Dauersanierungsfall AUA (Austrian)?

  • Man kann den Hofer mögen oder auch nicht, aber da hat er nicht ganz unrecht: https://www.krone.at/2132879


    Die Lufthansa hat die Anteile der Republik um 1 Euro geschenkt bekommen günstig eingekauft und zusätzlich wurden von der Republik noch eine halbe Milliarde Euro (€ 500.000.000,--) Schulden übernommen.

    Wenn jetzt wer für eine Deutsche Fluglinie spenden soll dann die Wir-schaffen-das-Angie aus Berlin. Eine Standortgarantie für geschenktes Geld (die kolportierten € 800.000.000,-- wären in die echte rot-weiß-rote Wirtschaft wahrlich besser investiert) braucht genau niemand. Wenn sich die Lufthansa-Firma aus Wienverabschiedt werden die Umwelt und die Anrainer erleichtert aufatmen. Und die 3. Piste können wir uns im Sinne des Klimaschutzes (Taten statt Worte) auch gleich ersparen.


    PS: Das mit dem 1 Euro stimmt nicht so ganz, aber um 366.268,75 Euro war die AUA doch sehr günstig zu haben. Hier Nachzulesen: AUA-Verkauf

  • Wirst sehen die großen holen sich jetzt das Geld und die kleinen bleiben auf der Strecke.

    So wirds sein!

    Derjene der nie viel hatte, meldet sich eh nicht als Erster dass es ihm schlecht geht, dass machen die, welche eh genug haben, oder jene die maßlos über ihre Verhältnisse bis jetzt gelebt haben und plötzlich fällt ihr Kartenhaus ein!

    oafoch lebn!

  • Jo mei, der Herr Hofer.

    Inzwischen sehen wir ja, was alles geht. Und wie auch der Hofer mitgemischt hat, damit die Lauda Air eine "österreichische Fluglinie" bleibt.

    Und jetzt weiß er halt nicht, ob er als FPÖ Parteivorsitzender etwas sagen soll, oder als burgenländischer Parteichef oder als 3. Nationalratspräsident.

    Die Menschheit geht dafür auf den Balkon Beifall klatschen. Nur die Bedingungen für das Personal bleibt gleich. Und wenn die Krise vorbei ist, dann ist alles wie vorher.

    Ah ja, die Billigurlaube für nächstes Jahr in Billigländer werden schon gebucht.

  • Jo mei, der Herr Hofer.

    Da brauchen wir nicht den Hofer, das was die Lufthansa mit der AUA aufführt, ist gegen alle getroffenen Vereinbarungen und wenn sie jetzt die Provinzstandorte Graz, Salzburg, Linz und Innsbruck schließen, dann war auch das mit der Standortgarantie eine Lüge. Wenn der Österreichische Staat diesen menschenverachtenden Lufthansamanagern auch nur einen Cent zugesteht, versteh' ich die Welt nicht mehr, die ich ohnehin schon lange nicht mehr verstehe...

    Einmal editiert, zuletzt von 52.7594 ()

  • Zur AUA. Sorry wenn es jetzt vielleicht hart klingt, und glaubt mit, ich hätte auch gerne eine österreichische Fluglinie. ABER wer in der globalisierten Welt braucht eine österreichische Fluglinie ? Wenn Herr und Frau Österreicher eine wollen, müssen sie eben dafür bezahlen. Denn, sind wir mal Ehrlich, wir fliegen mit irgendeiner Billigstairline aus Irland für 29 Euro von Wien nach Malle. Diese "ich will Alles für nichts" Mentalität haben wir von den Deutschen sehr schnell übernommen. Aber wie bei einigen anderen Sachen wie Polizei, Gesundheit, Schulen wird genauso geschrien, wenn die wieder eine Hilfe aus dem Steuertopf brauchen. Die Systemerhaltenden erhalten seit X Jahren immer weniger und sollen immer noch mehr sparen. Sparen wir uns doch das ganze Geraffel-- dazu zähl ich die AUA dazu-- wo wir mehr als genug Steuer500erter (mit dem Metalgeld kommens schon lange nicht mehr aus) und geben es den Institutionen, die wirklich Systemrelevant sind. Wer Extra will, muß Extra zahlen. Das meint ein überzeugter 100% Kapitalist.

