Wie reinigt ihr eure Schienen?

  • ich habe im Thema " Krokodil ROCO 1189" von meinemSchienenreinigungszug berichtet und dass ich für die KB Schienenreinigungswagen nue Filzstreifen

    benötige. Leider hat sie Kleinbahn nicht mehr.


    Jetzt prbiere ich halt verschieden Materialien aus


    Aus dem 1189 Thema:

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    Glesny war bei KB leider nicht erfolgreich


    Ich werde halt weiter verschiedene Materialien aus der Schneiderabfallkiste versuchen. Einige sind leider besonders bei den Weichenzungen hängengeblieben.


    Auch die Tücher aus unsrem Putzmittelkasten sind nicht das gelbe vom Ei

    Das erste brauchbare Material war ein Handtuch aus dem Waschset in den Schlafwagen der ÖBB, ist aber leider etwas dünn, da keine Speicherfähigkeit für das KB-ÖL

    Doppelt ist auch schlecht. Werde jetzt mit einer Kartonunterlage versuchen die gleiche Stärke wie mit dem KB - Filz zu erreichen, und um damit auch die Speicherfähigkeit für das KB- Öl zu erreichen.

    LG

    freduard

  • Ich schrubbe die Schienen wo ich dazu kann mit dem Roco Schleifgummi ab (mit somancher Verfluchung, weil ich früher etwas dünner war...) und die Tunnel werden ca 1 Stunde mit einer 1020iger von Kleinbahn mit dem Roco Schienenreinigungswagen abgefahren. Ich hab leider viele Messing Schienenprofile, die verzundern recht rasch.

    LG

    Franz

  • Reinigungsgummi, Schmirgelpapier und Waschbenzin. Bzw. für leichtere Verschmutzungen gibt es auch die Reinigungszwerge von Noch. Allerdings sind diese nur für kleinere Anlagen zu empfehlen, da jene zwar einwandfrei funktionieren, jedoch wäre der Betrieb auf großen Anlagen, Aufgrund von erhöhtem Verschleiß zu teuer. Man kann sich auch unter den Wagen eigene Konstruktionen bauen um mit Waschbenzin getränkte Wetex Streifen anzubringen. Im Verein sind derartige Wagen (Kesselwagen) in Reinigungszügen im Einsatz und auch ich hab mir dahingehend etwas gebastelt.

    Reinigungszwerge | Gelände- und Gleisbau Zubehörpasted-from-clipboard.png

  • KB-Schienenreinigungswagen mit feinstem Schleifpapier (180er aufwärts) sowie einen zweiten mit Filzstreifen für Waschbenzin oder Reinigungsöl funktioniert ganz gut. Filzsteifen kann man auch aus Filzgleitern für Möbel basteln. Habe allerdings nur alte KB-Gleise. Mit anderem Gleismaterial hab ich keine Erfahrung.

  • Mich wundert, dass doch einige zur Schienenreinigung Schmirgelpapier verwenden, davon wird doch immer wieder abgeraten, weil es die Oberfläche der Schienen aufraut und damit langfristig die Schmutzbildung fördert. Vereinzelt wird ja sogar vom Roco-Rubber abgeraten (den ich gern verwende), weil der auch eine leicht aufrauende Wirkung haben soll.

    Aus dem von mir verlinkten Video nehme ich mit:

    • Viel fahren hilft Staubablagerung vermeiden.
    • Möglichst wenig Staubeintrag durch offene Fenster oder Textilien. Worauf ich schon länger achte: Bohren, Sägen u.ä. am besten in einem eigenen Werkraum, der von der Anlage getrennt ist - geht halt nur bei Modulen und Segmenten. Man könnte noch weiter optimieren durch fusselfreie Modellbahner-Kleidung (Funktionswäsche? Neopren? ;)).
    • Reinigungsfahrzeuge mit Reinigungsfilz helfen zur Prävention, gegen echten Dreck hilft am besten händisches Putzen - hier finde ich den Hinweis mit dem Holzpackl gut, kostet quasi nix und funktioniert.
  • Mich wundert, dass doch einige zur Schienenreinigung Schmirgelpapier verwenden, davon wird doch immer wieder abgeraten, weil es die Oberfläche der Schienen aufraut und damit langfristig die Schmutzbildung fördert.

    Stimmt, überhaupt Körnung um 180.

