Gleis nageln, kleben oder ?

  • Hallo zusammen.

    Ich steh gerade wieder mal vor dem Scheunentor und weiss nicht was ich machen soll.


    Die Platte ist da, ein paar Gleise auch und jetzt komm ich drauf, das ich noch gar nicht weiss, wie ich sie befestigen soll.


    Früher hab ich die Gleise mit ganz dünnen Stiften direkt auf der Platte festgenagelt-- Das war die erste und dementsprechend laut.


    Bei der nächsten dann mit Korkunterlage und versuche mit Kleber, der ewig gebraucht hat zu binden.

    Auch fertige Bettungen waren nicht so der Bringer und nicht flexibel genug in Verbindung mit Flexgleisen ( und dem Preis).


    Dann noch die Frage, Gleis kleben und gleich einschottern, oder zuerst kleben, trocknen lassen, und dann erst einschottern.


    Viele Wege führen zum Ziel, doch welcher ist der .............................mich glücklich macht ? :TT:


    Ach ja, vielleicht auch Wichtig, ich habe Roco Line ohne Bettung.


    Danke und Gruß


    Gerhard

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


    und sie bewegt sich doch.

  • Ich find Nägel am besten,da diese in der Regel fast unsichtbar und bei einem Umbau auch am schnellsten zu entfernen sind.Schrauben sieht man immer,und bei Umbauten ist es sehr zeitaufwendig diese wieder zu entfernen.

  • Genau so gehört es meiner Meinung nach gemacht, alles andere bringt eine Schallbrücke.


    Im Schattenbahnhof habe ich die Gleise allerdings mit Heißkleber so ca. alle 10cm für ca. 2cm seitlich geklebt.

  • Baut das "Klack-Klack" der Schienenstöße in den Sound ein.


    Gruß 93er

    Geht am besten, wenn man die Weiche aufschneidet. Schöner wie jede Oper. +:

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


    und sie bewegt sich doch.

  • Am besten Gleise mit einem Dauerelastischen Kleber befestigen oder wer den Lärm wie in echt mag, nageln so wie ich :)

    Macht fast keinen Unterschied, wenn man nagelt, schraubt oder mit teurem Flexkleber klebt, sobald die Gleise eingeschottert wurden, bilden die Geise mit dem Unterbau, bedingt durch das Wasser-Leim Gemisch nach dem Aushärten einen hervorragenden Resonanzkörber, wobei es natürlich auch auf den Unterbau- sprich Grundplatte,Modulbauweise usw. darauf ankommt

  • oder wer den Lärm wie in echt mag

    Baut das "Klack-Klack" der Schienenstöße in den Sound ein.


    Gruß 93er


    Nur so schnell ein Video gemacht und geschnitten um das Klack - Klack zu hören. Leider übertönt das Motorgeräusch im Video den Schienenstoß. Live angehört, hört man den Stoß viel prägnanter.


    Gruß 93er

  • Bei mir ist alles geleimt. Wenn eine Gleislage doch nicht passt, ist es mit Stanleymesser schnell entfernt und kann woanders wieder eingeklebt werden. Schrauben und Nägel sieht man, und vor allem Nägel lassen sich kaum entfernen, ohne die Schwellen zu beschädigen.

    Wenn einmal eingeschottert ist, kann man ein Entfernen und Wiedereinbauen aber sowieso vergessen.

    Eingeschottert wird erst, wenn die Gleise fest liegen. Die berüchtigten Schallbrücken sind mir wurscht, daher verwende ich einfach Wasser-Leim-Spüli. Bei der "Problematik" frag ich mich immer, ob man eine Modellbahn oder ein Schlaflabor will.

  • Wiederverwerten wird bei Flexgleis aber eher schwierig, oder?

    Weißnet, bei € 20.- /Stück. Will mich ja net beschweren, daß Innendetailierte Weinertgleis kostet halt soviel. Da paßt man dann besonders auf, daß es gleich von Anfang an richtig liegt. Da ist sorgfälltiger und genauer Gleisbau besonders wichtig. Fangt bei der Doppelschwelle und Schienenlaschen an und hört bei der Weichenverlegung auf, das sogar mit Selbstbauweichen endet. Deshalb wird mit der Schraubenfixierung angefangen bis das Gleis optimal liegt. Belohnt wird das mit einer wunderschönen Optik, vorallem wenn dann feinst aufgerüstete Fahrzeuge darauf rollen.

