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Piko Hobby-Taurus Motoreinstellungen

  • Knolli
  • 25. Oktober 2020 um 20:20
  • Unerledigt
  • Knolli
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    • 25. Oktober 2020 um 20:20
    • #1

    Hallo an alle!

    Nachdem im Forum die Frage gestellt wurde wieso der Piko-Taurus beim Wegfahreun und Stehenbleiben immer dieses sehr unangenehmen "Ruck macht", kann ich hier nun eine Antwort geben.

    Die einzigen mir bekannten Decoder die dieses Problem haben sind ESU LokPilot-Decoder (V3.0-V4.0, 5.0 hab ich keinen)

    Um das Problem zu lösen sind grundsätzlich zwei Schritte nötig:

    1. Die Kondesatoren quer zum Motor (orange) und vom Motor zur Schiene (rot) müssen entfernt werden.

    20201024_204924_06_klein_b.jpg

    -> Wieso? Das ist schnell erklärt:

    Der Kondensator wirkt im Analogbetrieb (niedrige Frequenz) ganz normal als Entsörbauteil.

    Im Digitalbetrieb regelt der Decoder die Motorspannung und nicht der Regler. Die Ansteuerung des Decoders arbeitet mit einer weitaus höheren Frequenz (bis zu 40 kHz wenn nicht sogar mehr). Der Kondensator ist, um etwas Elektronik-Grundlagen einzubringen, ein frequenzabhängiger Widerstand. Je größer die Frequenz desto kleiner der Widerstand. Was passiert? Der Decoder regelt nach, der Strom wird größer und lässt den Decoder irgendwann überhitzen. Um das zu vermeiden: Maximal 10 nF Kondensatoren bei Digitalbetrieb.

    2. Die Motor-CV´s anpassen. Wie das funktioniert folgt nun zugleich:

    Im Lokprogrammer geht das ganz komfortabel. Zuerst sucht man den Punkt "Motoreinstellungen". Dort dann den Punkt "Lastregelung anhand voreingestelleter Motortypen konfigurieren"

    Motoreinstellungen_Typ_auswählen_B.jpg

    Dann poppt diese Liste auf in der der Piko-Motor ausgewählt wird.

    Motoreinstellungen_Typ_auswählen_Liste_B.jpg

    Nachdem man die Auswahl getroffen hat werden die Parameter automatisch angepasst.

    Motoreinstellungen_Einstellung_Piko-Motor.jpg

    Jetzt muss der Zauber nur noch in Decoder geschriebn werden.

    Und wer keinen Lokprogrammer hat der bekommt die CV´s aufgeschlüsselt in einer Liste:

    Motoreinstellungen_Einstellung_Piko-Motor_Geänderte_CV´s.jpg

    Und jetzt nochmal, DIGITAL nicht ANALOG.

    Wenn hier eine Frage zum Thema Analog gestellt wird dann ist diese ganz einfach off Topic. Ich werde den Admin dann bitten diese Frage zu entfernen, weil ich es satt habe in der Rubrik "DIGITAL" Fragen zum ANALOGbetrieb zu haben.

    Danke für euer Verständnis, auch wenn das selbstverständlich sein sollte.

    Gruß Matthias

    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

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  • 2102michael
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    • 25. Oktober 2020 um 21:28
    • #2

    Frage einer elektronischen Null: Kann man diese Kondensatoren im digital Betrieb einfach ausbauen?

    Oder muss ein Kondensator auch bei digital vorhanden sein, dann halt einer mit 10nF?

    Und noch eine Frage, als Kondensator kenne ich die zylindrischen Dinger, haben die im Bild eine spezielle Bezeichnung?

    Bilder ohne Quellenangabe oder Link sind von mir.

    Sollte mein Account gesperrt oder gelöscht werden dann sind gleichzeitig alle meine Inhalte (Postings, Bilder, Schaufenster, PN etc.) in den öffentlichen und nicht öffentlichen Bereichen des Forums zu löschen

  • Knolli
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    • 25. Oktober 2020 um 21:30
    • #3
    Zitat von 2102michael

    Frage einer elektronischen Null: Kann man diese Kondensatoren im digital Betrieb einfach ausbauen?

    Oder muss ein Kondensator auch bei digital vorhanden sein, dann halt einer mit 10nF?

