Piko Hobby Taurus digitalisieren

  • So einen hatte ich vor kurzem zum "Service" bei mir.

    Da ist nur die Verbindung von den Motoren zu den Schleifern zu entfernen. Die Schleifer sollten auf der linken bzw. rechten Seite verbunden sein - da kommt dann rot bzw. schwarz dran.Der orange und graue Draht vom Decoder kommen bei einem Motor an die Anschlüsse - der zweite ist parallel geschaltet. Das Lamperl für die Frontbeleuchtung kommt auf den weissen und blauen Draht des Decoders - gelb bleibt frei , da es kein rotes Schlusslicht gibt.

    Ich habe zusätzlich das problem das die zahnräder blockieren. Habe gesehen das das Zahnrad auf der radachse abgenutzt ist. Zudem hat die welle wo auf dem Hauptzahnrad (dort wo die schnecke vom Motor) aufliegt nach oben spiel. Jetzt hebt das ganze ab wenn ich in eine bestimmte richtung fahra.


    ich hoffe ich bekomme noch irgendwo ersatzteile.

    Lg thomas

  • Hi!

    Auf meiner HobbySeite gibt es einen Umbaubericht mit einer LochrasterPlatte

    Piko Taurus (huebsch.at)

    Alternativ dazu habe ich eine Piko Tauschplatine konstruiert. Die eignet sich für die ersten Hobby Loks ohne DSS und für die späteren mit 8 poliger. Meine Platine kann Lämpchen und/oder LEDs. Anschlussplan ist der Anleitung zu entnehmen.

    -AH-

  • Hi!

    Auf meiner HobbySeite gibt es einen Umbaubericht mit einer LochrasterPlatte

    Piko Taurus (huebsch.at)

    Alternativ dazu habe ich eine Piko Tauschplatine konstruiert. Die eignet sich für die ersten Hobby Loks ohne DSS und für die späteren mit 8 poliger. Meine Platine kann Lämpchen und/oder LEDs. Anschlussplan ist der Anleitung zu entnehmen.

    -AH-

    Guten Tag Herr Hübsch


    Ich habe vor ca 3 Stunden nochmal bei Ihnen Tauschplatinen bestellt. Eine für die 1044 von Roco und die Piko Platine.🙂


    Freue mich schon aufs realisieren.


    Schöne Grüße aus Vorarlberg

    Thomas

  • jetzt habe ich noch eine letzte Frage vorerst😅. Ich habe zwei digitale BR80 von Roco. Die waren damals im Starterset.


    Eine mit Dampferzeuger und eine mit Licht


    Das Problem ist das sie nicht fährt. Das Licht und der Dampferzeuger gehen an sobald man die Loks auf die Gleise stellt.

    Kennt das Problem jemand?

  • Ich habe zusätzlich das problem das die zahnräder blockieren. Habe gesehen das das Zahnrad auf der radachse abgenutzt ist. Zudem hat die welle wo auf dem Hauptzahnrad (dort wo die schnecke vom Motor) aufliegt nach oben spiel. Jetzt hebt das ganze ab wenn ich in eine bestimmte richtung fahra.


    ich hoffe ich bekomme noch irgendwo ersatzteile.

    Lg thomas

    Ein ähnliches Problem hatte ich mit dem serviciertem 4020, da war das Schneckenrad vernudelt (hatte zum Glück eines in der Erstazteilkiste). Da bleibt nur eines Mil n Kleinbahn und hoffen, dass es nach dem Lockdown in Atzgersdorf noch einen Ersatzteilverkauf gibt.

    Viele Grüße aus dem Marchfeld
    Michael


    PS: Bilder ohne Quellenangabe sind meine

  • Da hat möglicherweise jemand den Rauchgenerator bzw. das Licht am Decoder eingeschaltet lassen und die Lok dann vom Gleis genommen

    Stellt man die Lok dann wieder drauf bleibt die Einstellung unverändert und Licht bzw. Rauchgenerator Arbeiten.


    Dass die Loks jedoch nicht fahren könnte daran liegen dass die Lok Adresse nicht mit der Zentrale übereinstimmen....


    Rufe ich z. B. an der Zentrale Lokadresse 3 auf und im Decoder ist 4 gespeichert fährt die Lok nicht.


    LG

    rocofan2

  • Das ist komisch. Die loks waren bis jetzt nur auf meiner analog anlage. Nun möchte ich auf digital umstellen. Ich habe die lokmaus 2. Die beschreibung habe ich glaub 3 mal durchgelesen. Und werde nicht schlau warum die loks nicht fahren. Vorallem das bei beiden loks der gleiche fehler kommt ist komisch. Wollte die loks wie in der anleitung steht anlernen aber das geht irgendwie nicht.


