Roco ÖBB 93.1364 blockiert bei Vorwärtsfahrt

  • Servus zusammen


    Habe eine Roco 93.1364 bei Willhaben erstanden.


    Nach einem drüberschauen ist mir aufgefallen das das Gestänge auf der Heizerseite ausgehängt und beim ersten Reparturversuch ist es auseinander gefallen. Super ... bruell.gif


    Nach dem 3. Anlauf ist es mir heute gelungen dieses Gestänge zusammenzubauen.



    Euphorisch die Lok aufs Programmiergleis gestellt, 50cm vor und zurück gefahren ... paßt. Die Freude war groß.


    Auf die Anlage gestellt, nach ca. einem Meter blockiert etwas die Lok traurig3.gif


    Lok zerlegt, auch den Motor ausgebaut das ich ans Ritzel herankomme. An einer Stell blockiert es bei Vorwärtsfahrt, Rückwärts geht es ohne den geringsten Widerstand.


    Jetzt meine Frage: Kann das Gestänge nur in einer Richtung solch eine Blockade verursachen ?


    Der Fehler ist mir suspekt wunder3.gif


    Ich bitte um Hilfestellung.


    Danke im voraus


    Liebe Grüße

    Helmut

    Meine Anlage "Puchberg" spielt in den 50er Jahren

    gebaut als Modul- bzw. Segmentanlage

    gefahren wird auf innendetaillierten Weinert "Mein Gleis"

    gesteuert wird mit der Uhlenbrock Intellibox II

    gefahren mit Fred/Fredis über LocoNet

    Einmal editiert, zuletzt von Digicat ()

  • Bau die motor aus . Mit die hand die lok bewegen auf gleis und mahl sehen was los ist in dieser situation . Geht es gut dan ist die weitere antrieb oke . Dan ist es die motor . Geht es nicht schaue alle zahrader nach . Sind die noch 100% , die zahne darauf . So nicht muss du ein neue zahnrad kaufen . Ist die achse von die motor hin und her zu schieben ? Nicht drehen aber die achse ausziehen und drucken . Ich hore es .

  • Servus Jos


    Danke ....


    Motor ist ausgebaut und die Lok schiebt sich rückwärts leicht und ohne Blockade. Vorwärts blockiert sie nach 5cm.


    Bei dieser hin und her Bewegung immer das gleiche Muster 50cm zurück 5cm vor mit Blockade.


    Wenn ich über das Ritzel drehe geht es leicht in Rückwärtsbewegung, leicht auch in Vorwärtsbewegung bis es blockiert. Ich löse die Blockade durch Rückwärtsdrehung, dann geht es wieder weiter Vorwärts bis zu einer neuerlichen Blockade ... usw.


    Ob das nicht in zusammenhang mit der Gestänge-G`schicht steht, warum hat sich das Gestänge ausgehängt ?


    Ich glaube da habe ich mir eine "Leiche" gekauft. "Außen huiii, Innen Pfuiii" ...


    Liebe Grüße

    Helmut

  • Hmmmm .... leider weiß ich das nicht.


    Bleibe aber am Ball. Morgen sehe ich mir die Zahnräder einmal an.


    Danke mit den Tipp wegen des Versatzes.


    Liebe Grüße

    Helmut

  • Hab mal ein Bild von dir geklaut.



    Das mit dem Versatz könnte sein, hab mal grob ein Raster drüber gelegt.

    Das ist natürlich nur Pi X Daumen.

    Liebe Grüße.

    Wolfgang


    Corona geht uns alle an ...

  • Du hast die Schwinge/ Schwingenstange neu montiert, vielleicht ist sie verbogen gewesen und kollidiert ab und an mit der Schubstange.

    Die Zahnräder wären sicherlich auch eine Fehlerquelle. Oft genügt irgendein "Brösel", das sich am gefetteten Zahnrad festgepickt hat, um das Getriebe zu blockieren. Nach rückwärts weicht das >Zahnrad möglicherweise leicht seitlich aus, alles OK. Bei Vorwärtsfahrt schiebt es sich wieder in die ursprüngliche Lage und fertig ist der Salat..


    LG Michael

  • Servus Helmut!