    Da gehen die Meinungen auseinander, Arnold Hübsch empfiehlt 10 nF immer einzubauen. Diese Sichtweise verfolge ich auch.

    Gruß Matthias

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  • Knolli
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    • 25. Oktober 2020 um 21:32
    • #4
    Zitat von 2102michael

    Und noch eine Frage, als Kondensator kenne ich die zylindrischen Dinger, haben die im Bild eine spezielle Bezeichnung?

    Du kennst Elko´s (Elektrolytkondensatoren), die eingebauten Tantal- oder Keramikkondensatoren sind mit Zahlen bezeichnet. 333 steht in diesem Fall für 30 nF.

    Gruß Matthias

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  • 2102michael
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    • 25. Oktober 2020 um 21:33
    • #5

    Ist es egal ob ich Tantal oder Keramik Kondensatoren nehme?

    Bilder ohne Quellenangabe oder Link sind von mir.

    Sollte mein Account gesperrt oder gelöscht werden dann sind gleichzeitig alle meine Inhalte (Postings, Bilder, Schaufenster, PN etc.) in den öffentlichen und nicht öffentlichen Bereichen des Forums zu löschen

  • Knolli
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    • 25. Oktober 2020 um 21:35
    • #6

    Hab mich vertan. Die Tantalkondensatoren sind was anderes......

    Ich habe bei Reichelt.at folgende bestellt:

    https://secure.reichelt.at/at/de/vielschi…987.html?&nbc=1

    https://secure.reichelt.at/at/de/vielschi…068.html?&nbc=1

    Gruß Matthias

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  • 93er
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    • 25. Oktober 2020 um 21:36
    • #7
    Zitat von 2102michael

    Und noch eine Frage, als Kondensator kenne ich die zylindrischen Dinger, haben die im Bild eine spezielle Bezeichnung?

    Die zylindrischen sind Elkos, die flachen braunen Keramikkondensatoren

    https://www.google.com/search?q=flach…w=2048&bih=1038

    Gruß 93er

    Anlage Puchberg

  • Huebsch
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    • 25. Oktober 2020 um 22:04
    • #8

    Hello!

    Die Kondensatoren rund um die Motore haben verschiedene Aufgaben und Wirkungen. Zunächst die ärgerlichste die es gibt: sehr große Kondensatoren >50nF-100nF die haben die Aufgabe möglichst starke Störungen zu erzeugen sowohl im Analogbetrieb als auch im Digitalbetrieb. Im Digitalbetrieb stören die zusätzlich die Regelung. Es gibt verrückte Hersteller mit bis zu 100µF. Selbst in N sind 5µF anzutreffen!!!!

    Man kann die Löschkondensatoren quer zum Motor natürlich entfernen. Der Sinn der Maßnahme ist möglichst dem Decoder die Arbeit zu erschweren, bzw. schnell große Schäden im Decoder zu bewirken. Anderen Sinn hat das völlige Entfernen der Kondensatoren nicht! Die kleinen Motore erzeugen beim Umschalten von einer zur anderen Wicklung Spannungen von 500-1000V. Die muß der Decoder vernichten, dafür ist kein Decoder ausgelegt. Zusätzlich altern die MOSFETs extrem stark durch die hohen Spannungen. Das bedeutet nach der Installation merkt man nix, nach einigen Monaten Betrieb geht's schlechter oder der Decoder stirbt. Dann schauen alle ganz unschuldig und fragen warum das so lange gegangen ist und jetzt ist es kaputt? Nein so ist es nicht - man hat eine langsam abbrennende Zündschnur gelegt um den Decoder zu zerstören. Sei es mit Absicht oder aus Unwissenheit.

    Wenn man die Kondensatoren entfernt begeht man eigentlich eine Straftat, weil man Störungen erzeugt. Da muß jedem klar sein der so etwas macht. Es werden Störungen erzeugt die neben den Decodern auch andere Teile an der MoBa beschädigen können. Weiters werden viele elektronische Geräte dadurch gestört.

    Die Kondensatoren vom Motor zum Gehäuse sind auch ein Märchen, in Spezialfällen können sie Störungen Dämpfen meist ist es aber so daß dadurch die Störungen der Umgebung weit stärker werden.