    Würd ich Schleifpapier verwenden, dann irgendwo um das 2000er, unter 1000 sowieso nie. Aber wie ich auf Seite 1 bereits geschrieben habe, ein paar Tropfen Spiritus auf ein Stückerl Filz und fertig. Alles andere wäre mir zu grob, zudem dann der feine abgetragene Metallabrieb zwischen den Schwellen wieder zu einer Verschmutzung beiträgt.

    Info:

    Nicht gezeigte Bilder sind nicht von mir🤫!

    2 Mal editiert, zuletzt von PEL ()

  • Mich wundert, dass doch einige zur Schienenreinigung Schmirgelpapier verwenden, davon wird doch immer wieder abgeraten, weil es die Oberfläche der Schienen aufraut und damit langfristig die Schmutzbildung fördert. Vereinzelt wird ja sogar vom Roco-Rubber abgeraten (den ich gern verwende), weil der auch eine leicht aufrauende Wirkung haben soll.

    Aus dem von mir verlinkten Video nehme ich mit:

    • Viel fahren hilft Staubablagerung vermeiden.
    • Möglichst wenig Staubeintrag durch offene Fenster oder Textilien. Worauf ich schon länger achte: Bohren, Sägen u.ä. am besten in einem eigenen Werkraum, der von der Anlage getrennt ist - geht halt nur bei Modulen und Segmenten. Man könnte noch weiter optimieren durch fusselfreie Modellbahner-Kleidung (Funktionswäsche? Neopren? ;)).
    • Reinigungsfahrzeuge mit Reinigungsfilz helfen zur Prävention, gegen echten Dreck hilft am besten händisches Putzen - hier finde ich den Hinweis mit dem Holzpackl gut, kostet quasi nix und funktioniert.

    Das Schmirgelpapier ist bei mir eine feine Körnung und wird nur bei hartnäckigen Verschmutzungen eingesetzt.

  • Das Schmirgelpapier ist bei mir eine feine Körnung und wird nur bei hartnäckigen Verschmutzungen eingesetzt.

    ........die dann später wieder exakt dort sein werden wo du sie weggeschliffen hast.


    Schleifen ist egal mit welcher Körnung ein Abtrag des Materials und macht Riefen im Gleis wo sich die Rückstände (überhaupt von Öl und Haftreifen) noch besser ablagern. Es ist auch egal wie tief und in welcher Häufigkeit diese Riefen auftreten. Schleifen = nix gut.


    Auch der Roco-Gummi ist ein Schleifzeugs! Der macht die Probleme nicht besser.


    Ich fahre seit geraumer Zeit, wie schon auf Seite Eins beschrieben, mit Vileda Fensterputztuch und Waschbenzin.

    Ein Segen für Gleis und Fahrzeuge!

    Bessere Traktion auf Steigungen, Dreck der nicht "picken" bleibt.


    Zusätzlich kontrolliere ich auch immer die Rädsätze der Wägen. Dort finden sich oft dicke Dreckschichten von der Oberflächenversiegelung bei der Produktion der Radsätze. Betrifft meist ältere Radsätze.

    Gruß Matthias


    "Wo das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei. Wo die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit."

    - Thomas Jefferson


    "Digital? Was ist das? Kann man das Essen oder braucht man dafür einen Experten?"

    :20:


    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

    Zu meinem Inhaltsverzeichnis der Werkstatt ----> hier lang!!

    :hammer:


    "Bilder? Sind digital, können daher nur von mir sein. Außer ich sag dass sie nicht von mir sind."

    :]

  • Betreffs schleifen hast du recht. Beim Roco-Gummi wäre ich mir nicht so sicher dass er Schaden anrichtet. Dazu wäre es notwendig zu wissen, aus welchem Material der besteht.


    Beim schleifen geht es um die Härtegrade von Werkstück und Werkzeug. In unserem Fall vermischen sich mehrere Materialien - Schiene, Dreck und Schleifwerkzeug. Die meisten Verschmutzungen sind deutlich weicher als die Schienen. Ein Schleifwerkzeug dessen Härte zwischen Dreck und Schiene liegt, müsste also gut funktionieren ohne Schaden zu machen.

    Bilder in meinen Beiträgen sind mein Copyright, sofern nicht anders vermerkt.

  • Betreffs schleifen hast du recht. Beim Roco-Gummi wäre ich mir nicht so sicher dass er Schaden anrichtet. Dazu wäre es notwendig zu wissen, aus welchem Material der besteht.