    Ein ähnliches Problem hatte ich bei der Roco 52. Bei dieser kollidierte nach einigen cm Vorwährtsfahrt die Gestängeschraube der 1. Kuppelachse mit dem Kreuzkopf. Die Schraube war nicht die richtige (war mein eigener Fehler, als ich die Lok nach dem Lackieren zusammengebaut habe; es gibt 2 unterschiedliche Gestängeschrauben bei den gestückelten Kuppelstangen).

    Bei der Vorwährtsfahrt drehte sie sich raus.


    Da die 93 aber die Kunststoffbolzen hat, wird es das wohl nicht sein. Trotzdem würde ich probieren, Gegenkurbel, Pleuelstange und Steuerung zu demontieren und die Lok nur mit den Kuppelstangen zu schieben.


    LG

    Markus

  • Die vor und ruckwarts beweging sind unterschiedlich . Die krafte wirken anders . Daher kan es sein bei vorwarts gut , ruckwarts schlecht das fahrverhalten . Ist die motor festgeschraubt oder nicht . Bei der ausgebaute motor hackt es noch immer . Zahnrader haben nach viele umdrehungen die gleiche zahne auf ein ander . Die zahnrader muss du alle inspectieren . Sind die lager gut , und sind die zahne oke .

    Bei ein hack etwas zuruck schieben und dan wieder zuruck . 10 cm hin und zuruck schieben . Sehr gut auf die zahnrader achten was die machen . Aber auch das triebwerk . Vielleicht habe 2 zahnrader ein beschadigung . Konnte ich es selbst mahl sehen (live) .

    Ich hore weiter davon . Ich gehe bald weg und bin spat zuhause . Succes damit , das reparieren .

  • Guten morgen


    Danke für die Tipps.


    Wenn ich mit dem kaffee%20smiliy.giffertig bin, werde ich die Zahnräder unter die Lupe nehmen.

    Nachdem ja nur die letzte Achse angetrieben ist sollte es ja leicht sein. Ritzel, eventuelles Zwischenzr. und Zr auf der Achse.

    Muß ich auf etwas aufpassen ?


    Bin gespannt ....


    Liebe Grüße

    Helmut

  • Servus Helmut,


    bei den Schiebeversuchen ohne Motor müsste doch erkennbar/fühlbar sein, wo es hakt? wenn die Blockade auftritt, lässt sich durch seitliches "Antupfen" mit einem Schraubenzieher diese lösen? Wobei Du auch die "Stangl-Werk" Stellungen auf beiden Seiten gemäß der funktionierenden Vorbild-Maschine beachten solltest (Montageunachtsamkeit bei der Reparatur?)


    Hoffentlich wird das gute Stück bald anstandslos seine Runden ziehen können ...


    wünscht Dir


    Klaus

  • " Hier wird Dir geholfen"


    Forumianer, ihr seids super in eurer Unterstützung!


    Nebenbei lerne auch ich viel über mögliche Ursachenbebung bei Lokproblemen.


    Danke ! :bier:

    LG Chris


    don`t pflatsch me please :22:


    Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!

  • Sodala ....


    Fehler durch lösen des Gestänges des angetriebenen Rades lokalisiert. Durch Drehen des letzten Rades bin ich auf die blockierende Stelle gestossen :


    Das Ritzel


    Jetzt ist die Frage wie ich dieses Zahnrad austauschen kann.

    Es läßt sich nicht einfach wie ein Radsatz heraus nehmen.


    Ich denke ich betrachte den Kauf als Lehrgeld ab, denn bis auf den Grundrahmen will ich eigenlich die 93er nicht zerlegen, daß ich an die Zahnräder heran kommen.


    Liebe Grüße

    Helmut

  • Wenn ich nach den bisherigen Erfahrungen und der Zeichnung im Ersatzteilblatt gehe, dann besteht das Getriebe aus zwei Halbschalen.

    Das heißt du musst das zerlegen.


    Abgesehen davon würde ich das auf alle Fälle machen, das Getriebe waschen und ich würde zur Sicherheit ALLE Zahnräder tauschen.
    Wer weiß ob im Fett nicht ein kleines Bröserl Plastik versteckt ist, ein Zahnrad schon angegriffen und dann hast das gleiche Problem wieder.

    Liebe Grüße.

    Wolfgang


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