Objekt #002: Klima Schneepflug ÖBB 985120

  • Lackreste wenn möglich abbeizen, beim schleifen werden die zäh und dann wird’s zaaaach.

    Die Chemie dazu muss ich noch finden .. unser Graffiti Entferner Spezialmittel wird nur ausgelacht, wenn es auf diesen Lack kommt.

    Dann werd ich mal nach qualitativen Fächerscheiben suchen.

    An die Möglichkeit, einen Schwingschleifer einsetzen zu können, glaub ich in diesem Fall nicht. Es muss schnell drehen und echt schleifen. Wie du sagst, diese Rostschicht, ...

  • Die meisten Abbeizmittel für den Endverbraucher eignen sich eher als Nahrungsergänzungsmittel, weil die bösen Inhaltsstoffe alle verboten wurden. Zugang zum guten Stoff haben da nur noch die Fachfirmen.

    Alternativ könnte man dem Lack mit ordentlich Hitze zu Leibe rücken, aber bei den großen Flächen wird der Bunsenbrenner ordentlich zu tun haben. Bei der Blechstärke ist der Einsatz von Flammen eher als unkritisch zu sehen.

    Liebe Grüße.

    Wolfgang


    And a freight train running through the middle of my head....

  • Das mit der Hitze ist ein sehr guter Tipp, werde ich prüfen.

    Es ist nicht sonderlich viel Lack zu entfernen, der Pflug besteht ja großflächig aus Rost.


    Bezüglich Schlüssel für die Flex - ich hab ihn eh, hatte ihn nur nicht mitgenommen nach hinten zum Pflug.

  • Eigentlich soll nur ein sandstrahler gebraucht werden die wirklichen gute arbeit machen . Die entfernt alle schmutz aber auch tiefen rostteile . Dan mit ein gute coating rost es nicht mehr . Am liebsten naturlich blanken metal ( stahl ) danach verzinken und dan die farbe aufbringen . Aber die teile sind so gross um ein "zinkbad" zu geben .

    Grossen nachteil dabei ist das staub die man macht und das sand das auch in lager eindringen . Das will keine haben .

    Mit ein profesionele hochdruckreiniger ( ua in gebrauch auf schiffswerft ) mit ein viel hoheren druck sind gut dafür . Aber ja mann kan nicht alles . Ein Karcher dabei brauchen ist auch ein gute losung . Die blast das meiste schmutz ( algen , fett , schalen farbe und auch ein wenig rost weg ) . Danach alles weitere rost mit ein schwerer bruste entfernen .

    Aufbringen von farbe muss naturlich auf ein fettfreie/trocken gegenstand sein . Die schichten mussen sich vertragen . ( ein farbsorte beëinflusst die ander farbsorte negativ . Auch das anlengen von farbe muss mit die dünner die dafür geeignet ist . )

    Es gibt farbe auf ein gegenstand die mann ruhig dasein lassen kunnen . Die sind meist gut darunter . Da gibt es meistens kein rost darunter . Aber ein neuen farbschicht uber das ganze flach ist dan nicht schon um an zu sehen .

    Das sind mein erfahrungen damit .

    Ich habe gesehen das sie es immer besser machen und kan nur sagen : gehe so durch und die fahrzeuge uberleben es . Klasse was euch macht in Strasshoff .


    mfg Jos


    Was haben die schweden gemacht nach die 2e weltkrieg . Die haben viele dampfloks gut "eingepackt" und verstaut als strategischen reserve . Als das nicht mehr notwendig war sind die ausgepackt worden und teils verkauft an museumbahnen . Die waren mit "wenig" muhe wieder fahrbar gemacht . Bei die ZLSM in zuidlimburg (Nl) sind 3 stuck angekauft und einsatzfahig . Auch die vorarbeiten für das einpacken hatte deutlich ein gutes erfolg gehabt darauf . Das machen sie jetzt auch mit viele gegenstande aber das einpacken geht leider nicht das das publikum es sonst nicht anschauen kan . Jetzt immer sauber halten von algen . Kleine roststellen sofort nacharbeiten und die kunnen viele jahren langer mit . Klasse leute .

  • Danke Jos!

    Richtig, eine gesunde Lackschicht lässt man am besten bestehen. Wenn sie dick ist, dann wird sie im Endergebnis sichtbar, außer wir kitten die Übergänge, sodass die Fläche doch wieder glatt wird. Das werden wir am ehesten machen.


    Wie du sagst ist das Problem beim Sandstrahlen jeder Art, der Schmutz den man damit produziert. Daher scheidet Sandstrahlen momentan weitgehend aus, vor allem für große Fahrzeuge.

  • Danke Jos!

