O-Wagen im Nordbahnhofviertel

  • Hallo!

    Seit heute liegen im Nordbahnhofviertel die ersten Gleise für den neuen O-Wagen!


    Schalung der Gleistragplatte im Schleifenbereich



    Zukünftiger HST-Bereich am Wasserturm FR Favoriten


    Und hier die ersten Gleisjoche an Ort und STelle in der BRuno Marek-Allee





    Drainagerohr im Bereich des zukünftigen Rasengleises am Tabor!

    Hier gehts zu meinem digitalen 3D-Reißbrett! - Die Tramway aus dem Drucker

  • Der Septembertermin für die Eröffnung hält nicht, es gab einen Einspruch gegen die Bauarbeiten. Für die Zeit vom 7.9. bis 2.10. wurde ein Schienenersatzverkehr ausgeschrieben. Die Eröffnung findet nun am 3.10. statt, am Wochenende vor der Wienwahl.


    LG, Manfred

  • Danke für die Bilder!

    Auch von meinerseits, da ja selten eher gar nicht am Ort des Geschehens Aussschau halten kann.

    Finde ich gut, dass wenigstens ab und zu die Straßenbahn in Wien ausgebaut wird.

    Und auch da gibt es schon Anwohnerproteste wegen Laermbelaestigung, da auf Grund der derzeit hohen Temperaturen nur in der Nacht die Schienen geschweisst werden koennen.

  • Der Septembertermin für die Eröffnung hält nicht, es gab einen Einspruch gegen die Bauarbeiten. Für die Zeit vom 7.9. bis 2.10. wurde ein Schienenersatzverkehr ausgeschrieben. Die Eröffnung findet nun am 3.10. statt, am Wochenende vor der Wienwahl.


    LG, Manfred


    So ein Zufall aber auch. Wie immer erfolgt eine Eröffnung knapp vor der Wienwahl. <X

  • Der Septembertermin für die Eröffnung hält nicht, es gab einen Einspruch gegen die Bauarbeiten. Für die Zeit vom 7.9. bis 2.10. wurde ein Schienenersatzverkehr ausgeschrieben. Die Eröffnung findet nun am 3.10. statt, am Wochenende vor der Wienwahl.


    LG, Manfred

    Nun, aus meiner bescheidenden Sicht, leider eine normale Reaktion "unserer" Zeit. Wenn das selbe Verhalten von Anrainern 1836 oder einige Jahre später geherrscht hätte, gäbe es wahrscheinlich bis heute keine Eisenbahnstrecken in Österreich.

  • Nun, aus meiner bescheidenden Sicht, leider eine normale Reaktion "unserer" Zeit. Wenn das selbe Verhalten von Anrainern 1836 oder einige Jahre später geherrscht hätte, gäbe es wahrscheinlich bis heute keine Eisenbahnstrecken in Österreich.

    der Einspruch war im Vergabeverfahren der Bauleistungen zur Verlängerung!
    anbei ein paar aktuelle Bilder von heute Abend!

  • Danke aus der Ferne fuer den Bildbericht.


    Ich denke dass die Wiener Linien auch hier im Zuge der Linienverlaengerung nicht die Gelegenheit wahrnehmen die letzten beiden Buchstabenlinien in eine Zahlenbezeichnung zu aendern. Das System anno 1907 ist ja laengst historisch.


    Meiner Meinung nach wuerde es sinnvoll sein die Linie nun entweder als 4 oder 7 zu bezeichnen.

    Es wuerde sich daher ein neues System ergeben.

    • Linien 1 bis 3 die Durchgangslinien am Ring.

    Ja ich weis der BzV vom 19. Bezirk stellt sich quer dass die Linie D nun als 3 bezeichnet wird.

    Die Linie 71 haette ja mit Verlaengerung zur Boerse als Linie 4 verkehren sollen. Der BzV vom 11. Bezirk sprach auch hier sein Veto aus.


    • Linien 4 bis 6 oder eben 5 bis 7 der Kreis Praterstern - Westbahnhof - Quellenplatz - Praterstern bis Nordbahngelaende.

    Wenn man in der Liniencronik nachliest hatte es ja scho mal die Bahnhofslinien 12 und 14 auf diesem fast identen Rundkurs gegeben.

    Hier waere es sogar sinnvoll dass die Linien 6 und 18 die oestlichen Endstellen tauschen und die Linie 18 in 8 umbenannt wird.

    • Somit innere Tangentenlinien die Linien 8 und 9
    • Auessere Tangentenlinien 10 und 11, Die Linie 12 ist ja geplant so sie ueberhaupt kommt. Eine Umstellung der Buslinien 11A und 11B auf Strassenbahn koennte dann die Tangentenlinie 13 oder 14 sein.
    • Jenseits der Donau dann die Linie 25, 26 und geplante Linie 27 eben 16, 17 und 18. Ab 21 wie bisher die Radiallinien.

    Aber wie geschrieben waere das fuer mich ein sinnvolles neues Linienschema und in meinen Gedanken Zukunftsmusik oder Glaskugelschaumodus.

  • Danke aus der Ferne fuer den Bildbericht.


    Ich denke dass die Wiener Linien auch hier im Zuge der Linienverlaengerung nicht die Gelegenheit wahrnehmen die letzten beiden Buchstabenlinien in eine Zahlenbezeichnung zu aendern. Das System anno 1907 ist ja laengst historisch.