    Die loks machen auch geräusche wenn man sie aufs gleis stellt. Wenn man sie anlernt fahren sie wie gewohnt die kurzen abschnitte. Danach hört man nur noch ein surren und das licht leuchtet und bei der anderen läuft der dampfgenerator.

  • Da kann es auch sein dass drinnen ein Kabel auf dem Anschluss der Drosselspule drchgescheuert ist und dann einen Kurzschluss über die Motorkontakte verursacht hat, Habe ich jetzt schon 3x am Tisch gehabt bei der BR80er ...


    Einfach Mal Gehäuse abnehmen, das schwarze Teil oben bei der Lampe herausziehen und eine Sichtkontrolle bei der Platine durchführen :-)

    Lg,

    Andreas

    (MBWS Schiltern)


    Bilder in meinen Beiträgen sind von mir, sofern nicht anders angegeben.


    ...

    Beyond the horizon of the place we lived when we were young
    In a world of magnets and miracles
    Our thoughts strayed constantly and without boundary
    The ringing of the division bell had begun

    ...

  • Ein ähnliches Problem hatte ich mit dem serviciertem 4020, da war das Schneckenrad vernudelt (hatte zum Glück eines in der Erstazteilkiste). Da bleibt nur eines Mil n Kleinbahn und hoffen, dass es nach dem Lockdown in Atzgersdorf noch einen Ersatzteilverkauf gibt.

    Dann kann ich nur hoffen🙂

  • Da kann es auch sein dass drinnen ein Kabel auf dem Anschluss der Drosselspule drchgescheuert ist und dann einen Kurzschluss über die Motorkontakte verursacht hat, Habe ich jetzt schon 3x am Tisch gehabt bei der BR80er ...


    Einfach Mal Gehäuse abnehmen, das schwarze Teil oben bei der Lampe herausziehen und eine Sichtkontrolle bei der Platine durchführen :-)

    Das werde ich am abend gleich kontrollieren. Vielen dank

  • Habe nun die Lok auseinander genommen aber es scheint als ob nichts abgerieben wäre. Bin ratlos. Die lok surrt und das licht leuchtet. Aber fahren will sie nicht. Analog funktioniert sie tadenlos. Beim einlernen fahrt sie ruckweise drei mal. Mehr nicht.

  • Ich entschuldige mich gleich weil ich da wahrscheinlich einen Blödsinn verzapfe, aber für mich hört sich das an als ob die Lok analog ist.

    mfg rudi

  • Ich entschuldige mich gleich weil ich da wahrscheinlich einen Blödsinn verzapfe, aber für mich hört sich das an als ob die Lok analog ist.

    mfg rudi

    Denke ich auch. Zumindest seh ich am Foto keinen Decoder :confused::(

    Bilder in meinen Beiträgen sind mein Copyright, sofern nicht anders vermerkt.

  • Ja, da sitzt die 8-polige Schnittstelle, die gute BR80 ist analog :)


    Aber jetzt wo sie schon offen ist würde gleich ein Decoder reinpassen, Nachteil bei der Lok ist dass das Licht und der Rauchgenerator zusammengeschalten sind, das kann man aber auf der Leiterplatte auftrennen und neu verkabeln (z.B. Rauchgenerator auf AUX1), aber nur, wenn man will, dafür bräuchte man vorne aber auch noch den Rauchgeneratorhalter, der fehlt hier ...


    Diese Variante der 80er hatte ich so aber noch nicht auf dem Tisch, vor allem der Brückenstecker in rot ist mir hier eigentlich nicht bekannt.


    War die Lok einmal Teil eines analogen Startsets?


    Zum vergleich eine 80er aus den digitalen Startsets mit dem "Kabelproblem" und Rauchgeneratorhalter:

    BR80 KS_autoscaled.jpg

    Digital is cool... und gelber Kreis is heiß... wer kennt es noch? ^^

    (Lok aus Startset 41212, falls es wer nachgoogeln will, war eine Instandsetzung im Kundenauftrag, den Decoder hat es leider auch zerlegt gehabt, wurde dann zum ESU V4.0 ...)


    Und noch die ganz alte Variante, aufgerüstet mit ZIMO Decoder und Lichteinbau inkl. Rotlicht hinten einseitig (Kundenwunsch), hier noch im Testaufbau:

    BR80 alt_autoscaled.jpg


    ---


    PS: Dieses dreifache ruckhafte Anfahren ist der Versuch der Zentrale, mit dem Decoder in der Lok zu kommunizieren.


    Hier wieder ein kurzer (und technisch sehr vereinfachter) Exkurs von mir, wobei ich Railcom, mfx, m4, etc. als rückmeldefähige Protokolle außen vorlasse ...:


    Die Kommunikation zum Decoder hin ist eigentlich einseitig, der Decoder selbst kann sich (abgesehen von obigen Protokollen) nicht selbst bei der Zentrale melden.