    Wie macht man's richtig? Die Kondensatoren von den Motoranschlüssen zum Gehäuse gehören weg. Sowohl für Analogbetrieb als auch für Digitalbetrieb. Der Löschkondensator quer zum Motor sollte etwa 10nF -33nF groß sein. Die Aufgabe ist die Spannungsspitzen zu löschen. Er ist wesentlich zu klein um die EMK die man zum Regeln messen will zu verfälschen. Die kleinen Spulen in den Motorzuleitungen, leider oft als Widerstand bezeichnet, kann man drin lassen. Die Aufgabe ist im Wesentlichen eine dekorative und juristische. Technische Wirkung ist nachweisbar aber sehr klein.

    Für die Piko Lok habe ich eine Tauschplatine die auf PluX22 aufrüstet da ist auch ein 10nF Kondensator gegen das Bürstenfeuer drauf. Weiters sind Stromquellen für LEDs drauf um eine Umrüstung zu vereinfachen.

    -AH-

  • peter&basti
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    • 25. Oktober 2020 um 23:20
    • #9
    Zitat von Huebsch

    Die Kondensatoren rund um die Motore haben verschiedene Aufgaben und Wirkungen. Zunächst die ärgerlichste die es gibt: sehr große Kondensatoren >50nF-100nF die haben die Aufgabe möglichst starke Störungen zu erzeugen sowohl im Analogbetrieb als auch im Digitalbetrieb. Im Digitalbetrieb stören die zusätzlich die Regelung. Es gibt verrückte Hersteller mit bis zu 100µF. Selbst in N sind 5µF anzutreffen!!!!

    Ich frage mich, warum die Hersteller derartiges einbauen. Nur um die Kunden zu frustrieren?

    Zitat von Huebsch

    Man kann die Löschkondensatoren quer zum Motor natürlich entfernen. Der Sinn der Maßnahme ist möglichst dem Decoder die Arbeit zu erschweren, bzw. schnell große Schäden im Decoder zu bewirken. Anderen Sinn hat das völlige Entfernen der Kondensatoren nicht! Die kleinen Motore erzeugen beim Umschalten von einer zur anderen Wicklung Spannungen von 500-1000V. Die muß der Decoder vernichten, dafür ist kein Decoder ausgelegt. Zusätzlich altern die MOSFETs extrem stark durch die hohen Spannungen. Das bedeutet nach der Installation merkt man nix, nach einigen Monaten Betrieb geht's schlechter oder der Decoder stirbt. Dann schauen alle ganz unschuldig und fragen warum das so lange gegangen ist und jetzt ist es kaputt? Nein so ist es nicht - man hat eine langsam abbrennende Zündschnur gelegt um den Decoder zu zerstören. Sei es mit Absicht oder aus Unwissenheit.

    Wenn ich Decoderhersteller wäre würde ich jedenfalls 10 nF im Decoder verbauen, zwischen den beiden Motoranschlüssen. Dieses zusätzliche Stück Hendlfutter geht sich sicher noch aus und wenn in der Lok schon ein C verbaut ist, auch wurscht.

    Natürlich nur dann, wenn ich Interesse habe dass mein Kunde möglichst lange Freude an dem gekauften Produkt hat, unabhängig davon was mein Kunde oder Hersteller der Lok verpfuscht. Andernfalls natürlich nicht, steigert den Verkauf von Decodern ;)

    lg Peter

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn

    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Huebsch
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    • 26. Oktober 2020 um 11:20
    • #10

    Hello!

    Die Frage welche Kondensatoren in der Lok verbaut werden kann man technisch lösen. Dann hat das Hand und Fuß. Es ist wirksam und physikalisch nachweisbar. Im heutigen Leben gibt es neben Technikern und Kaufleuten auch andere die das Leben bestimmen die versuchen oft eine möglichst große Lücke zwischen dem was sie zu bearbeiten haben und der Auswirkung entstehen zu lassen um Schäden zu maximieren. In dem "Zunftverein" hackt dann keine Krähe der anderen ein Auge aus daher bleibt der Mist auch so.

    Ich will's rückwärts erklären: ich bin Techniker. Da benutzt man Messgeräte um die Auswirkung von technischen Änderungen zu erfassen. Im Juristischen Beriech habe ich keine Ahnung was passiert wenn ich eine "Vorschrift" verfassen würde. Mir fehlt das Wissen dazu. Daher mache ich das daher auch nicht.

    Bei vielen juristischen Vorgaben ist es leider so, daß die Verantwortlichen von "warmen Eislutschern" träumen, selbst aber nicht die Einsicht haben, daß sie das eigene Kompetenzgebiet schon sehr sehr lange verlassen haben. Dann hat man Entscheidungen die juristisch völlig OK sind, in der Sache aber große Schäden verursachen. Das ist allgemein bekannt, da das juristisch OK ist warum sollte diese Zunft das ändern. Juristisch gibts keinen "Fehler" meinen sie, also kein Änderungsgrund. Die Kaufleute folgen dann den Juristen - das Ergebnis ist bekannt.

    Der Löschkondensator muß möglichst nahe an der Störquelle sein. Wenn man den in den Decoder einbaut, was ohnehin der Fall ist, ist die Wirkung gering. Zusätzlich baut sich über die Induktivität der Zuleitungen (Motor - Decoder) weitere Spannung auf wenn beim Motor kein Löschkondensator ist.

    Die C von den Motoranschlüssen zum Rahmen der Lok können Störungen bei gewissen Frequenzen dämpfen wenn man das so dimensioniert. Bei anderen Frequenzen wird der Rahmen als Sendeantenne benutzt und die Störungen kommen stärker weg als ohne dem C. Wenn man den Einfluss auf die Umgebung betrachtet und die Haushaltselektronik als betroffene betrachtet ist der Lokrahmen über Kondensatoren angekoppelt eine schöne Antenne. Zum Nachweis der Wirkung braucht's keine teuren Messgeräte ein simpler Transistorradio im Mittelwellenbereich reicht aus. Dann experimentell die C an- und abschließen etwas fahren und zuhören. Die Prüfdienste verwenden Spektralanalysatoren um das zu messen.

    -AH-

  • Helmut
    Ruhe in Frieden
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    • 26. Oktober 2020 um 20:58
    • #11

    Um die Frage von 2102michael zu beantworten:

    Tantalkondensatoren sind gepolte Kondensatoren, so wie Elektrolytkondensatoren, mit definierten bzw. vorgeschriebenen + und - Anschluss. Der Vorteil ist ihre kleine Bauform, der Nachteil für geringe Spannungen (max. 35V) und rel. kleine Kapazitäten (max. 100uF).

    Keramikkondensatoren haben keine vorgeschriebene Anschlussrichtung mit + od. -, die Kapazitäten sind ca. max. 1uF, Spannungsfestigkeit ist meist hoch, einige 100V sind leicht möglich (wenn auch nicht immer notwendig, Standard ca. 100V).

    Elektrolytkondensatoren gibt es bis 10 000uF und bis max. ca. 400V.

    Die Aufgabenverteilung ist auf Grund der Eigenschaften gegeben:

    Keramik-Ko für Störunterdrückung, (kleine Kapazitäten sind für hochfrequenten Wechselstrom praktisch wie ein Kurzschluss), Elkos für Spannungsglättung, Pufferung etc.

    Natürlich können keine exakten Einsatzgrenzen gezogen werden.

    lg Helmut

  • wissbegierig
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    • 14. Juli 2021 um 10:16
    • #12

    Mahlzeit,

    Ich möchte hier noch einmal einhaken mit den Piko Modellen,

    Über 2 andere Foren bin ich auf das gestoßen.

    Trotzdem mit Vorsicht zu genießen.

    Wo könnte was sein.

    http://moppe.dk/PIKOC4.html

    Eine Abhandlung der Piko Problematik.

    https://www.stummiforum.de/t118882f5-Prob…M-Decodern.html

    Und dieser spezielle Post.

    https://www.stummiforum.de/t118882f5-Prob…html#msg1982959

    Was mich hier irritiert das der C3 nicht getauscht wird.

    Also mit Vorsicht genießen.

    Knolli: Wenn es Dich stört schmeiße ich es wieder raus, einfach melden.

    Mfg

    Didi L

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  • Hombre
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    • 14. Juli 2021 um 10:47
    • #13

    Danke für die Info.

    Nachdem ich eine V200 mit ESU Loksound V5 im Einsatz habe, kann ich dazu auch meinen Senf geben:

    Bei mir (habe nur die kleinen MS2 als Zentralen) konnte ich keine Performanceeinbussen feststellen.

