Objekt #002: Klima Schneepflug ÖBB 985120

  • Welche Farben und wieviel braucht ihr?

    Ich könnte ja mal mit meinem Farbenheini sprechen.

    Alles sollte in Kunstharz sein.

    10kg Ral 6009

    Schwarz, Grau?

    Ja, ein Angebot von dieser Seite nehmen wir sehr gerne in Empfang. Wir haben nämlich keinen exclusiven Farbenlieferanten.

    Das Angebot soll bitte 15 kg RAL 6009, sowie 20 kg dazupassenden Metallgrund umfassen.

    Die Farben sollen Einkomponentenlacke sein, und es soll klar sein, dass sie Wind und Wetter ausgesetzt werden.

    Ah ja dann wär da auch noch das Dach in Weissaluminium RAL 9006.


    Letztlich interessiert und der Kilopreis.

    Ich nehme an, der dürfte für alle Farben gleich sein, und Metallgrund hat einen eigenen Preis.

    Danke! :thumbup:

  • maybreeze

    Hat den Titel des Themas von „Objekt #002“ zu „Objekt #002: Klima Schneepflug ÖBB 985120“ geändert.
  • Hallo Grüß Euch !


    Also ausgemustert dürfte der Klima Schneepflug ende der 80ziger Anfang 90ziger geworden sein. 1987 noch in der Zfltg.Amstetten gesehen und 1992 schon in der HW.Knittelfeld abgestellt. Ausmusterung denk ich daher auch in der Zfltg.Amstetten….. war dort imma anzutreffen.


    Klima Schneepflug 985 120 (8081 976 0 200-2) HW.Knittelfeld 03.05.1992

  • Wollt ihr ihn als 985120 oder als 80 81 976 0 200-2 beschriften?

    "Das ist so schrecklich, dass heute jeder zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."

    (Dieter Nuhr)

  • Wollt ihr ihn als 985120 oder als 80 81 976 0 200-2 beschriften?

    Wie du vielleicht im 93er Thread gelesen hast, beschriften wir die Fahrzeuge nicht, sondern wir machen nur den Lack komplett.

    Beschriften wird es der Kurator, er entscheidet dann mit welcher Nummer.


    Meine Privatmeinung dazu:
    Falls das Ding nochmals rausrollen soll, zB zu einer Präsentation, dann empfiehle sich wohl die neue Nummer. Ansonsten könnte die Wahl durchaus auf die alte Nummer fallen.

    Aber wie gesagt - von unserer Seite her unknown.

  • Meine Privatmeinung dazu:
    Falls das Ding nochmals rausrollen soll, zB zu einer Präsentation, dann empfiehle sich wohl die neue Nummer. Ansonsten könnte die Wahl durchaus auf die alte Nummer fallen.

    Aber wie gesagt - von unserer Seite her unknown.

    Meine Meinung: wie lange ist denn der Schneepflug mit dem Pflatsch gefahren???? Das sollte ausschlaggebend sein. Und egal ob Umbaujahr 1939 oder 1940 also sicher weit länger ohne als mit.

    Was mich interessieren würde: Warum würdest du bei einer Präsentation die neue Nummer empfehlen?

  • Was mich interessieren würde: Warum würdest du bei einer Präsentation die neue Nummer empfehlen?

    Weil das Gerät dann auf öffentlichen Schienen unterwegs ist, und daher ein korrektes Taferl haben sollte, so hätte ich mir das gedacht.

    Aber in diesen Sachen bin ich nicht mehr als interessierter Laie, daher betonte ich, dass dies meine persönliche Meinung wäre.


    Der Kurator hat mir mal gesagt, dass Fahrzeuge nach einer Aufarbeitung in einen möglichst frühen Ursprungszustand versetzt werden, sofern es machbar ist.

    Bei der 93er hätte man damit ein Problem, man müsste die Luftpumpe entfernen und den Wasserkasten verlängern, daher bleibt sie im ÖBB Zustand.

    Aber zum Beispiel die 2043.53, die mal Orange (oder sogar Valousek?) war, die wurde in Tannengrün wiederhergestellt.

  • wiederhergestellt ist gut. :)

    Die Reihe 2043 wurde bis zur Ordnungsnummer 2043.22 in tannengrüner Lackierung ab Werk abgeliefert, ab der Ordnungsnummer 2043.23 wurden die Loks ausschließlich in blutoranger Lackierung an die ÖBB geliefert.


    Eine 2043.53 in tannengrüner Lackierung hat es bei den ÖBB somit niemals gegeben. Nachdem Strasshof die Lok aber als Privatlok einsetzt (und nicht als ÖBB-Nostalgielok), ist eine tannengrüne Lackierung auch gerechtfertigt, denn eine Privatlok kann ich ja lackieren, wie ich will.


    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96BB_2043

  • Ja, das ist sie. Beschriftet mit Reblaus-Express von der AV (Austro-Vapor)

  • Na dann, wieder mal zurück zum Thema! ^^


    Heute war "Jugend forscht" angesagt. Ziel ist es ja, den rostigen Pflug möglichst easy und effizient auf blankes Metall zu bringen.


