Welchen 3D Drucker

  • Hallo Modellexperten!


    Seit längerem liebäugle ich mit dem Thema 3D Drucker.

    Da ich seit etwa 10 Jahren im BFI Sigmundsherberg einen 5 Wochenkurs

    für den Inventor 2010 albsolviert habe , dachte ich mir warum den nicht.

    Einen Drucker habe ich mir bereits auf Ebay angesehen aber noch nicht gekauft.

    Zuerst mal muss ich den Inventor 2010 auf meinem Rechner wieder rausfspielen,

    und mich wieder einarbeiten (2 sehr dicke Bücher sind vorhanden zu dem Program)

    Der Drucker den ich mir bereits angeschaut habe wäre der Anycubic I3 Mega.

    Was meint ihr dazu, es sollte eigentlich nur mal für mich zum üben vorerst mal gedacht

    sein.

    CAM geschädigt bin ich bereits des Berufes wegen.

    Wenn es dann mal läuft, läßt sich sicher einiges für den Modellbahnbereich erarbeiten.


    LG Gerhard

  • Servus Gery!

    Also Du musst grundsätzlich überlegen ob Du einen FDM-Drucker (der einen Filamentfaden verarbeitet)

    oder einen SLA-Drucker (der Resin verarbeitet) kaufen möchtest.


    FDM:

    +mögliche Baugrösse

    +Baugrösse

    +weniger Sauerei

    -- Details


    SLA

    +++ Detailreichtum

    - Baugrösse

    - Druckzeit

    - Patzerei beim säubern und nachbelichten der Drucke

  • Hallo xflow.

    Habe mir bereits einige Videos über youtube angesehen. Es soll das FDM Verfahren sein.

    Wegen dem Detailreichtum wurde in den Videos von möglichen experimententieren mittels Slicer um die Feinheiten zu erhöhen berichtet. Ausserdem wird der Drucker im Wohnbereich neben meinem Standrechner plaziert. Da liegt das SLA Verfahren nicht sehr gut (Geruchsbildung).

    Ins Auge gefasst hätte ich den Anycubic I3 Mega. Er sollte ein sehr gutes Einstiegsmodell darstellen.

    LG Gery

  • Der Ender 3 ist glaub ich auch recht beliebt, wobei ich den Anycubic stabiler finde. (Selber habe ich einen Geeetech I3 Pro, der ist aber schon a paar Jahre alt) Wichtig würd ich sehen dass es möglicht a große Community zum Drucker gibt...


    Naja der Geruch beim Drucken selber ist halb so wild (find ich, als SLA drucker hab ich den Elegoo Mars ) lästiger find ich dne gestank beim reinigen mit Isopropanol.

  • Ich verwende einen Anycubic Photon als SLA/DLP Drucker für ein paar Druckversuche. Die Details sind abhängig vom Resin sehr schön (siehe Zylinder der Kkmb 135 oder die 4030.2 Drehgestellblenden).


    In Punkto Geruchsbelästigung kann ich vor allem das Harzlabs Modell Resin empfehlen. Das ist nahezu geruchslos und zeigt erstaunliche mechanische Parameter. Es ist im Gegensatz zu den meisten anderen SLA-Resinen auf Silikonbasis (wenn ich nicht irre) und entwickelt daher nicht den „grindigen“ Geruch der anderen Resine.

  • Auch ich spiele mit dem Gedanken einen Drucker anzuschaffen. Angeblich sei das "3DJAKE Resin" geruchslos und liefert gute Resultate. Ich denke aber eher an den "Wanhao D7 Plus", da mir den jemand empfohlen hat, der schon 7 Drucker im Einsatz hat. Er hat mich auch darauf hingewiesen, dass ich auf die Shore-Härte aufpassen soll.


    BTW: Inventor würde ich erst ab Version 2016 inkl. aller Servicepacks empfehlen.

  • Tja das es immer neuere Programversoinen auf dem Markt gibt kann ich verstehen.

    Meine Version habe ich beim Kurs im Jahre 2010 erhalten. Nach einigen Internetsuchen habe ich festgestellt das es fürn 2010 auch 3 Servicepacks gibt. Diese Packs werde ich nach Reaktivierung meiner 2010ner Software hinzufügen. Fürn privaten Bereich dürfte es mir ausreichend erscheinen. Aber danke für die Empfehlung.

  • Bei Autodesk geht es ohne ServicePacks gar nicht. Die SP0 Version ist immer die erste Beta-Version mit all jenen bekannten Fehlern, deren Behebung sich vor dem Release nicht mehr ausging. Ich update immer erst, wenns mind. ein SP2 gibt ! Bin gespannt, ob du eine so alte 2010er Version noch aktivieren kannst.

  • Hallo WWebber!

    Habe meinen Inventor 2010 erfolgreich auf dem PC raufgespielt und mit vier Servispacks (1 - 4) versehen. Jetzt heissts üben, üben, üben. 10 Jahre ist eine lange Zeit. Wie schnell man doch so einiges vergisst. Aber ich habe ja zwei dicke Bücher( ein Buch zu 1090 Seiten).

  • Ich hab Inventor vor zig Jahren in den Weihnachtsferien mit einem PDF Tutorial gelernt. War eigentlich recht simpel, sofern man das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verliert. D.h. arbeite gleich an was Konkretem und suche Antworten zu bestimmten Fragestellungen. Gib nicht auf, die Antwort zu finden denn es gibt für vieles eine elegante Lösung oder einen viel zu komplizierten Weg. Die Helpfiles waren für mich eigentlich ausreichend. Das schwierigste waren 2D Konstruktionszeichnungen zu erstellen, die auch der Produktion genügen. Ach ja eins noch: Verwende im IAM immer einen sinnvollen Nullpunkt und Abhängigkeiten - selbst langjährige Konstrukteure schlampen da leider oft..