• Tja, was soll ich schreiben ...


    Ich bin erstmal ein steirer, wohne jetzt aber meist in Wien, obwohl mein hauptwohnsitz immer Graz bleibt. Ausser eisenbahn interessiert mich so ziemlich alles was technik, architektur und archaeologie ist.


    Und inzwischen eher im historischen sinne. Bei einem modernen auto braucht man keine motorhaube mehr oeffnen, die koennten sie zuschweissen auch. So betreibe ich auch einige altfahrzeuge und hoffe bald mein erstes historisches KFZ typisieren zu koennen. Leider ist da der oesterreichische typenschein wertlos, es muss in einer liste eines vereines eingetragen sein. Da hat irgendjemand gute beziehungen gehabt.


    Eisenbahn eh klar, das moderne plastikzeug kenne ich somit garnicht mehr. Und was nicht im planverkehr ist, schau ich mir hoechstens im museum oder auf alten fotos an. So beschaeftige ich mich in erster linie mit (alter) statistik und hier wieder mit den waggons.


    Modellbahn habe ich vor jahren eine groessere sammlung angelegt, habe aber schon lange module geplant. Als stirnbretter verwende ich die norm vom MBV/VOEMEC, meine sonstigen technischen vorgaben moechte ich aber mit 600mm mindestradius festsetzen. Und hier entsprechen genau die KLEINBAHN-weichen und DKW. Leider mit dem nachteil, dass man nicht mit niedrigen spurkraenzen fahren kann. Der umbau auf NEM ist aber wieder wegen der fremdfahrzeuge wichtig. Und mir ist es lieber KLEINBAHN-weichen auf unterflur umzuruesten und analog zu betreiben, als alles vorgekaut nur zusammenzustecken. Und schienen sind nunmal stahl und nicht gelbes material. Und wegen der doppelschwellen streite ich gerade mit einem freund. Sowas muss bei einem schienenstoss sein, eine KLEINBAHN-schiene zu veraendern ist kein sakrileg. Manche leute haben leider die neigung nicht auf den eigenen brettern zu bleiben. ;-) Und da wohl etwa 100.000x D120 gebaut wurden, ist das opfer von 2en fuer eine kkStB-29 auch keine krise wert. kKStB deswegen, weil die DRB/OeBB-nummer bei dampfloks eher peripher vorbeigehen.

    Trotzdem ist meine bevorzugte epoche etwa 1963, weil damals die meisten versionen der fahrzeuge gleichzeitig unterwegs waren. Inkl. der aeltesten brettelhupfer und modernen wagen.

    Nun, auf KLEINBAHN und 600mm passen 26,4m-schnellzugwagen eher schlecht. So ist das ganze bei mir eher nebenbahnmaessig geplant. Und zwar ohne oberleitung, wenn ich auch einige elloks besitze.

    Wie und ob man mit jemandem gemeinsam solche module betreiben kann, ist mir auch unklar. Eine 310 kippt jedenfalls sicher aus den latschen. Und der Big Boy wird auf 600mm auch eher seltsam wirken und kaum ins profil passen.

    LG Hans

  • Na dann herzlich willkommen im Forum, und danke für die ausführliche Vorstellung :thumbup:

    Liebe Grüße.

    Wolfgang

    Quality since 1958

    Sofern nicht anders angegeben, bin ich der Urheber der in meinen Beträgen geposteten Bilder.

  • Willkommen - und auch ich bin neugierig welches KFZ du angesprochen hast +)

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  • Auch die GySEV begrüßt den steirischen Hans :bier:

    Nicht eigens gekennzeichnete Fotos sind von mir, bzw. aus meinem Archiv und ich habe die Erlaubnis sie zu veröffentlichen.

  • Ein herzliches Willkommen auch von mir als Weststeirer (und temporär-Grazer in den 90ern).


    Ich baue ja keine Module mehr, deshalb kannst du gerne von mir aus auch das MBV-Stirnbrett mit Kleinbahnschienen kombinieren. Hab übrigens noch ein paar Stirnbretter übrig. Früher hätt's mich dabei geschüttelt, aber erlaubt ist was gefällt. Viel Spaß!


    Das Kfz tät mich auch interessieren.


    Viele Grüße

    Jürgen

  • Serwas Steirerhans!

    LG Chris (ex Tauernbahner)



    Bilder ohne eigene Quellenangabe sind von mir


    and still - don`t pflatsch me please :22:

  • Das ist VOLVO 340 Diesel, TOYOTA Starlet Diesel, SUZUKI GN 250 und PUCH X 50-4. Zumindest der fahrbereite teil. Die PUCH MS 50V meines vaters soll hoffentlich bald fertig werden. Die hat er neu gekauft, bevor ich auf die welt gekommen bin.


    Die ebenso alte KLEINBAHN habe ich nicht mehr. Auch ich habe mir eingebildet, sowas muss man wegschmeissen. Den absolut ueberteuerten muell der anderen habe ich dann zu spaet aufgedeckt! Und die traurigen modelle ueber jahrzehnte verstaut.


    Da ich keinen platz fuer 7m bahnhofsmodule mit TILLIG-Elite-weichen habe und 600mm auch im GEMEC die mindestradiusvorgabe war, habe ich mich fuer 4m (nebenbahn) mit KLEINBAHN (600mm!) entschieden. Und mit 2,5mm schienenprofil und der NEM entsprechend, sehe ich keinen grund gelbe neusilberschienen anstatt stahl zu verwenden und 3,- Euro gebraucht und nicht deren 25,- abzudruecken. Und immerhin sind da auch keine nieten bei herzstueck und zungen zu sehen, wie bei anderen produkten.

    Als poersoenliches schaustueck habe ich von TILLIG eine 15 grad EW bausatzweiche und die baseler mit 2,1mm profil. Und da faengt "modell" mal an. Andere firmen erwaehne ich dann lieber nicht und sie koennen sich stolz nennen wie sie wollen.

    Mich schuettelt es halt bei glaenzenden plastikmodellen frisch aus der schachtel, aber mit abgezaehlten nieten oder soundloks, die mit volldampf bis zum stillstand fahren und dafuer hoert man den heizer die kohle schaufeln.

    Tja, wie es ihm/ihr gefaellt halt.

    Die 2 profile sind mir auch aus den 80ern uebriggeblieben. Zu bauen bzw. planen begonnen habe ich mit einem freund, der inzwischen verstorben ist. Urspruenglich sollte es der italienische bahnhof "SCHIO" werden. Und eine seiner notizen war: "Module fertig bauen". Mal schauen, wie weit ich diesmal komme und wer eventuell mitmacht. Eine freundin bearbeitet inzwischen mal die teile eines grossen schrottplatzes und noch jemand redet auch von einem bahnhof. Und soll es KLEINBAHN oder sonstwas sein, wie St.Rudolf beim MBV. Zusammenpassen muss es nur technisch. Der schrottplatz hat z.b. eine schnellfahrweiche im vergleich, sie mag das nicht anders.

    LG Hans