2019-06-20 Bildbericht vom ersten Arbeitseinsatz

  • Das war ein sehr erfolgreicher Start in das Projekt am heutigen Tage!

    Gleich drei Mitglieder aus dem hiesigen Forum waren beim Start des Lackierprojekts anwesend: Maybreeze, Lötkolben, Michael W. Dazu 4 weitere Mitglieder des Vereins.

    Wir haben am Nachmittag dann Schluss gemacht, als die Hitze zu groß wurde. Ich hab selber schon ein Problem mit dem Kreislauf bekommen.


    Wie gehts weiter?

    Ich schau morgen früh schon wieder hin und komplettiere das, was heute abgebrochen wurde. Hoffentlich blüht nun der Rost nicht zu sehr, wobei kaum eine wirklich blanke Stelle übrig sein sollte, denn Rostumwandler war eigentlich auf allen blanken Stellen drauf, wenn ich mich recht entsinne.


    Das Projekt ist ein Dauerprojekt, heute starteten wir eigentlich extrem rasch, die eingesetzten Werkzeuge und Arbeitsverfahren entsprechen den positiven Tests aus der Vorbereitungsphase. Unser Veteran aus dem Team, der die Wartung der 58er im Heizhaus inne hat, zeigte sich begeistert ob des Fortschrittes.


    Angeregte Gespräche führten manchmal zu einem etwas reduzierten Arbeitstempo, steigerten allerdings auch das Wohlbefinden in der Truppe. ^^


    Fotos posten - uff bin schon fast zu müde - aber ich weiß ja dass das ein Bütlforum ist :D


    Also hier mal Maybreeze mit dem bereits abgeschliffenen Sanddom. Im Hintergrund schleift Veteran Lothar, der 76 Lenze zählt, in rund 4 m Höhe ein Dach ab. Hut ab!



    Das nächste Foto zeigt in etwa dieselbe Perspektive, ohne Personen, und bereits zum größeren Teil grundiert. Die Hitze verhinderte dass wir den Rest der über den Wasserkästen liegenden Teile ebenfalls bereits lackierten.



    Hier noch der Blick nach vorne - da ist auch schon fast alles oberhalb der Wasserkästen geschliffen, und einiges bereits grundiert.



    Ja und so geht's dahin. Ich denke, wir werden diese Lok im Grunde genommen sauschnell fertig haben.

    Grundsätzlich freue ich mich sehr, dass dieses Projekt nun tatsächlich erfolgreich gestartet wurde, und ich hoffe auf ein baldiges erfolgreich abgeschlossenes Erstobjekt.

  • Danke für die bilder . Sieht gut aus . Aber das eisen ist schon lang betroffen durch rost . Das kan man auch sehen . Hoffentlich ist alle rost entfernt und gut lackiert . Dan bleibt die dampflok für die eisenbahnfans gut behalten . :thumbup::thumbup:


    mfg Jos

  • .... Angeregte Gespräche führten manchmal zu einem etwas reduzierten Arbeitstempo, steigerten allerdings auch das Wohlbefinden in der Truppe ...

    Diese (ungerechtfertigte) "Abmahnung" bezüglich des Arbeitstempos weise ich schärfstens zurück! Da wurde beispielsweise nicht erwähnt, dass sich im Sanddom ein veritables Wespennest befand - Warnhinweise an die Mitarbeitenden mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmetipps können nicht unter "Gespräch" subsummiert werden, fehlendes Leitermaterial (wo könnten wir eine vernünftige Arbeitsbühne herbekommen? *) ) führte zu Diskussionen bezüglich der Sicherheit insbesondere von Lötkolben-Kurt, der sich auf schwankender Leiter mit der Schleifmaschine herumplagen musste, Lothar Rihosek, den ich kennen- und auch gleich ob seiner Fachkenntnisse schätzen lernen durfte, tauschte sich bezüglich der Rostschutzfarbe und der raschen und unkomplizierten Auftragweise mit uns aus .... also uns da "produktivitätsminderndes Gespräch" zu unterstellen - Ernstl, das haben wir uns nicht verdient. Abgesehen, dass die rasche Versorgung mit elektrischem Strom zeitweise "lahmte" ;)


    Nach diesem OT möchte ich mich bei den Mitstreitern bedanken, es war ein angenehmes und spaßbetontes Werken an unserem gemeinsamen Projekt. Mein Erfolg gestern waren der Dampf- und Sanddom sowie Teile der Kesselverkleidung abgeschliffen, das Wespennest entfernt, vom Griller köstliche Würsteln im Schatten genossen und auf die Bezahlung der Getränke vergessen zu haben!