    Beim schleifen geht es um die Härtegrade von Werkstück und Werkzeug. In unserem Fall vermischen sich mehrere Materialien - Schiene, Dreck und Schleifwerkzeug. Die meisten Verschmutzungen sind deutlich weicher als die Schienen. Ein Schleifwerkzeug dessen Härte zwischen Dreck und Schiene liegt, müsste also gut funktionieren ohne Schaden zu machen.

    Der Roco-Gummi schleift.


    Ich habe es selbst getestet:

    In jeder Roco-Beschreibung zur Verarbeitung von Ätzschildern steht drinnen, dass man den Gummi verwenden soll um den Lack "herunterzuschleifen".

    Hält man die Schilder dann gegen das Licht sieht man die feinen Riefen im Messing- oder Neusilberschild.

    Selbiges passiert also auch mit Schienen.

    Gruß Matthias


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    - Thomas Jefferson


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    :20:


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    :]

    Einmal editiert, zuletzt von Knolli ()

  • Wie ich schon öfters schrieb reinige ich meine Schienen seit meiner Spur N Zeit (70er Jahre) ausschließlich mit Filzen und zwar ein Waggon wo der Filz bzw. ein Fenstertuch (c) @Knoll mit SR24 getränkt ist und ein zweiter Waggon der trocken wischt. Dazu ein Staubsauger von Dapol.


    Ich frage mich seit nunmehr Jahrzehnten wo der hartnäckige Schmutz herkommen soll. Ein 180er Schleifpapier nehme ich für Holz zum Vorschleifen. Feines Schmirgelpapier fängt bei einer 1.000er Körnung an (c) Autolackierer. :bier:


    Auf meiner Anlage fuhr ca. 8 Wochen lang kein Zug. Auch nach dieser Zeit fahren die Loks problemlos. Für dem Glaskasten und die 2060 werde ich meinen Reinigungszug wieder auf die Reise schicken.

    Bilder ohne Quellenangabe oder Link sind von mir.

  • Hallo,


    ich finde die Tipps alle schlüssig und decken sich überwiegend auch mit meinen Erfahrungen.

    Habe allerdings bis zum Anfang dieses Threads zurückgeblättert und habe mich gefragt warum die Waggons nicht mehr flüssig fahren, wenn doch in aller Regel die Loks mit der Stromabnahme das Problem sind? :)


    Auf die ursprüngliche Frage habe ich jetzt noch keine schlüssige Antwort entdeckt ;)

    [ich denke wenn ein Waggon über den Dreck holpert, fährt schon lange keine Lok mehr ...]


    lg Peter


    Hallo liebe Community,

    Ab und an fangen meine Waggons an, wegen den dreckigen Schienen nicht mehr flüssig zu fahren. Ich habe mir bisher immer mit einem Reinigungsgummi geholfen.

    Habt ihr noch ein paar Tipps, wie ich meine Schienen schön sauber halten kann?:)

    Ich freue mich über jede Antwort, beste Grüße Dieter

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • warum die Waggons nicht mehr flüssig fahren

    Ich weiß jetzt zwar nicht, was genau unter "flüssig fahren" gemeint ist, aber es ist grundsätzlich so, daß der Haftreifenabrieb kaum am Schienenprofil haften bleibt, sondern hauptsächlich an den Radreifen der Wagen. Die rumpeln dann so durch die Gegend. Da hilft aber nur mechanische Reinigung mit zB einer Drahtbürste für den Bohrzwerg, oder der generelle Verzicht auf Haftreifen.

  • Ich weiß jetzt zwar nicht, was genau unter "flüssig fahren" gemeint ist, aber es ist grundsätzlich so, daß der Haftreifenabrieb kaum am Schienenprofil haften bleibt, sondern hauptsächlich an den Radreifen der Wagen. Die rumpeln dann so durch die Gegend. Da hilft aber nur mechanische Reinigung mit zB einer Drahtbürste für den Bohrzwerg, oder der generelle Verzicht auf Haftreifen.

    Dann fahr mal mit dem Finger über die Schienen. Kohlrabenschwarz….

    Ich bin gerade am ausbauen aller Achsen mit Haftreifen.

    Und von LUX habe ich einen Mit Akku ausgestatteten Putz und Staubsaugerzug.

    Von Dapol habe ich noch einen zweiten. Und einen alten Kesselwagen mit Filz.


    Lg

    Christian



  • Ein kleiner Birkensperrholzklotz (Rest aus dem Modulbau) getränkt mit Bremsenreiniger , ein Spray aus dem Baumarkt, ist meine Reinigungsvorschlag. Wobei der Spray generell sehr gut entfettet und vielseitig verwendbar ist.