    Damit aber z.B. eine CV ausgelesen werden kann (Adresse u.a. Einstellungen ...) wird der Stromfluss zur Lok gemessen, und wenn die Lok einen sie betreffenden Befehl erhält dann schaltet sie kurz den Motor oder andere Verbraucher ein, benötigt dafür mehr Strom und die Zentrale erkennt das dann.


    Kurzes Beispiel, angenommen Lok hat Adresse 5 (CV1=5), die Zentrale (Z) versucht dies vom Decoder zu lesen:

    ---

    Z: Schaltet Strom am Gleis zur Kommunikation ein und prüft den Stromfluss auf Korrektheit*, dann:


    Z: Bist du Adresse 1?

    D: ...

    Z: Bist du Adresse 2?

    D: ...

    Z: Bist du Adresse 3?

    D: ...

    Z: Bist du Adresse 4?

    D: ...

    Z: Bist du Adresse 5?

    D: Schaltet kurz Motor für Bestätigung ein (zum ersten ...) (Lok "ruckelt"**)

    Z: Bist du Adresse 5?

    D: Schaltet kurz Motor für Bestätigung ein (zum zweiten...) (Lok "ruckelt" wieder**)

    Z: Bist du Adresse 5?

    D: Schaltet kurz Motor für Bestätigung ein (zum dritten...) (Lok "ruckelt" erneut**)


    ** typisches Tack-Tack-Tack Geräusch beim lesen)

    ---


    Es wird mehrfach nach der erkannten Adresse gefragt, da manche Zentralen schneller Fragen als die Decoder antworten können, dann wird nochmals langsamer nachgefragt ob die erkannte Adresse auch wirklich stimmt.


    Beim Werte hinausschreiben wird mit einmaligem kurzen Aufschalten der Befehl quittiert, quasi das:

    --

    Z: Du bist jetzt Adresse 5!

    D: Schaltet einmalig kurz Motor für Bestätigung ein ("Jawohl Chef, ich habs verstanden!") (Lok "ruckelt", aber nur kurz und einmalig - TACK)

    ---


    * Stellt man jetzt eine analoge Maschine aufs Gleis und will sie programmieren oder anlernen, dann wird auch als allererstes nach dem Aufschalten der Spannung die Grenze des Stromverbrauches mitgemessen.

    Eine Maschine mit Digitaldecoder hat sozusagen nur das Funkgerät an und lauscht ob für sie Befehle durchgegeben werden (Stromverbrauch Ruhezustand: Grobe Werte zwischen 10mA und 150mA) und schaltet erst nach Aufforderung den Motor und Verbraucher hinzu ("Hey Lok, beweg dich mal!" - Auf Decoderisch: "Adresse (z.B. 05): Fahrstufe 18"), der Stromverbrauch steigt dann gezielt an.

    Eine analoge Maschine bekommt sofort den ganzen Saft und gibt gleich "Fersengeld", braucht dabei wesentlich mehr Strom (zwischen 200mA und 1,2A) und somit erkennt die Zentrale, dass da was nicht stimmt und schaltet nochmals den Ausgang ab.


    Da es vorkommen kann dass die Lok lange gestanden und etwas verharzt ist bzw. Übergangswiderstände an den diversen Kontakten entwickelt hat oder ein schlechter Kontakt zu den Gleisen gegeben war* wird der Strom meist ein paar mal hintereinander eingeschaltet, um eine sich freilaufende (oder auch freibrechende) Maschine zu unterstützen, ohne diese gleich zu beschädigen. Diese Einstellungen sind aber bei unterschiedlichen Zentralen sehr verschieden, auch die "Auslöseströme" gehen weit auseinander (braucht man auch z.B. beim alten Roco-Rundmotor ...).


    *

    =Kurze Aussetzer und durch Kondensatoren am Decoder gleich darauf wieder erhöhter Stromverbrauch für die "Nachladung".


    Ich hoffe ich habe wieder mal nicht zu sehr verwirrt, normalerweise habe ich das in einem Kurs und wir reden da drüber und schauen uns das anhand von Beispielen an ...


    Egal, hiermit wieder: Exkurs beendet.

    ---

    Lg,

    Andreas

    (MBWS Schiltern)


    Bilder in meinen Beiträgen sind von mir, sofern nicht anders angegeben.


    ...

    Beyond the horizon of the place we lived when we were young
    In a world of magnets and miracles
    Our thoughts strayed constantly and without boundary
    The ringing of the division bell had begun

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von coeus ()

  • da sieht man das ich noch nicht viel erfahrung habe mit digital. Ja die lok wsr in einem analog set. Damals hat es geheißen man kann sie digital auch nutzen.


    Somit hat sich mein problem eigendlich gelöst. Ich brauche zwei decoder (habe ja zwei davon)


    Vielen dank nochmal an alle.


    Lg thomas