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    Gruß 93er

  • Macht fast keinen Unterschied, wenn man nagelt, schraubt oder mit teurem Flexkleber klebt, sobald die Gleise eingeschottert wurden, bilden die Geise mit dem Unterbau, bedingt durch das Wasser-Leim Gemisch nach dem Aushärten einen hervorragenden Resonanzkörber, wobei es natürlich auch auf den Unterbau- sprich Grundplatte,Modulbauweise usw. darauf ankommt

    Das stimmt so nicht. Wenn man Kork als Unterlage hat und Latex Kleber als Schotterkleber verwendet dann fährt es sich schön leise auf der Anlage.


    Der Unterbau ist tatsächlich wichtig, wenn man da nicht aufpasst hat man am Ende wunderschöne Resonanzkörper. Also immer wieder Versteifungen einbauen. Habe mal die Empfehlung gelesen man möge unter den Trassenbrettern kreuz und quer Leisten hochkant anbringen um Schwingungen gar nicht erst entstehen zu lassen.

  • Viel eigene Erfahrung habe ich ja nicht, aber von einigen Modellbahnkollegen. Einer von ihnen hat das Flexgleis in eine Leimraupe aus der Ponalflasche gelegt und mit weit herausstehenden Nägeln fixiert, die er dann entfernt hat. Die Gleise haben perfekt gehalten und sich nach dem Entfernen der Nägel bestens einschottern lassen. Außerdem sind sie einfach demontierbar, wenn etwas nicht paßt: Einweichen, warten und mit einem Spachtel vorsichtig lösen.


    Bei der Ketzerkrippe haben wir die Holzschwellen direkt auf das Sperrholz geklebt, die Gleise mit Nägeln fixiert und dann eingeschottert. Das paßt immer noch.


    Für den Krach ist viel wichtiger, daß der Unterbau kein Resonanzkörper ist, solide gebaut und die fixierenden Leisten im Untergrund in möglichst verschiedenen Abständen, so, daß es einfach nicht oder nur wenig mitschwingt. Ideal ist hier so eine Art "L-girder"-Technik, wie sie die Amerikaner oft verwendet haben.

    Die von mir geposteten Bilder sind, wenn nicht anders vermerkt, eigener Pfusch.

    Einen schönen Gruß vom Pfuscher-Hanns

  • Wenn einmal eingeschottert ist, kann man ein Entfernen und Wiedereinbauen aber sowieso vergessen.

    Guten Morgen! Nicht unbedingt! - Es gibt nicht Wasserfeste Holzleime- da genügt ein Einsprühen mit Wasser bei bereits geschottertem Gleisbett, das löst sich wunderbar einfach wieder auf! Dauerhaft hält nur Wasserfester Leim ,wenn wir jetzt nur den Holzleim in Bedracht ziehen.

    Lg. Franz

  • Ich habe eigentlich nicht vor, die noch nicht gebaute Anlage wieder abzureissen. :TT:


    Mir geht es vor allem darum, das die Gleise nicht auf der Platte "Arbeiten" wenn ein Zug drüber fährt oder die Platte hoch oder runter gekippt wird.

    Eine Längenausdehnung schließe ich auf die 2 Meter schon mal aus, so das Gleis fest eingebaut werden kann. Ich bin auch noch unschlüssig, ob ich Kork oder Styropoor als Unterlage verwende, wobei mir Kork stabiler vorkommt.

    Wenn Kleben -- das auf jeden fall besser aussieht als nageln oder schrauben -- , welchen Kleber/Leim verwenden ? Bei der Leim/Wasser/Spüli Variante gleich mit Schotter oder danach ? Bei Kleber -- wie hält der Schotter mit der Leim.. und wie verträgt sich das ? Etwas flexibel sollte das Ganze schon sein, weil wie geschrieben, die Platte sich beim rauf und runter klappen doch sich etwas verwindet ( was wahrscheinlich nicht ganz zu verhindern ist ). Ich hab keinen Bock, das nach den 10ten mal die Schienen aus den Kleineisen gedrückt werden. Alles schon mal gesehen.

    Anders geht sich aber eine Anlage bei meinen Platzverhältnissen nicht aus.


    Da würde ich gerne die Erfahrungen der Modulbauer wissen. Wenn die es nicht wissen wie es geht, wer dann ? So richtig schonend kann man die Kisten nicht transportieren ohne das sich da nicht was bewegt.

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


    und sie bewegt sich doch.