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard

  • Da bin ich völlig bei dir, dieser Unfug mit den Billigfluglinien hat sich derart ausgewachsen, dass die Coronakrise jetzt fast ein "Segen" ist.
    Nur sehe ich nicht ein, dass die man die Lufthansa jetzt für etwas unterstützen soll, was sie vor fast auf den Tag genau, 10 Jahren erworben habt. Man hat die unfähigsten Manager auf den ehemaligen österreichischen Staatsbetrieb losgelassen und die sind mit einer menschenverachtenden Vehemenz drübergefahren, haben versucht sich gegen alle geltenden Arbeitsrechtsgesetze zu stellen, haben an den falschen Stellen Leute 'rausgemobbt und Betrieb nachhaltig verschlechtert und jetzt wollen sie dafür noch abkassieren, damit sich ein paar von diesen Wi...n noch fettere Prämien zahlen können, während Flugbegleiterinnen vor die Wahl gestellt werden nach Wien zu übersiedeln, oder ihren Job zu verlieren. Alles was Recht ist, ich habe fertig...

  • Das ist es was ich meinte. Wer am Markt nicht wettbewerbsfähig ist, hat zu gehen.Der Staat hat nur dann regulierend einzugreifen, wenn es sich um Bereiche handelt, wo er originär sein Dasein hat.

    Das beste Beispiel ist die Telekomunikation. Viele der älteren kennen das noch, Telefon mit 4tel Anschluß, Wartezeiten von ein paar Wochen, Mondpreise. Dann die Deregulierung , Freier Markt, die Guten bleiben und die schwachen und schlechten sterben.

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard

  • Immer nu langsam, da reguliert sich eh grad was. Etliche Geier gehen am Boden in den Konkurs, die nach der "Krise", wann immer auch das sein mag, noch vom Boden abheben, werden aber andere Ticket-Preise in der Auslage haben.

    3 Tage Paris, Londen, Rom oder Lissabon, das wird sich nicht mehr spielen. Auch zwei Wochen zum Kümmeltürk nach Antalya billig futtern und saufen, werden sich nicht mehr ausgehen.

  • Immer nu langsam, da reguliert sich eh grad was. Etliche Geier gehen am Boden in den Konkurs, die nach der "Krise", wann immer auch das sein mag, noch vom Boden abheben, werden aber andere Ticket-Preise in der Auslage haben.

    3 Tage Paris, Londen, Rom oder Lissabon, das wird sich nicht mehr spielen. Auch zwei Wochen zum Kümmeltürk nach Antalya billig futtern und saufen, werden sich nicht mehr ausgehen.

    In Bezug auf die Fluggesellschaften hoffe ich das Du recht hast.

  • Alle diese Billigairlines verbrennen Geld, wenn die am Boden bleiben, setzten sie zwar nix um, erhöhen aber auch ihren Schuldenberg nicht; - wie das bisher funktioniert hat, bleibt mir ein ewiges Rätsel; - die Airlines haben Flugzeuge bestellt ohne Ende, im Betrieb rote Zahlen geschrieben und das alles auf Pump., Da verstehe noch einer diese (Finanz)Welt...
    Aber ich denke, dass sind die positiven Aspekte, wenn man das so sagen will, einer Krise; - zumindest für ein paar Monate wird man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und die Luftschlösser lösen sich in Rauch auf. Leider ist der Mensch halt nicht lernfähig und muss immer versuchen an die Grenzen zu gehen...

  • Alle diese Billigairlines verbrennen Geld, wenn die am Boden bleiben, setzten sie zwar nix um, erhöhen aber auch ihren Schuldenberg nicht; - wie das bisher funktioniert hat, bleibt mir ein ewiges Rätsel; - die Airlines haben Flugzeuge bestellt ohne Ende, im Betrieb rote Zahlen geschrieben und das alles auf Pump., Da verstehe noch einer diese (Finanz)Welt...
    Aber ich denke, dass sind die positiven Aspekte, wenn man das so sagen will, einer Krise; - zumindest für ein paar Monate wird man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und die Luftschlösser lösen sich in Rauch auf. Leider ist der Mensch halt nicht lernfähig und muss immer versuchen an die Grenzen zu gehen...

    wenn ein Flugzeug am Boden steht, kostet das eine Lawine, da ja die Flughäfen Standgebühren abhängig von der Größe/Tonnage und der Dauer verlangen. DH. der Schuldenberg wächst rasant. So nebenbei der Verkehrswert der Maschinen sinkt gerade ebenfalls rapide - und wenn die Konkurse/Betriebsschließungen kommen geht er gegen Null, da dann am Markt 100erte Maschinen verfügbar werden.

  • Ja eh, ist wurscht ob sie fliegen oder am Boden sind, sie verbrennen so und so Geld; - und zwar jede Menge. Die Flugzeugbauer werden auch ganz schön durch die Finger schauen...

  • Über Europa sähe die Karte an einem Durchschnittstag anders aus.


    @Auarettung: Ich bin dafür meine Flugline (alle 2 Jahre-nun alle 10) zu behalten-finanziert durch eine 100%-ige Kerosinsteuer, die in ganz Österreich (auch was hier gelandet wird) besser Europa eingehoben wird-dadurch kann auch die 2. Piste verwildern.