Manfred will digital werden - wurde es, hat sicher Fragen dazu und berichtet auch über seine Digitalerfahrungen

  • Zwischenstand beim Umbau der Märklin/Hamo-128er und der 2 Trix-152er.


    Ich habe für alle 3 Loks die Platinen mit den unverstärkten Ausgängen genommen, dazu die Decoder MX638D (also jene mit verstärkten FA3 und FA4).


    Die 128er muß nochmals auf den Basteltisch, die reißt einen Kurzen. Da muß ich die Verlötungen prüfen.


    Bei beiden Trix-152ern leuchtete nach Starten von ZCS die Frontbeleuchtung. Erst als ich beim Decoder 1x CV8=3 (also FA3 und FA4 auf Logikpegel schalten) und 1x CV8=4 (FA3 und FA4 auf verstärkte Ausgänge schalten) schaltete sich das Licht ab und leuchtete nur bei entsprechender Ansteuerung. Sprich, ich machte aus den MX638D einen MX638C und wieder einen MX638D.


    Mal schauen wie es weitergeht.


    LG, Manfred

    2. 11. 2020 ... und plötzlich ist nichts mehr wie es einmal war.

  • Nachdem die Märklin/Hamo-128er am Basteltisch war ist diese nun auch fertig. Es war ein kleiner Lötfehler, ein Radschleifer war auf der falschen Seite angelötet. 8)


    Hier nun ein GIF mit dem Vergleich Originallicht und Platine von Lüssi.


    Der Ablauf ist original lulugelb, Lüssi warmweiß, Lüssi warmweiß mit Fernlicht, Lüssi Schlußlicht.


    Maerklin-128-Licht.gif


    Ich muß mir noch anschauen, ob ich die Lichtstreuung noch etwas reduzieren kann.


    LG, Manfred

    2. 11. 2020 ... und plötzlich ist nichts mehr wie es einmal war.

  • Heute fand ich Zeit und Muse um den Doppelstocksteuerwagen aus dem Hause Klein Modellbahn für die die digitale Welt tauglich zu machen.


    Es wurden zuerst die gelben LEDs gegen goldenwhite LEDs getauscht, schaut gleich viel besser aus. Danach wurde ein Zimo MX600 eingelötet, bei gleichzeitigem Ausbau der im Modell verbauten Platine. Die Innenbeleuchtung wurde an FA1 des Decoders angehängt. Da meine Wieselgarnitur mit der stromführenden Kupplung von Roco ausgetattet ist, wird diese für die Stromübertragung vom Decoder zu den Innenbeleuchtungen genutzt werden.


    LG, Manfred

    Heute wurde die Wieselgarnitur finalisiert, zumindest dachte ich das.


    Nachdem im Steuerwagen bereits der MX600 werkt, wurde die bei der Garnitur von mir verwendete E-Kupplung von Roco dazu verwendet, um den Strom für die Innenbeleuchtung vom Steuerwagen bzw. dem FA1 und dem Pluspol zu den beiden Zwischenwagen weiterzuleiten. Die Stromabnahme bei den Zwischenwagen wird nicht weiter verwendet.


    So funktioniert alles, Lichtwechsel samt Fernlichtfunktion und beim Steuerwagen mit angekuppelten Zwischenwagen 1 auch die Innenbeleuchtung und die Umschaltung auf die Consistadresse. Kupple ich den 2. Zwischenwagen an, hab am Steuerwagen Scheinwerfer oder Schlußlicht aktiv und schalte dann die Innenbeleuchtung ein bleibt diese finster und kurz darauf schalten auch Scheinwerfer bzw. Schlußlicht ab. Ein Kurzschluß wird von der Smartcontrol light allerdings nicht erkannt und eine am Gleis stehende Lok läßt sich ohne Probleme steuern. Hänge ich die Schlußbeleuchtung am Zwischenwagen 2 ab funktioniert wieder alles tadellos. Ebenso wenn der Steuerwagen nur mit dem Zischenwagen 2 gekuppelt ist und Zwischenwagen 1 nicht vorhanden ist.


    Kann es sein, daß die Innenbeleuchtung (original Klein Modellbahn mit Glühbirnchen da gesamt zu viel Strom zieht und der Decoder da abschaltet?