    Leider haben in Wien die Bezirkskaiser zu viel mitzureden. Als 2008 die neuen Durchgangslinien 1 und 2 anstelle von J, N und 65 eingeführt wurden, war 3 für den D geplant. Für die Verlängerung des 71ers zur Börse war die Umbenennung in 4 vorgesehen. Somit hätte es die Linien 1 bis 4 am Ring gegeben und die 2 letzten Buchstabenlinien wären ebenfalls in die Gruppe der Rundlinien eingegliedert worden.


    Aber es gab gleich wilde Aufschreie aus Döbling und Simmering wegen den geplanten Umnummerierungen, man kam da irgendwie mit zu verlierender Bezirkhistorik oder so. Also blieb es bei der unvollständigen Eingliederung der Durchgangslinien in die Rundlinien, ebenso bleibt der O der O, obwohl dieser seit 1972 weder Ring noch Kai befährt. Da würde sich die Umnummerierung auf 7 anbieten.


    Eine weitere Möglichkeit zumindest den D in 3 umzunummerieren hätte es bei der Verlängerung zur Absberggasse gegeben, ebenso für eine Umnummerierung von O in 7 bei der kommenden Verlängerung ins Norbahnviertel.


    Als die Linie 26 anstelle des 32ers nach Strebersdorf verlängert wurde, gab es damals gerüchteweise Planungen diese Linie als 20 zu bezeichnen, für den 31/5 wäre statt 33 das Liniensignal 30 vorgesehen gewesen.


    Übrigens, bei der Einführung des VOR gab es auch schon den Versuch die Durchgangslinien in die Rundlinien einzugliedern, für den D war damals 7 vorgesehen. Irgendwo in den Tiefen des Internets gabs mal einen Scan eines Fahrplans für die Linie 7, wohl aus dem ersten VOR-Fahrplanbuch. Finde diesen aber aktuell nicht.


    Den Vogel abgeschossen mit einer völlig falschen Linienbezeichnung wurde beim 11er, welcher vom Schema her gar nicht paßt. Aber es war ja ein Prestigeprojekt von der Frau Sima.


    LG, Manfred

  • Warum kann man das alte System nicht übernehmen? Warum muss immer was neues her?

    Ich weiss schon das 99% der Bevölkerung keinen Sinn in der Nummerierung erkennen. Trotzdem wäre es Sinnvoll das alte zu belassen.

    Aber das ist nur meine Meinung.

    Die besten: K6S310DR und GM567c

  • Warum kann man das alte System nicht übernehmen? Warum muss immer was neues her?

    Ich weiss schon das 99% der Bevölkerung keinen Sinn in der Nummerierung erkennen. Trotzdem wäre es Sinnvoll das alte zu belassen.

    Aber das ist nur meine Meinung.


    Jetzt hörst aber gleich wieder auf damit!!!! X(

    "Wir machen alles NEU, von BESSER war keine Rede!"

  • Den Vogel abgeschossen mit einer völlig falschen Linienbezeichnung wurde beim 11er, welcher vom Schema her gar nicht paßt. Aber es war ja ein Prestigeprojekt von der Frau Sima.

    Egal was man von Frau Sima hält, aber zur Linienbezeichnung gab's in Simmering eine Volksbefragung und die Mehrheit war für '11' !


    LG Theo (ein Simmeringer)

    Man kann nie genug Bierwaggons haben !

  • Ja ich weiß. War ja logisch, daß die paar Abstimmenden für 11 sind. Bin gespannt wann endlich in Meidling gefordert wird den 62er in 12 umzubenennen oder in Hietzing die Umbenennung des 10ers oder 60ers in 13. Wegen der Bezirksidentifikation wärs gewesen.


    Halbwegs passend zum 71er nach Kaiserebersdorf wäre 72 gewesen, oder man hätte für die Verlängerung einfach 67 weiterverwendet. Aber die beste Variante wäre die Weiteführung des 6ers gewesen, anstatt da irgendwo einen Linienbruch zu erzwingen.


    LG, Manfred

  • Den Vogel abgeschossen mit einer völlig falschen Linienbezeichnung

    Weil wir da schon nun OT sind.

    Fuer mich war es schon 1978 unverstaendlich dass die zwei Radialaeste 66 und 67 1978 in die U-Hakerllinie 67 umbezeichnet wurden. Einerseits eben wegen den zwei Aesten mit der gleichen Liniennummer, andererseits eine Tagentenlinie mit nur einer Haltestellenlaenge und entsprechendem Lininiensignal war sie ja sowieso nicht, so wie nun doch ein wenig der 11er sie nun ist. Es waere angebracht gewesen zwei Linien am Reumannplatz enden zu lassen. So viele Durchfahrer hatte frueher auch nicht gegeben das dies zwingend erforderlich gewesen waere.

    Mit einer klaglos funktionierender Broseausruestung der E2+c5 waere es kein Problem gewesen analog wie in Basel (Linien 15 und 16 in Bruderholz) umzusignalisieren. Zu jetzigen Zeiten der LED-Anzeigen duerfte es unkomplizierter sein.

  • Wäre auch eine Möglichkeit gewesen. Raxstraße-Reumannplatz als 66er, Reumannplatz-Oberlaa als 67er. Und nachdem der 67er nach Oberlaa eingestellt wurde, hätte man ihn komplett einstellen und stattdessen den O zum Otto-Probst-Platz verlängern können. Anschluß an die U1 hätte es dann beim Hauptbahnhof gegeben. Somit ist der Bogen zum O wieder da. :)


    LG, Manfred