    Die Teilnehmer waren:



    Von links: Tonnenbürste, Agresso, zwei Rundbürsten, und eine Flex mit Trennen Metall Scheibe (die verkehrt montiert war [und kein Schlüssel vor Ort]).


    Hier das Ergebnis dieser Schleifgeräte, in derselben Reihenfolge wie die Geräte oben.



    Klarer Sieger und einziges befriedigendes Ergebnis "blankes Metall": Die Flex.


    Die Bürsten bringen zwar ein Ergebnis, das irgendwie glänzt, aber richtig reiner Metallglanz ist das nicht. Im Bild das Ergebnis des Aggresso.



    Der Schliff mit der Flex sieht von der Nähe so aus.


    Runde 2!

    Diesmal Flex, plus eine Bürste als Reinigungshilfe.


    Ergebnis:


    Zuerst lieferte die Flex ab, dann wurde mit der Bürste überpoliert, weit über die Ränder hinaus, für den besseren Vergleich.


    Das funktionierte gut, und man sieht was die Flex noch wegschleift, wenn die Bürste bereits w/o gibt.

    Die Flex durfte dann alle vier Bürstenprobeschliffe nachbearbeiten. Samt abschließender Reinigung.



    Klares Ergebnis war, dass alle Bürsten eine ganze Schicht Rost übrig ließen. Nur die Flex kommt durch bis aufs Metall.


    Diese Lackreste übrigens. Wenn sie nicht gleich wegfliegen, dann sind sie hartnäckig. Und zwar wirklich hartnäckig.



    Selbst die Flex muss gegen diese Schicht kämpfen, die sich widerwillig in weißen Rauch verwandelt, bevor sie den metallischen Untergrund freigibt. Das wird zaaach!


    Doch ein Kollege brachte mich dann auf ein Wundermittel, das ich in diesem leider nicht mehr testen konnte. Eine Fächerscheibe.



    Sieht so aus, kostet über Amazon 1 EUR pro Stück im 10er Pack, und schafft eventuell 1 m² bevor sie die Patschen streckt. Ja, sie wird angeblich schnell kaputt.


    Grundsätzlich jedoch hat der Forschungstag gezeigt: Da ist Licht am Ende des Tunnels. Die Schleiferei geht zwar nicht turboschnell, aber sie ist bewältigbar.


    Weiß jemand noch bessere Verfahren?

    Gibt es bessere Fächerscheiben, die nicht nach 1 m² zum wegschmeissen sind?

    Bitte um Input! :thumbup:

  • Lackreste wenn möglich abbeizen, beim schleifen werden die zäh und dann wird’s zaaaach.


    Fächerscheiben mit möglichst grobem Korn verwenden, und nicht grad die billigste Ausführung. Da würd ich dann schon zu Markenprodukten greifen.


    Bessere Verfahren? Jo, sandstrahlen. Es gibt mobile Dienstleister, aber die dürften euer Budget dezent sprengen.


    Grundsätzlich nach dem schleifen einen Rostumwandler, bzw. Rostschutz auftragen. Fertan ist dabei eines der besten Produkte. Danach grundieren und dann erst den Lack, die Farbe.


    Mehr weiß ich um die Uhrzeit nimmer.

    Liebe Grüße.

    Wolfgang


    And a freight train running through the middle of my head....

  • Flex mit Zopfbürste könntest Du noch probieren. Aber bei einem narbigen Rostbild kommst da auch nicht durch. Da muß man definitiv etwas von dem erhabenen Blech wegschleifen, damit man an den Rost in den Vertiefungen kommt.

    Grundsätzlich ist die Hitzeentwicklung ein Problem. Mit der Fächerscheibe ist bei mir vor Jahren schon ein gutmeinender Bauarbeiter an einer Kalk/Dispersionsschicht (Weiß der Geier, was das wirklich war.....) auf Ziegeln gecheitert, weil es sich geschmiert hat. Ich habs dann mit der (langesamdrehenden) Mauerfräse gemacht. (Nur zur Info: War notwendig, weil der Putz drauf nicht gut gehaftet hat.)

    Wenn die gscheiten Geräte nicht so teuer wären, könnte mans ja noch mit einem Exzenterschleifer , möglichst mit 5 mm Hub probieren. Zumindest auf den geraden Flächen. Da hätte man im besten Fall sogar die Möglichkeit einer Absaugung.


    Oder chemisch....


    LG


    Martin.

  • Lackreste wenn möglich abbeizen, beim schleifen werden die zäh und dann wird’s zaaaach.

    Die Chemie dazu muss ich noch finden .. unser Graffiti Entferner Spezialmittel wird nur ausgelacht, wenn es auf diesen Lack kommt.

    Dann werd ich mal nach qualitativen Fächerscheiben suchen.

    An die Möglichkeit, einen Schwingschleifer einsetzen zu können, glaub ich in diesem Fall nicht. Es muss schnell drehen und echt schleifen. Wie du sagst, diese Rostschicht, ...