Bertls Basteleien im Heizhaus Schwechat

  • Angeregt durch einige Forumskollegen will ich nun meine diversen Umbauten in einem Thread zusammenfassen.


    Weils in einem anderen Thread gerade um SMD-Tantalelkos ging, hier ganz schnell eine kleine Fingerübung ;)


    Auch meine 1141.13 wollte mal digitalisiert werden - der Dame kann geholfen werden 8o

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    Da ich immer versuche zu experimentieren und zu optimieren habe ich mich entschlossen die Originalplatine als Träger für einen Tams-PluX Adapter zu verwenden. Dazu habe ich die Platine ausgeschnitten und den Adapter bündig mit UHU Plus eingeklebt - spart Bauhöhe. Was von der Platine noch übrig ist dient als Lötstützpunkt für die Verdrahtung.

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    Weil ich ein großer Fan von Pufferspeicher bin, gabs einen MX633 der bereits eine Ladeschaltung besitzt und dazu eine Sammlung Tantal-Elkos auf einer Streifenrasterplatine - insgesamt sind das 2200uF/25V. Andere Kondensatoren sind bei dem geringen Freiraum ohnehin nicht unterzubringen.

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    Die Lamperl habe ich noch flott durch warmweiße LEDs ersetzt und auf das nicht vorbildgerechte rote Schlußlicht durch die Scheinwerfer habe ich großzügig verzichtet.

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    Weitere Um bauberichte folgen demnächst ...


    Viel Spaß beim schmökern,

    Bertl

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  • curator , sag sitzt du vorm PC und wartest auf neue Beiträge? Ich hab net einmal noch gscheit gepostet und du reagierst schon. Unheimlich, der Mensch :bier:+);)

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  • Purer Zufall, aber meine Reflexe sind noch immer sehr gut :TT:

    Liebe Grüße.

    Wolfgang

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  • Schon lange hat mich gestört dass viele handelsübliche Wagenbeleuchtungen einfach nicht meinen Vorstellungen entsprechen. Meist werden für einen langen Wagen 2 oder 3 Lamperl verwendet und mit Lichtleitern gestreut. Das Ergebnis ist neben unnötig hohem Stromverbrauch vor allem eine ungleichmäßige Ausleuchtung und die meisten sind mir zu hell. Eine Innenbeleuchtung erhellt in Natura nicht die Umgebung auf 20 Meter um den Waggon.


    Weils mir beim durchforsten alter Wagenbestände in die Hände gefallen ist zeige ich zur allgemeinen Erheiterung einmal wie sich der kleine Bertl eine Innenbeleuchtung vor 30 Jahren vorgestellt hat, also bitte herzhaft zu lachen! Allerdings war mir damals bereits die gleichmäßige Ausleuchtung ein Anliegen, so weit man bei den damaligen LED-Funzerln von ausleuchten sprechen kann.

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    Der Brückengleichrichter fliegend aus 1N4004 zusammengelötet

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    ... und natürlich ein für damals üppiger Pufferelko mit 47uF

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    Die gelblich schummerigen LED-Funzerln entsprechen aber doch recht gut den 25W-Lampen in den früheren Eilzugwagen.


    Ok, so etwas ist natürlich heute lange nimmer zeitgemäß. Beim blauen C fand ich eine Streifenrasterplatine mit 500mm Länge und daraus entstand dann diese Konstruktion, in der ersten Variante noch mit einem großen Elko.

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    Warmweiße SMD-LED in der Mitte jedes Abteils platziert sorgen für gleichmäßige Ausleuchtung ohne den Waggon zum Scheinwerfer werden zu lassen.

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  • Sauber gelötet, gfoid ma.

    Liebe Grüße.

    Wolfgang

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  • @Bertl


    In Deinem Beitrag #4 sieht man auf dem 2.Foto einen Widerstand der leicht beleidigt zart verschmort wirkt. Da fließt eindeutig zu viel Strom durch ihn - bitte durch eine leistungstärkere Type ersetzen.

    LG Gerhard

    kkStB174


    Alle Fotos ohne zusätzliche Quellenangabe sind von mir gemacht!

  • Ich verwende für Wageninnenbeleuchtungen LED-Streifenmitz Kleberücken (z. B. für Aluleuchtenprofile). Die kann man nach drei LEDs kürzen und es gibt sie für 12 bzw. 24V und verschiedenen Lichttemperaturen. Bei der 12V Vartiante sit noch ein Vorwiderstand angebracht, so hat man Festbeleuchtung, die kann man beim Decoder zwar runterdimmen, aber dann fangen sie irgendwann zum flackern an. Bei der 24V Variante muss amn auf die Digitalspannung aufpassen, Bei der Digikeijs DR5000 mit 15V am Netzgerät sieht amnfast nichts, ab 16V ist die Helligkeit gerade richtig bzw. kann man bei etwas höherer Gleisspannung flackerfrei dimmen.

