Öl, Fett, Nix?

    • Präzisionsfett --> TF1410, Sorte B-52
    • Inhalt --> 20 g
    • Aussehen / Farbe --> gelblich / ASTM 1
    • Konsistenz --> sehr weich, halbflüssig
    • Dichte 20 °C (g/cm³) --> DIN 0.9
    • Dichte 20 °C, mPa - s --> D = 500 s·¹ ---> 1100 | D = 5000 s·¹ ---> 600
    • Tropfpunkt °C --> 180
    • Basisöl -->  Mineralöle
    • Verdicker --> Metallseife +anorganisch
    • Grundaufbau --> Metallseifenfett auf Mineralölbasis durch anorganische Gelmittel auf sehr weiche Konsistenz eingestellt
    • Anwendungstemp. °C --> -20 bis +80
    • Gefahrgut --> NEIN


    Nix Pflanzenfett 😁

  • Beitrag von curator ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Doppelt. Deppates Internet ().
  • Erstmal ein Danke an alle die geantwortet haben: DANKE!

    Man sieht aber schon, dass zahlreiche Möglichkeiten genutzt werden!

    Wer hat das mit Kunststoffzahnrädern schon mal gehört oder gelesen dass die nicht geschmiert werden sollten?

    Bei Vermischungen von Metall und Kunststoffzahnrädern eher Öl oder eher Fett?

    Danke im Voraus!

  • Ich verwende bei hoher Flächenpressung (Zahnräder) und hoher Umfangsgeschwindigkeit bevorzugt Fett, ersteres wegen höherer Druckfestigkeit, zweites wegen besserer Haftung.

    vlg rudi

  • Fett ist technisch gesehen nix anderes als Öltröpfchen, die in einem Seifengitter "aufgehängt" sind- damit das Öl nicht runterrint. Ideal also für Zahnräder.

    Für Gleitlager eignet sich Öl, da hier die kleinen Mengen (bei richtiger Dosierung) ohnehin durch die Oberflächenspannung im Lagerbereich gehalten werden. Roco-Loks haben aber auch bei den Achslagern das weiße Fett (das empfehlenswert ist) drin- ich vermute mal, das ist bei der Montage der Loks rationeller.


    Aber wie bei so vielen Dingen im Leben- 3 Leute, 4 Meinungen ;)

  • Ich benutze das Öl von Kleinbahn (der Öler mit der Nadel ist praktisch) und das Getriebefett von Roco.

    Gleismaterial: Kleinbahn

    Loks und Wagons: Kleinbahn, Roco, Fleischmann, Liliput, Märklin Hamo, Piko, Lima, Rivarossi, Mehano

    Steuerung: Analog (Die guten Alten Trafos von Kleinbahn)


  • Grundsätzlich sind Öle und Fette auf Basis von synthetischen Kohlenwasserstoffen den herkömmlichen Mineralölen vorzuziehen.


    Mineralöle, auch wenn sie noch so gut raffiniert sind, enthalten immer Restmengen von Naphthenen (Doppelbindungen) und/oder Aromaten (können Kunststoffe angreifen).


    Sonst würde man nicht so oft verharzte Getriebe in älteren Loks finden.


    Dass man keine Pflanzlichen oder tierischen Fette verwenden soll, dürfte sich ja schon herumgesprochen haben.


    Man muß bedenken, dass in einer Modellbahnlok die Fette oft jahrelang drinbleiben, wo in der 1:1 Welt längst ein Ölwechsel gemacht wurde bzw. das Getriebe neu abgeschmiert.


    Ich verwende für die Zahnradgetriebe Mobilgrease HP 222. Das aber nur deshalb weil ich davon noch 1 kg herumstehen habe (hab mal bei der Firma gearbeitet). Das reicht noch für die nächsten 10000 Loks.


    Jedes KFZ Fett auf Synthesebasis ist geeignet.


    Welche Fette z.B. Roco in Kleingebinde füllt entzieht sich meiner Kenntnis, ich fürchte aber es werden nicht die hochwertigsten sein.


    LG, Andreas