    Manfred: Ordentliches Arbeitsg'wand und geeignetes Werkzeit ist doch die halberte Arbeit - solltest Du als "Altgedienter" längst wissen ;)


    Klaus


    *) Vielleicht gelingt es mir, bei einem der Bau/Werkzeugmärkte eine Arbeitsbühne zu schnorren. Ich klemm' mich mal am Montag dahinter ;)

  • Also liebes Mailüfterl, wie ich angemerkt habe, waren die Gespräche sehr wichtig, um ein wirklich gutes Arbeitsklima zu etablieren. Der Lothar ist glaub ich sehr angetan von der Gruppe, sowohl was das fachliche betrifft weil er auf seinesgleichen stößt, als auch was den Einsatz bei der Arbeit betrifft. Da ging ja echt was weiter an diesem Tag! :thumbup::thumbup:


    Inzwischen sind zwei weitere Tage verstrichen und ich hab wie angekündigt noch ein wenig nachgearbeitet. Im Heizhaus haben einige Leute gemeint "so schaut sie eigentlich besser aus als Original, lassen wir sie so" :D:D




    Heut hab ich von einem damaligen Mitarbeiter erfahren, dass diese Lok vor 7 Jahren in der Halle lackiert wurde. Somit können wir uns drauf einstellen, diese Loks alle 7 Jahre nachzulackieren.

    Na servas! =O

  • Heut hab ich von einem damaligen Mitarbeiter erfahren, dass diese Lok vor 7 Jahren in der Halle lackiert wurde. Somit können wir uns drauf einstellen, diese Loks alle 7 Jahre nachzulackieren.

    Deswegen ist der Lack auch größtenteils noch in recht gutem Zustand, nach diesem Zeitraum reicht wahrscheinlich eine Teilausbesserung. ;) Die Lok würde dann aber fleckig ausschauen... Oder reicht leichtes Anschleifen ohne Grundierung?

  • Ja gute Frage ob die Grundierung gar nicht überall aufgetragen werden müsste. Wir werden in den nächsten Tagen darüber sprechen.


    Bis jetzt wurden geschätzt knapp unter 4kg Lack verwendet.

    Ziemlich wenig, wie ich finde. Die gestrichene Fläche ist schon ordentlich groß.

    - Das Dach des Führerstands

    - rund 150° des Kessels (2 x r x Pi x Länge x 0.3)

    - Der Dampfdom

    - Der Sanddom

    - Der Giessl Ejektor

    - Der Turbogenerator

    - Der obere Teil der Vorderseite des Führerstandes


    Dennoch ist es ein wenig ärgerlich, dass satte 12,5 Kilo des gespendeten Lackes

    ein Holzlack ist =O;(:70::pinch:||:22::/

  • Die huschi Kostenschätzung ist 200k, die solide ist 400k.

    Die Halle sollte durch eine Firma aufgestellt werden, denn wir Mitarbeiter des Heizhauses derstemmen das eher nicht. Da lässt man die Profis ran. Das ist alleine mit 60k budgetiert. Rest ist Aushub und Betonierung des Fundaments. Ob Schienen verlegen auch Teil der Kostenrechnung ist, weiß ich nicht.


    Diese Information ist oberflächlich, am besten Klaus du sprichst mal mit Rupert, oder mit unserem Vorstand. ;)

  • Jetzt auch noch die von mir versprochenen Bilder:


    Die Arbeits-"Idylle" bei der Drehscheibe:




    Das Objekt unserer Arbeits-"Begierde" : Ein schöner Rücken kann auch entzücken!



    Hier wird schon fleissig gearbeitet - Ernstl hat sich den Giesl vorgenommen, in der linken die "Wunderwaffe":




    Ein neues Gesicht mit großem Namen: Lothar (III.) Rihosek - und es hat echt Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten



    "Nebenan" steht schon "Arbeitsvorrat":



    Nein, keine "pestige" Lok, nur durch die Panoramafunktion verbogen - und hinten groß beschrieben "Objekt #002"



    Arbeitseinsatz beim Griller:



    Klaus

  • Lothar hält die 58er, die gleich beim Eingang ins Heizhaus steht, in Alleinregie in Schwung. Er hat also viel Erfahrung mit "oben auf der Lok".


    Wennst da das erste Mal raufsteigst und runterschaust, dann flasht es dich schon mal ein bissl.

    Bei der 93er möcht ich schon allein nicht vom Dach in den Kohlentender hinunterfallen. Gibt kräftiges Autschi.



    Zu den Fotolackbildern!

    Irgendwie gehe ich gerade mit der Idee schwanger, dass wir für die ersten Wochen die schwarze Farbe mal ganz weglassen. Und stattdessen mehrere Loks ins Fotodesign bringen.


    Und dann Sonderausstellung vor der Halle:

    • Dampfloks in Fotolackierung.
    • Special Event für Fotografen.
    • Loks werden in der Dunkelheit farbig angestrahlt.

    Mir gefällt die Idee eigentlich ziemlich gut, was meint ihr dazu?