Man könnte meinen, der Vorbesitzer hat einen florierenden Ölhandel.
Oder stand der Opec nahe.
lG
Norbert
Man könnte meinen, der Vorbesitzer hat einen florierenden Ölhandel.
Oder stand der Opec nahe.
lG
Norbert
Und eine Frage an die Märklinspezialisten.
Der Knolli Matthias hat mir beim letzten Stammtisch den Floh mit einem HLA Motor ins Ohr gesetzt.
Also bin ich heute in die Novaragasse geradelt um ebendiesen zu erwerben.
Die nette und kompetente Dame dort hat mir mit der Frage „welchen denn?“ gleich als Ahnungslosen in dieser Materie aufgeblattelt.
Da der Motor simpel zu zerlegen geht, eine Frage an die Experten:
was wäre denn der richtige Umbautipp?
Liebe Grüße
Peter
Haben die Zahnräder so viel Abrieb oder von wo kommt eigentlich die dunkle Farbe her? Wenn ja, dann hätte doch das viele Öl den Vorteil, dass es den Abrieb wegschwemmt bzw. verdünnt.
Servus!
Das sagt Google:
Für die Digitalisierung und Umrüstung der Märklin BR 53 (z.B. Modelle 3302, 3602, 3701) auf einen 5-poligen Hochleistungsantrieb (HLA) ist in der Regel das Märklin 60941 Nachrüst-Set (Trommelkollektor) die passende Wahl. Der Umbau erfordert das Ersetzen des alten Motorschilds, des Ankers und des Feldmagneten, oft in Kombination mit einem Decoder wie dem ESU LokSound 5.
LG
Andreas
Also ESU Lopi ignoriere ich mal, aber danke für den Tipp!
Also ESU Lopi ignoriere ich mal, aber danke für den Tipp!
Die Märkliner fahren tatsächlich nicht schlecht mit dem ESU. Bei meiner ist eine LOPI4 drinnen. Ich kann mich da nicht beschweren. Auch wenn mir mittlerweile die Zimo lieber sind.
LG
Andreas
Haben die Zahnräder so viel Abrieb oder von wo kommt eigentlich die dunkle Farbe her? Wenn ja, dann hätte doch das viele Öl den Vorteil, dass es den Abrieb wegschwemmt bzw. verdünnt.
Abrieb ist das eher nicht, die Zahnräder -sämtlich aus Messing - sehen nach der Reinigung fabriksneu aus.
Der/die Vorbesitzer haben die Reibn einfach fest eingesaftelt, sowie definitiv nicht gereinigt. Jede Menge Haarbüschel habe ich auch von den Achsen gezupft.
Tierlieber Raucherhaushalt mit öliger Obsession 😄
Abgesehen davon ist die Substanz der Lok in Ordnung, erinnert mich sehr an eine ähnlich leicht und grobmotorisch handhabbare KB 52er…
Wenn ich das ganze abgewaschene Öl in den Tank meines Diesel Skoda füllen würde, könnte ich fast bis Ebenfurth zum Stammtisch fahren ![]()
Es ging deren 3 verschiedene HLAs
60941 für den Trommelkollektor (DCM)
60943 für den kleinen Scheibenkollektor (SFCM)
60944 für den großen Scheibenkollektor (LFCM)
Die BR53 braucht wie schon richtig gesagt, den 60941.
Diese Lok hat übrigens schon einen Hamomagneten, ergo würde die auch mit jedem x-beliebigen Decoder (bis au die Exoten für Feldspulenmotore eben) fahren bzw. Analog-Gleichstrom.
Magnet nicht wegwerfen ![]()
LG Bernhard
Haben die Zahnräder so viel Abrieb oder von wo kommt eigentlich die dunkle Farbe her? Wenn ja, dann hätte doch das viele Öl den Vorteil, dass es den Abrieb wegschwemmt bzw. verdünnt.
Lieber Michael W!
So war das ja auch gedacht.....Leider hat die Lok keine Ölwanne und der Zusatz von Rapsöl erfreut zwar das Herz unserer Grünlinge, verbessert aber nicht zwingend die Leichtgängigkeit von Motoren und Getrieben!
LG Christian
Die Lokomotive eines juvenilen Scheichs, Dromedarhaar im Getriebe. ![]()
Heute ist das Richtfest für das Untergestell der HAMO. Alle Räder auf +/- 0,9 mm Spurkranzhöhe abgefuzzelt, dabei ist so ein Streichmaß oder Lehre sehr praktisch, wenn man 16 Räder abnudeln muss:
IMG_8205.jpg
Wenn die Lehre über den Spurkranz geht, dann passt es. Die Methode mit 2 Dremel habe ich schnell beiseite gelegt, es geht viel einfacher und schneller, wenn man nur einen Dremel nimmt und mit einer Schlüsselfeile arbeitet. Damit die Spurkränze dann nicht so dick aussehen, habe ich innen mit der Feile noch nach Augenmaß abgehobelt. Mit einem 2000er Schmirgelpapier habe ich dann noch die Grate und die Laufflächen poliert.