    LG

    Bernhard

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  • Knolli
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    • 14. Juli 2021 um 12:43
    • #14
    Zitat von wissbegierig

    Eine Abhandlung der Piko Problematik

    Das ist eine Abhandlung über DCC-Probleme nicht über Motorkondensatoren - hätte ich jetzt im erstwn Moment verstanden. Der erste Link ist sehr hilfreich.

    Gruß Matthias

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  • fire_grisu
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    • 31. Dezember 2021 um 11:09
    • #15
    Zitat von Huebsch

    Wie macht man's richtig? Die Kondensatoren von den Motoranschlüssen zum Gehäuse gehören weg. Sowohl für Analogbetrieb als auch für Digitalbetrieb. Der Löschkondensator quer zum Motor sollte etwa 10nF -33nF groß sein. Die Aufgabe ist die Spannungsspitzen zu löschen. Er ist wesentlich zu klein um die EMK die man zum Regeln messen will zu verfälschen. Die kleinen Spulen in den Motorzuleitungen, leider oft als Widerstand bezeichnet, kann man drin lassen. Die Aufgabe ist im Wesentlichen eine dekorative und juristische. Technische Wirkung ist nachweisbar aber sehr klein.

    Für die Piko Lok habe ich eine Tauschplatine die auf PluX22 aufrüstet da ist auch ein 10nF Kondensator gegen das Bürstenfeuer drauf. Weiters sind Stromquellen für LEDs drauf um eine Umrüstung zu vereinfachen.

    -AH-

    Hallo Arnold,

    Soll also jetzt der Rot eingekreiste Kondensator entfernt werden?

    Bzw. Der C4 wie er im Link genannt wird?

    Lg

    Manfred

    Bhf Gloggnitz von der Kellerdecke Bhf Gloggnitz an der Kellerdecke [geschlossen wegen Themenänderung]
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  • Knolli
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    • 31. Dezember 2021 um 12:07
    • #16
    Zitat von fire_grisu

    Hallo Arnold,

    Soll also jetzt der Rot eingekreiste Kondensator entfernt werden?

    Bzw. Der C4 wie er im Link genannt wird?

    Lg

    Manfred

    Und gegen einen mit 10 nF tauschen.....

    Gruß Matthias

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  • fire_grisu
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    • 1. Januar 2022 um 17:03
    • #17

    Wie viel Volt nehmt ihr?

    16V, 25V, 35V oder 50V stehen ja bei tental zur Verfügung

    Bhf Gloggnitz von der Kellerdecke Bhf Gloggnitz an der Kellerdecke [geschlossen wegen Themenänderung]
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    RE: Waldbahn Steinhaus Rettenegg Eine Spurensuche


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  • Hombre
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    • 1. Januar 2022 um 17:10
    • #18

    Also ich hab den C4 ersatzlos entfernt ohne Probleme.

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  • Aronnax
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    • 1. Januar 2022 um 18:20
    • #19
    Zitat von fire_grisu

    Wie viel Volt nehmt ihr?

    16V, 25V, 35V oder 50V stehen ja bei tental zur Verfügung

    Kein Tantal! Das sind Elkos, die haben eine Polarität! Die sterben sofort sobald du einmal rückwärts fährst (oder schon beim ersten Einschalten).

    Als Funkenlöscher parallel zum Motor nimmt man Keramikkondensatoren. Ich habe eine ganze Kiste voll mit 500V. Geht aber sicher auch mit niedrigeren Werten.

    Zitat von Hombre

    Also ich hab den C4 ersatzlos entfernt ohne Probleme.

    Die Probleme kommen erst mit der Zeit, wenn der Decoder den Geist aufgibt. Das Problem sind die Spannungsspitzen die durch das Bürstenfeuer erzeugt werden. Hat AH in diesem Forum schon mehrmals erklärt.

    Wenn nicht anders angegeben, alle Fotos ©Arronax

  • Hombre
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    • 1. Januar 2022 um 19:23
    • #20

    Grad bei den Pikos ist aber das Entfernen des C4 Gang und gäbe.

    Muss man aber nicht so machen. Ihn gegen einen 10nF zu wechseln ist wahrscheinlich besser wie AH schreibt.

    LG

    Bernhard

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    Alle Fotos in meinen Beiträgen von mir, so nicht anders erwähnt

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