    Viele Grüße aus dem Marchfeld
    Michael


    PS: Bilder ohne Quellenangabe sind meine

  • @Bertl


    In Deinem Beitrag #4 sieht man auf dem 2.Foto einen Widerstand der leicht beleidigt zart verschmort wirkt. Da fließt eindeutig zu viel Strom durch ihn - bitte durch eine leistungstärkere Type ersetzen.

    Du hast natürlich recht. Wie du sicher gelesen hast war das eine Bastelei von vor 30 Jahren und damals habe ich irgendeinen Widerstand genommen der in der Bastelkiste lag. Der war damals schon so verfärbt, denn als Halbwatt-Typ wird er bei den paar LEDs nicht einmal lauwarm. Irgendwann wird das sicher noch modernisiert ;)

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  • Ich verwende für Wageninnenbeleuchtungen LED-Streifenmitz Kleberücken (z. B. für Aluleuchtenprofile). Die kann man nach drei LEDs kürzen und es gibt sie für 12 bzw. 24V und verschiedenen Lichttemperaturen. Bei der 12V Vartiante sit noch ein Vorwiderstand angebracht, so hat man Festbeleuchtung, die kann man beim Decoder zwar runterdimmen, aber dann fangen sie irgendwann zum flackern an. Bei der 24V Variante muss amn auf die Digitalspannung aufpassen, Bei der Digikeijs DR5000 mit 15V am Netzgerät sieht amnfast nichts, ab 16V ist die Helligkeit gerade richtig bzw. kann man bei etwas höherer Gleisspannung flackerfrei dimmen.

    Ja, die kenne ich natürlich und hab sie bei meinen Möbelbasteleien schon meterweise verbaut. Aber mir geht es, wie beschrieben, um abteilweise Beleuchtung und deshalb setze ich die LEDs in jedem Wagen in anderem Abstand, nämlich genau in die Mitte der Abteile.

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  • Geht nix über ein solides Fundament :thumbup:

    Liebe Grüße.

    Wolfgang

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  • Das Fundament ist die Basis jeder Grundlage!


    Diesen wunderbaren nichts sagenden Satz wurde uns in der Schule gelehrt - als Beispiel für heiße Luft wie ihn so manche heute zitieren.

    LG Gerhard

    kkStB174


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    3 Mal editiert, zuletzt von kkStB174 ()

  • Definitiv nicht auf Sand gebaut! ^^


    Gut abdichten rundherum! ;)

    Darauf kannst du Gift nehmen ... (auch wenn ich es net empfehlen tät)


    Grundwasser auf 8m, Schotterboden, Teer, Flämmpappe, Wärmedämmung, Kunststofffolie und viel Rollschotter rundherum. Wenn ich etwas nicht brauche ist es Feuchtigkeit bei der Anlage.

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  • Aber auf zu neuen Basteleien!


    Der Lockdown hat mir die Gelegenheit verschafft, ein altes Projekt endlich fertigzustellen.


    Begonnen habe ich den 4010.09 schon vor gut einem Jahr. Mich hat schon immer der komische Lichtschalter am Steuerwagen gestört und eine so schöne Garnitur ohne schaltbare Innenbeleuchtung ist sowieso ein Frevel.


    Nur, 2x Fahrstrom, gemeinsames Plus, Stirnlicht, Schlusslicht und Innenbeleuchtung, das macht 6 Pole. Die Kupplung des Jägerndorfer 4030 ist nur 4-polig und vor allem so hakelig dass man nur in Seitenlage kuppeln kann. Bei 3 Wagen mag das noch angehen, bei einer 6-teiligen Garnitur braucht man 3 Leute. Krois hat eine leitende 6-polige Kupplung im Programm, aber als ich das Projekt mit ihm besprach hat er mich darauf hingewiesen dass unter den Wagen des 4010 zu wenig Raum ist.


    Also, wie kupple ich das?


    Ich weiß nicht mehr wie ich auf den Gedanken kam, einen handelsüblichen Pfostenstecker abzumessen und dranzuhalten ...


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    Tatsache ist dass die Höhe der schwarzen Kunststoffisolierung fast aufs Zehntel genau dem Abstand zwischen Kupplungsschacht und Pufferebene entspricht. Um die Kinematik zu erhalten habe ich mit dem Seitenschneider 6-polige Streifen abgezwickt und mit UHU Plus an die Aufnahme für die Kupplungsplatinen geklebt.


