Wiederinbetriebnahme eines Teilstueckes der ehemaligen SGLM.

  • Ueber die SGLM ( Chemin de fer de La Mure), jene Bahnlinie von der ich nur wenige Meter entfernt wohne, kann man hier ein wenig nachlesen, bzw. findet man im www einiges.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Chemin_de_fer_de_La_Mure


    Nun kurz geschrieben: Es wird die Linie auf einem Teilstueck von 13 Kilometern naechsten Sommer wieder in Betrieb genommen und derzeit finden seit einigen Monaten intensive Restaurierungsarbeiten an der Strecke statt.

    Ich werde in Folge nun kontinuierlich von meiner "Hausstrecke" berichten.


    Zuvor aber noch drei Youtube-Videos aus vergangenen Tagen, die aus der Webseite des "Maison du tourisme" der Gemeinde La Motte de Aveillans stammen.





    Auf diesem Teilstueck ( zum Teil die schoensten Kilometer mit Kehren, Tunnel und Viaducten ) wird die Strecke ab Juli 2020 wieder in Betrieb genommen.

  • Nun zum ersten Fotobeitrag.

    Es zeigt die Verladung der Lokomotive T8 zur Aufarbeitung (Restaurierung) und Entladung in Spanien.


    Lokomotive T8 in St. Georges de Commiers vor Beginn der Verladung.


    Die Fotos der Verladung




    Getrennter Transport des Lokkastens und des Fahrgestells.



    Ankunft des Konvois im spanischen Villablino nach 3 Tagen Fahrt.




    Die Entladung.


    Das Aufsetzen wieder auf den Rahmen und Fahrgestell.


    In der Werkstatt von Villablino, bereit fuer die Restaurierung.
    Geplante Rueckkehr nach Le Mure in Matheysine im naechsten Fruehling.



    Alle Fotos © by: Le Petit Train de La Mure.

  • Eine fantastische Trassenführung.


    Herrlich hoch oben entlang des Stausee und diese herrliche Aussicht. Schwärm ...


    Diese Strecke verdient es wieder Inbetrieb genommen zu werden.

    Auch wenn es einige Hürden zu nehmen gilt, wie vor dem einen Tunnel der Berg herunter gekommen ist.


    Würde gerne immer wieder über den Fortschritt mehr erfahren. Ich bitte um dementsprechende Berichterstattung.


    Liebe Grüße

    Helmut

  • Eine fantastische Trassenführung.

    Herrlich hoch oben entlang des Stausee und diese herrliche Aussicht. Schwärm ...

    Diese Strecke verdient es wieder Inbetrieb genommen zu werden.

    Auch wenn es einige Hürden zu nehmen gilt, wie vor dem einen Tunnel der Berg herunter gekommen ist.

    Da muss ich euren Optimismus einwenig eindaempfen.

    Nach meinen Informationen arbeitet der Berg im Bereich des Felssturzes nun seit 9 Jahren immer noch lt. geologischen Gutachten und es kommen ab und zu kleinere Stuecke noch runter. An eine Freigabe dieses Gebietes ist derzeit ohne aufwendige Sicherungsmassnahmen nicht zu denken.

    Das jetzige Projekt ist somit momentan da moeglichste Machbare. Es ist sowieso mit 26 Millionen Euro veranschlagt, dass sich auf den Betreiber, Departement, Verein, Spenden und den Anreinergemeinden von La Mure bis Monteynard aufteilt. Die noerdlichen Gemeinden haben nichts dazu beigetragen, im Gegenteil es wurden teilweise schon einige Schienenstuecke entfernt.

    In La Mure ebntsteht eine neue Halle zum Abstellen der benoetigten Fahrzeuge.

    In der Endstation am Hameau de Monteynand eine neue grossflaeche Terrasse mit Restauration ueber dem Stausee. Da diese nach Westen ausgerichtet und frei ist, ist nachmittags bis zum Sonnenuntergang Abends ein angenehmes Wohlfuehlen gewaehrleistet.

  • Auf der Strecke wurden ja schon seit einiger Zeit moersche Holzschwellen entfernt.

    Heute ist eine erste LKW-Ladung von neuen Schwellen beim ehemaligem Haltepunkt (Bahnhof) Le Crey abgeladen worden. Wenn es die Witterung zulaesst wird noch heuer mit den Einbinden der neunen Schwellen begonnen.



  • Hat nur bedingt mit dem Threadtitel zu tun, jedoch gibt es einen Zusammenhang,

    .

    da auch im meiner Gegend letztes Wochenende starker Regen war.

    Daher ist es doch fuer diesen Thread durchaus relevant.


    Wie ich heute abends beim Sporteln erfahren habe sind vermutlich auch auf Grund des Regenwetters wieder an der Felssturzstelle am Sonntag Felsstuecke abgebrochen und auf die ehemalige Gleistrasse gestuerzt.

    Aus diesem Grund ist eine Wiedereroeffnung des Bahnverkehrs noerdlich von Monteynard seitens der Praefektur Isere am Montag definitiv untersagt worden. Der Praefekt wird im naechsten Jahr derzeit keine Sicherheitsbescheinigung fuer den noerdlichen Abschnitt ausstellen. Die Einzige Moeglichkeit waere, dass ausgehend von /in den beiden Tunnels ein Verbindungstunnel in einem grossen Bogen um die Felssturzstelle gebaut wird. Die Kosten dafuer lassen sich derzeit gar nicht abschaetzen und uebersteigen jedoch erheblich die Geldmittel die der Verein bis jetzt fuer die Wiedereroeffnung veranschlagt hat.

    Da eben auch die noedlichen Gemeinden Notre Dame-de-Commiers und Saint-Georges-de-Commiers kein Interesse zeigen dass die Bahn wieder bis zur SNCF-Normalspurstrecke gefuehrt wird sind die Chancen derzeit bis auf weitere Jahre gering, sodass eben nur die 13 Kilometer von La Mure bis Hameau Monteynard gebaut und naechsten Sommer eroeffnet werden.

  • Derzeit wird intesiv an beiden Endpunkten der Strecke gearbeitet.

    In La Mure entsteht eine neue Wagen-und Lokhalle mit davor gelegenen Empfangsgebaeude.


    Am Endpunkt am Hameau Monteynard ist die Plattform weitgehends fertiggestellt und mit dem Restaurant ist begonnen worden.


    Fotos © by: Sauvons le petit Train de la Mure


    Auf der Strecke sind viele Schwellen schon erneuert worden und auch die Ausleger fuer die Oberleitung gespannt.

    Fotos von diesen bereits fertigen Taetigkeiten folgen demnaechst.

  • Bevor ich den derzeitigen Stand der Bauaurbeiten bildlich vorstelle ein Schritt knapp 15 Jahre in den Sommer ( Juni) 2005 zurueck.

    Damals sah das Meiste noch sehr gepflegt aus.

    Die Fotos sind zum groessten Teil © by: Marco Schulti

    Andere © sind extra angegeben.


    Eigentlich der Endpunkt der Linie, der Bahnhof La Mure




    Drei Aufnahmen von den damals verwendeten Waggons.



    Eine Innenansicht eines Wagens.


    Ausfahrt aus dem Bahnhof "La Villaret".


    im Bahnhof La Motte d´Aveillans.

    Dieser Bahnhof hatte auch einen Zwischenbahnsteig, da von hier frueher eine Stichstrecke abzweigte.


    Die seinerzeit verwendeten Kohlewagen angestellt im Bahnhof.