaufen.

    Wenn Piko überhaupt keine österreichische Lokomotive mehr produziert geht die Mobawelt deswegen auch nicht unter und Piko in den Ausgleich.

    Somit sind die möglichen wenige Stücke welche an österreichische Spielbahner gehen nur ein Zusatzplus für den Erzeuger.

    Blöd nur für den Händler welcher nun auf seinem Kontigent sitzen bleibt oder eben die Lokomotiven nun verbilligt verkaufen möchte.

  • So findet man z.b. hoechstens zufaellig einen getriebemotor fuer eine drehscheibe bei POLLIN, bei modellbahnhaendler aber nicht. Zahnraeder, schnecken usw. sind nicht so einfach zu bekommen.

    Ich hab da schon Verständnis für die Händler denn die beziehen die Ware über ihre Stammgroßhändler und da macht es betriebswirtschaftlich keinen Sinn, zusätzlich noch Robotikteile vorzuhalten bei denen sich überhaupt nicht abschätzen lässt ob sie auch jemals ein "Opfer" fänden.

    Auch hat ein Händler sicher nicht die Zeit und Möglichkeit auch noch zu prüfen, welche Fremdteile sich für welchen Artikel als Ersatzteile eigneten - da sind wir Bastler schlicht selbst gefordert.


    Bez. Gebäudebausätzemaßstäblichkeitscheck müsste man zuerst mal an die Originalpläne kommen wobei ich denke das dies in der Praxis kaum eine Rolle für die Anlagenbauer spielt. Bausätze wählt man normalerweise nach optischen Eindruck und verfügbarem Platz auf der Anlage aus und für Beurteilungen hielte ich vor allem die Passgenauigkeit und Präzision der Aufbaubeschreibung als die wichtigen Kriterien an.

  • Bez. Gebäudebausätzemaßstäblichkeitscheck müsste man zuerst mal an die Originalpläne kommen

    Man kann Gebäudemaße recht gut erfassen mit möglichst flächigen Fotos und einem Referenzmaß oder besser mehreren.


    Ich messe zB die Höhe eines leicht erreichbaren Gebäudeteiles ab (zB die Höhe einer Türe)


    Auf Grundlage der Bilder lassen sich in einem Zeichenprogramm (und wenn es nur Powerpoint ist) die anderen Maße recht gut ermitteln.


    Ich habe auf diese Weise das aktuell weit verbreitete ÖBB Bahnsteigdach vermessen und konstruiert.

    (gibt es zu kaufen beim Krois-Hans)


    Ganz ohne Originalpläne

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Man kann Gebäudemaße recht gut erfassen mit möglichst flächigen Fotos und einem Referenzmaß oder besser mehreren.

    Sicher richtig soferne man passende Bilder im Netz findet. Aber ich würde einer Zeitungsredaktion nicht zumuten wollen für geeignete Bilder vor Ort reisen zu müssen um "nur" für eine Modellbesprechung die nötige Vergleichsbasis zu bekommen...;)

  • Sicher richtig soferne man passende Bilder im Netz findet. Aber ich würde einer Zeitungsredaktion nicht zumuten wollen für geeignete Bilder vor Ort reisen zu müssen um "nur" für eine Modellbesprechung die nötige Vergleichsbasis zu bekommen...;)

    Soso, aber wenn eine niete der lok eine andere farbe bekommen hat, dann fahren sie quer durch Oesterreich?

    Nur ein bauplan mit fotoreportage von einem oesterreichischen wasserturm, (rund)lokschuppen oder aehnliches ist nicht zumutbar. Und nicht sagen, die OeBB verbietet das bemassen und abbilden von bahnhofsgebaeuden. Privathaeuser koennten ja wirklich eventuell probleme machen.

    Dass einschlaegige firmen sowas eher nicht beachten ist ja leider schon gewohnheit.