    Da ich feinmechanisch ein totales Nudlaug bin schaut meine Lösung natürlich nicht hübsch aus, aber unterm Wagenboden sieht man nix davon und es funktioniert.


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    Hier wäre ein 3D-Druckkünstler gefragt, diesen Steckerteil, oder vielleicht besser die Präzisionsbuchsen, in einem Normschacht steckbar zu machen. Dann könnte man das Teil auch mit einer Führung verfeinern um das kuppeln noch weiter zu erleichtern. Apropos kuppeln, gekuppelt wird am Gleis, zwei Wagenenden leicht anheben, zsammdrücken und fertig.



    Und so schaut das gekuppelt aus:


    Entlastet im Ruhezustand

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    Auf Zug

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    In einem Bogen r=529mm

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    Im Zuge des Umbaus habe ich dem 4010 einen MX645 mit dem für den .04 adaptierten Soundimage verpasst. Beim Triebkopf ist viel Platz zwischen Platine und Dach, deshalb konnte ich den PluX-Adapter von Tams einfach auf die Originalplatine kleben. Der ursprüngliche 8-polige Stecker ist abgetrennt und die Platine nutze ich eigentlich nur mehr als Lötstützpunkt. Das Umschaltrelais ist in die Schaltung einbezogen und deshalb weiterhin aktiv.


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    Im Vorderteil der Platine musste ich etwas Platz fräsen für Lautsprecher und Pufferelkos. Die konnte ich ohne Änderung am Rahmen oberhalb der vorderen Kardanwelle versenken. Um den Charakter zu wahren habe ich die Lämpchen vorläufig belassen.


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  • Die Innenbeleuchtung der Wagen ist ähnlich wie in meinen beleuchteten Vierachsern mit warmweißen SMD-LEDs und einer Streifenrasterplatine realisiert. Auf Pufferkondensatoren in den Wagen konnte ich angesichts der 2000uF im Triebkopf verzichten.


    Die Platine geht sich auch in der Breite wunderbar aus. Sieben durchgehende Leiterbahnen passen perfekt für das Verbinden der 6 Steckkontakte zwischen vorderer und hinterer Kupplung und die siebente Leiterbahn ist für die mit einem Widerstand reduzierte Ansteuerung der LEDs. Für mein Helligkeitsempfinden hat sich ein Vorwiderstand von 4k7 als praktikabel erwiesen - das ist aber in hohem Maß von der Digitalspannung und den verwendeten LEDs abhängig.


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    Zur Betriebssicherheit, mit sechs Pins steckt so ein Pfostenstecker ziemlich fest. Auch lässt sich die Festigkeit bei Bedarf erhöhen indem man einen Pin leicht aus dem Mittel verbiegt. Die Garnitur hat jedenfalls einige hundert Runden mit 2 gezogenen Roco-Rubberwagen auf meiner Testanlage gedreht. Auch wenn ich den Steuerwagen festhalte beginnt der Triebkopf höchstens zu schleudern. Einen Abriss habe ich nur erreicht als am Steuerwagen eine 1020 in die entgegengesetzte Richtung zog.

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  • Darauf kannst du Gift nehmen ... (auch wenn ich es net empfehlen tät)


    Grundwasser auf 8m, Schotterboden, Teer, Flämmpappe, Wärmedämmung, Kunststofffolie und viel Rollschotter rundherum. Wenn ich etwas nicht brauche ist es Feuchtigkeit bei der Anlage.

    Hallo


    Angeblich soll man keinen Rollschotter seitlich verwenden. Wollte ich auch machen und bekam die Info von einen Baumeister. Beim Rollschotter saugt nichts das Regenwasser auf.

    Wie gesagt, nur Info vom Baumeister.

  • Hallo


    Angeblich soll man keinen Rollschotter seitlich verwenden. Wollte ich auch machen und bekam die Info von einen Baumeister. Beim Rollschotter saugt nichts das Regenwasser auf.

    Wie gesagt, nur Info vom Baumeister.

    Das hängt vom Untergrund ab. Bei meinem Zubau ist unterhalb viel gut durchlässiger Schotter und 5 Meter unter der Grundplatte ist der erste Grundwasserhorizont. In diesem Fall ist es am vernünftigsten wenn man das Wasser möglichst schnell nach unten ablaufen lässt.

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  • Verstehe, wieder was gelernt. Bei mir ist der Untergrund Lehm und Erde ...

    Jepp, der Lehm macht den kleinen Unterschied...

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