Das war meine erste eigenhändige Spurkranzbearbeitung, die Lernkurve war steil und es ist sehr interessant.
Auch die Märklin Technik ist interessant. Ich habe heute den HLA Umbausatz eingebaut, das Teil ist selbsterklärend, wenn man Kleinbahnerfahrung hat und dreht sich bereits mit 1,7 V DC.
IMG_8201.jpg
Cool, das kann auch digital etwas werden.
Die ausgebauten Motorteile gehen natürlich als Spende nach Raaba zum allseits bekannten Dreileiterspezialistenmoderator
Für eine erste Proberunde habe ich noch schnell Stromabnehmer gebastelt:
Die ersten analogen Runden sind positiv absolviert. Es rattert kein Spurkranz mehr auf den Tillig Gleisen, Weichen werden anstandslos passiert.
IMG_8202.jpg
Fortsetzung folgt, wie immer: irgendwann, weil es ist schon so gut wie Sommer ![]()
Liebe Grüße
Peter
mit einer Schlüsselfeile arbeitet
Ganz genau. Mit dem Dremel schleifst dir höchstens ein paar Rattermarken ein, die du nie wieder rausbekommst.
Rattermarken habe ich keine entdeckt. Die Korundscheiben haben sich pro Rad verschmiert, das Umdrehen und tauschen ist lästig. Darüber hinaus entstehen überdimensionale Grate…
Mit Nachputzen sind jetzt in meinen Augen alle Räder optisch fein, gefühlt schöner wie neu- aber das ist ja immer der Blickwinkel aus der Sicht des Bastlers.
Für den Tender tu ich mir das nicht an, da habe ich mir einfach Tauschachsen bei Thomschke bestellt, hätten sollen heute kommen aber eher sicher morgen.
Tauschachsen bei Thomschke bestellt,
Ui.
Schau dir genau das Laufverhalten an. Die Spitzen haben einen anderen Winkel als die meisten Hersteller und damit „pendelt“ das Drehgestell und auch der ganze Wagenkasten… Hab ich bei meinem Rheingold von Lima schmerzlich gemerkt, nachdem die Wagenkästen entweder eierten oder schief standen. Bei Bolzenlager ist das eh hinfällig.
Danke, ich werde genau hinschauen
Und mit Hinschauen kann man das reparieren? 😄
Also ich bin mit den Thompschke Radsätzen recht zufrieden; - verwende sie aber nur für die KMB Drehgestelle. Ein feiner Feilsztrich auf die doch sehr scharfen Spitzen und die Wagerln (z.B. CCCP-Raxwerke-Wagen) rennen hervorragend.
Ui.
Schau dir genau das Laufverhalten an. Die Spitzen haben einen anderen Winkel als die meisten Hersteller und damit „pendelt“ das Drehgestell und auch der ganze Wagenkasten… Hab ich bei meinem Rheingold von Lima schmerzlich gemerkt, nachdem die Wagenkästen entweder eierten oder schief standen. Bei Bolzenlager ist das eh hinfällig.
Die Thomschke-Achsen haben einen etwas spitzeren Winkel bei den Achsspitzen und spitz zulaufende (nicht leicht abgerundete) Spitzen.
Wenn die Achslänge exakt in die Achslager passt (also ganz genau bis in die Spitze), laufen sie sehr gut. Wenn aber die Achslager (z.B. bei verzogenen Drehgestellen oder solchen aus "weichem" Plastik) zu weit auseinander stehen und einen flacheren Winkel haben, haben die Achsen Spiel und "wandern" quasi um den Achslagermittelpunkt herum. Das führt dann zum Eiern oder Wagenkastenschiefstellungen
Super dass du mit dem HLA zufrieden bist.
Man KANN die HLAs noch ein bisschen optimieren mit ganz zartem Entgraten der Kollektorlamellen und anschließendem Polieren des Kollektors. Merkt man ein bisschen beim Anlaufverhalten und deutlicher beim Kohlenverschleiß.
Über ausgebautes Dreileitermaterial freue ich mich natürlich immer ganz besonders ![]()
Bzw. Alte Schätzchen, welche Teile brauchen.
LG Bernhard
Danke, ich werde genau hinschauen
Habe ich gemacht.
Die neuen Achsen sitzen genauso locker und schlabberig wie die originalen. Vorteil: sauber und niedrigerer Spurkranz.
Der Tender pfeift mit einem Stubs schnürlgrad über das Gleis…