    Richtig, eine gesunde Lackschicht lässt man am besten bestehen. Wenn sie dick ist, dann wird sie im Endergebnis sichtbar, außer wir kitten die Übergänge, sodass die Fläche doch wieder glatt wird. Das werden wir am ehesten machen.


    Wie du sagst ist das Problem beim Sandstrahlen jeder Art, der Schmutz den man damit produziert. Daher scheidet Sandstrahlen momentan weitgehend aus, vor allem für große Fahrzeuge.

    Kitt haftet nicht so gut auf Metall wie Grund. Deshalb würde ich, wenn ihr das alte Zeug unbedingt drauf lassen wollt, eher die Übergänge verlaufend schleifen.


    Bez. Sandstrahlen solltet ihr vllt wirklich einmal mit einem Profi reden. Schließlich werden u. a. auch Häuser mittels Sandstrahlen vom Putz befreit und ich denke dass ein Fachmann Methoden bzw Werkzeug kennt um das einigermaßen sauber über die Bühne zu bringen.


    LG, Bertl

  • ... Am liebsten naturlich blanken metal ( stahl ) danach verzinken und dan die farbe aufbringen . Aber die teile sind so gross um ein "zinkbad" zu geben ...

    Dafür gibt es eine andere Methode, nennt sich spritzverzinken. Wird oft von Strahlbetrieben angeboten und funktioniert grob gesagt so, dass Reinzink in eine Flamme eingebracht wird, der dabei entstehende Zinknebel schlägt sich auf dem kalten Blech nieder, haftet dort bombenfest und entspricht in der Rostschutzwirkung der Feuerverzinkung. Wird bei hochwertigen Oldtimerrestaurierungen angewendet. Der letzte Preis den ich kenne war ein VW Bulli, strahlen und verzinken um 800€.


    LG, Bertl

  • An die Möglichkeit, einen Schwingschleifer einsetzen zu können, glaub ich in diesem Fall nicht. Es muss schnell drehen und echt schleifen. Wie du sagst, diese Rostschicht, ...

    Ich hatte an einen EXZENTERschleifer gedacht. So wie hier. Die drehen von 6.000 bis 10.000 U/Min. Mit einem sehr groben Korn (40?) könnte das gut gehn, da müßte man sich herantasten. Vielleicht hat ja jemand einen, der nicht so kostbar ist, zum Ausprobieren.


    LG


    Martin.

  • Die normale Trennscheibe würd ich nicht verwenden. Wenn du verkantest, oder ungleichmäßig arbeitest, siehst du die Spuren später auch nach dem Lackieren.


    Wenn ihr auf Nadeln und Sandstrahlen verzichtet und eine mechanische Entfernung machen wollt, bleibt euch wohl am ehesten eine Kombination der Verfahren:


    - grobe Entfernung von Lack mittels eines Drahtbürstenaufsatzes

    - Die Fächerscheibe würde ich erst dann einsetzen, wenn der meiste Lack weg ist, sonst verpicken die Zwischenräume zwischen den Körnern. Dadurch verkürzt sich die Standzeit der Scheibe, weil sie schneller heiß läuft.


    Tyrolit Fächerscheiben kann ich empfehlen: die kosten zwar 2-3 mal so viel, wie eine no-name Scheibe, halten dafür aber weit länger.

  • Kurzer Zwischenstatus zum Klimapflug.

    Es wurde beschlossen, diesen recht solide zu sanieren, mit 2-Komponenten Farben. Folgender Ablauf ist aus heutiger Sicht fixiert:

    • Die Oberfläche des gesamten Objekts soll sandgestrahlt werden.
    • Es soll kein Rostumwandler zum Einsatz kommen, sondern ein Grundlack, der mit dem wenigen verbleibenden Rost umgehen kann.
    • Die Lackierung wird mit 2-Komponenten Lack und einer Profi Spritzpistole erfolgen.
    • Weil die Arbeiten aufwändiger sind, bekommen wir einen Platz im Heizhaus, an dem wir die Arbeiten wetterunabhängig durchführen können.

    Von der Priorität her wird das Objekt #002 daher ein wenig zurückgestuft.

    Zunächst wird der 4-Achser "Ja 71418" komplettiert (3 Tage?), dann wird der Führerstand der 93.1403 gemacht (Objekt #005, 10 Tage?), und dann kommt der Pflug dran.


    Die Stammtruppe im Heizhaus komplettiert in der Zwischenzeit wieder den Salon 10 "Präsidentenwagen", der momentan neben seinen Drehgestellen steht, sodass er für unseren Sonderstammtisch am 5.10. zur Verfügung stehen kann!


    So viel zur Lage der Nation ;):thumbup: