Arbeitseinsätze an der H0 Anlage

  • 2005.

    Kein Strom weit und breit, nur Büffel und Bäume. Dafür Grillen vom Frühstück bis in die Nacht, Musik aus dem Autoradio, Zivilisation goodbye.

    Vorarlberg pur!:)

    18.Kleinbahnsammlerstammtisch Burgenland 10.April 2020 ABGESAGT!!!!!!

    19.Kleinbahnsammlerstammtisch Burgenland 12.Juni 2020!


    Staatlich geprüfter und beeideter Kleinbahnsammlerstammtisch Burgenland Organisator

  • Vor 50 Jahren war strommäßig nix los; da waren auf den Campingplätzen die Camping-Gas-Geräte in allen Variationen im Einsatz: einfache Gaskocher, Gasrechaud, Gasleuchten mit Glühstrumpf etc.

    Dem kann ich nur beipflichen.

    Gekocht wurde auf dem Eigenbauherd mit offenem Holzfeuer.

    Kochen am Holzfeuer aber nur wenns es am Campingplatz einen dafuer vorgesehenen Platz gab. Was aber selten der Fall war. Grillen war damals noch nicht so in wie heut zu Tage. Da gab es eben das unterschiedlichste Konservenfutter.

  • Dem kann ich nur beipflichen.

    Kochen am Holzfeuer aber nur wenns es am Campingplatz einen dafuer vorgesehenen Platz gab. Was aber selten der Fall war. Grillen war damals noch nicht so in wie heut zu Tage. Da gab es eben das unterschiedlichste Konservenfutter.


    Kochen am Holzfeuer aber nur wenns es am Campingplatz einen dafuer vorgesehenen Platz gab.

    Die Pfadfinderlager fanden immer auf speziellen Plätzen - meist weit abgelegen von jeglicher Zivilisation - statt; da waren solche Kochstellen und Lagerfeuer kein Problem (auch nicht Schotterausschläge und sonstige Verletzungen heimkehrender Kinder 8o)

  • Am ehesten die Faller-Wagerln. Mit ein bissl Farbe lassen sich die gut behübschen (mit Schwarz die Fensterdichtungen und die Rangiergriffe nachziehen und mit Silber die Kederleisten. Türbeschlag „versilbern“, Heckleuchten rot/orange und die fehlenden vorderen Positionslichter mit einem silbernen Tupferl imitieren). Dann sind sie von den Siebzigern bis in die 90ies halbwegs passend.

    Die Wiking-Wagerl sind entweder seeehr alt (bis auf den T2, der geht bis in die 80er und würde auch zu den beiden Faller Wagerln passen), oder sehr neu (integrierte Deichselkästen kamen Ende der 80er auf, dunkel getönte Fenster ab den 90ern).

  • Für die 60er Jahre kann ich nicht sprechen, aber spätestens seit den 70ern ist jeder CP flächendeckend mit Strom versorgt.

    Diese Aussage kann ich mit meinen Erfahrungen nicht bestätigen.


    Als Teenager / Lehrling war ich in den 1980ern einige Sommer mit gleichaltrigen Freunden Campen, per Bahn zwar aber immerhin mit 4er-"Familien"-Zelt ausgerüstet, ua in Kärnten am Wörthersee.


    Da gab es Bereiche für Wohnmobile und "richtige" Camper mit Anschlüssen.

    Aber auch Bereiche ohne jeden Anschluß, diese Plätze für "Interrailer" wie uns waren um einiges billiger.

    Wir hatten auch kein Gas für Licht oder zum Kochen, Licht wurde mit Taschenlampen gemacht, Essen war flüssig und/oder kalt oder es wurde "Essen gegangen".


    Dass viele Plätze am Platz keine Anschlüsse hatten habe ich mir auch wegen folgender Vorkommnisse gemerkt:

    eine Norddeutsche Familie hatte kleinen Standplatz mit Strom-Anschluss mehr bekommen, deshalb wurden sie neben uns eingeteilt und ein Stromanschluss per Kabeltrommel und mehr schlecht als recht über die Bäume gehängtem Kabel fabriziert. Ohne ordentliche Zugentlastung.

    Die Mutter einer anderen Familie, Holländer?, "mißbrauchte" das Kabel als Wäscheleine für nasse Badesachen und Badetücher.

    Natürlich nicht sofort, sondern erst als es finster war zog das Gewicht der Wäsche den Stecker aus der Dose und bei den Pifke wurde es finster. Die stürmten aus ihrem Zelt und der Oberpifke stolperte gleich über die Abspannschnur des Zeltes von ein paar Holländern die sich in der Zwischenzeit zu uns gesellt hatten, machte einen 9,9 Punkte Bauchfleck und riss dabei fast das kleine Zelt um. Wutentbrannt sprang er auf und wollte zu uns - und legte gleich nochmal eine Brezen hin weil er sich mit dem Bein im Schnürl verhedert und/oder über den Haring gestolpert war ...

    All dies bekamen wir "Erste Reihe Fußfrei" vor unserem Zelt mit den Holländern sitzend, präsentiert, die Holländer hatten sich gleich zu uns gesellt und es war zu lebhaften Tausch und Genuss von Hirter Bier (damals noch ein Geheimtipp und kaum zu bekommen) und Rauchwaren aus Amsterdam gekommen.

    Die Vorführung des Deutschen belustigte uns in unserem Zustand natürlich sehr, dies erzürnte ihn noch mehr und seine Schimpftiraden wiederum belustigte uns nur umso mehr, wir lagen kudernd am Boden und hielten uns die Bäuche vor Lachen!

    Die Krönung waren dann aber die Holländer, die durch den Lärm aufgeschreckt nachschauen kamen und den Deutschen wie das Rumpelstilzchen mitten in ihrer am Boden liegenden Wäsche herumspringen sahen und ihn lautstark beschuldigten, er hätte die Wäsche von "der Leine" heryntergerissin und in den Dreck geworfen!

    :D

    ...


    Da fällt mir ein, in Klagenfurt war gleich neben dem Campingplatz dieses Pferde-Tramway-Gleis, einmal bin ich die Strecke entlang gewandert, die endete (damals?) nicht weit entfernt stumpf im "Nirgendwo", Fahrzeuge bekam ich keine zu sehen...


    Sorry fürs OT, dafür ist jetzt mein Mittagsmenü kalt....

  • Arbeitsbericht von unserem Arbeitseinsatz am 18.2.:


    Nachdem die "Grundstücksarbeiten" zuletzt erledigt wurden, ging es diesmal an's "Eingemachte":

    1014_Andi war wie immer voller Tatendrang:


    Hier taucht er aus der "Unterwelt" auf:




    Sein Blick schweift auf die zuvor getane Arbeit: Bäume und Bisch/Buschwerk (;)) - Michi, danke für den Hinweis (s.u.) - zur Tarnung der Kante des "Einlage-Campingplatzes".



    Und dann wurde es biblisch:



    Gen 1,10 Das Trockene nannte Gott Land und das angesammelte Wasser nannte er Meer. Gott sah, dass es gut war.
    Gen 1,11 Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es.
    Gen 1,12 Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war.



    Gen 1,3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.



    Lichtmasten wurden aufgestellt. Gleichzeitig wurde den Menschen auch Schranken gesetzt, zumindest dem Fahrer des Borgward-Busses, der gerade im Camping-Büro unterwegs ist.



    Der erste Zeltgast ist auch schon da ...


    Gen 1,31 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.



    :)


    Demnächst geht es weiter:


    Die Beleuchtung wird angeschlossen, weitere Campingfahrzeuge und Accesoires (Faller) beschafft und aufgestellt.


    Danke, Andi, für den vergnüglichen (biblischen) Arbeitstag!

  • Gearbeitet wurde nicht nur an der H0-Anlage, dank großzügiger Spende von 2102 Michael konnte die Donnerbüchse in der ÖSEK-Ausstellung im ersten Stock des Heizhauses (halbwegs) gesichert am Gleis (und nicht durch Entgleisung einer Achse) gesichert werden:




    Halbwegs deswegen, weil die feinen Gleisschuhe von Andi mit Superkleber auf das KLEINBAHN-Gleis gepickt wurden - und ganz passgenau war das nicht hinzubringen, ohne auch den Waggon gleich mit anzukleben ...