    Und ich möchte mal eine der Innenbeleuchtungen auf LED umbauen. Die Leuchten sind da parallel geschaltet, wie muß ich da den Widerstand berechnen? Den Widerstand möchte ich nämlich beim Kabel für den Minuspol einlöten.


    LG, Manfred

    2. 11. 2020 ... und plötzlich ist nichts mehr wie es einmal war.

  • Den Widerstand bei Parallelschaltung rechnest ganz simpel mit dem Summenstrom aller LEDs aus. Wenn du 5 LEDs parallel schaltest und jede LED 2mA bekommen soll, dann rechnest du den gemeinsamen Vorwiderstand für 10mA. Grundsätzlich wäre es aber besser, einzelne Widerstände für jede LED vorzusehen.

    Bilder in meinen Beiträgen sind mein Copyright, sofern nicht anders vermerkt.

  • Danke.


    Ich möchte die LEDs direkt auf die Platine der Innenbeleuchtung statt den Glühbirnchen löten, da ist nicht wirklich Platz für einen Widerstand pro LED. Daher die Idee mit dem "Sammelwiderstand".


    LG, Manfred

    2. 11. 2020 ... und plötzlich ist nichts mehr wie es einmal war.

  • So, es sind 6 LEDs verbaut, jede sollte 20mA und 3,2V haben. Da komm ich bei 16V Betriebsspannung auf einen "Sammelwiderstand" von 120Ω, wenn ich mit 19V Betriebsspannung rechne auf 150Ω. Kann das stimmen?

    2. 11. 2020 ... und plötzlich ist nichts mehr wie es einmal war.

  • Da die Beleuchtung eh meistens viel zu hell ist, würde ich aus dem Bauch heraus

    1 kOhm oder mehr versuchen.


    Versuchen deswegen, weil ich meine LED Konfiguration immer ausprobiere, bevor ich endgültig einbaue. Berechnung ist das eine, Lichtwirkung das andere.


    Meine Altbau Elloks haben als Stirnlicht 3 SMD LED parallel und 10k Vorwiderstand.


    Da dimme ich den ZIMO dann noch auf 100 oder weniger in CV#60

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Ich verstehe nicht, warum die LED parallel geschaltet werden sollen. Das hat doch zur Folge, dass die LED wegen Fertigungstoleranzen unterschiedlich hell leuchten oder im Extremfall einige gar nicht.


    Ich würde 2x3 LED in Serie schalten mit Vorwiderstand (rechnerisch bei 19 V 470 Ohm, 1k sollte auch passen, wenn man im Wagen keine Stadionbeleuchtung braucht). Und als SMD-Bauteil wäre ein Widerstand pro LED auch leicht machbar.

  • Hab auf Verdacht mal einen 680Ω-Widerstand eingelötet, Beleuchtung macht sich recht gut.


    Ich verstehe nicht, warum die LED parallel geschaltet werden sollen. Das hat doch zur Folge, dass die LED wegen Fertigungstoleranzen unterschiedlich hell leuchten oder im Extremfall einige gar nicht.

    Ich verwende die Platinen der Beleuchtung von Klein Modellbahn für die Doppelstockwagen weiter, da ist es so vorgegeben.


    LG, Manfred

    2. 11. 2020 ... und plötzlich ist nichts mehr wie es einmal war.

  • Ich kenne die Platinen nicht, aber da wird man doch sicher Leiterbahnen durchtrennen können. Wenn schon LED eingelötet werden, dann gleich bissl mehr Bastelaufwand, damit es gscheid läuft.

  • Ich verstehe nicht, warum die LED parallel geschaltet werden sollen. Das hat doch zur Folge, dass die LED wegen Fertigungstoleranzen unterschiedlich hell leuchten oder im Extremfall einige gar nicht.


    Ich würde 2x3 LED in Serie schalten mit Vorwiderstand (rechnerisch bei 19 V 470 Ohm, 1k sollte auch passen, wenn man im Wagen keine Stadionbeleuchtung braucht). Und als SMD-Bauteil wäre ein Widerstand pro LED auch leicht machbar.

    YEP Im Digitalbetrieb besser in Serie Schalten so man mit der Summenspannung dann noch auskommt. 3x weiße LED etwa 8-9V das sollte überall in H0 noch gehen. Dort dann vermutlich etwa 3k3 als Vorwiderstand. Immer ausprobieren das Herumrechnen ist völliger Unfug weil man kaum wo Daten zu Strom - Helligkeit bekommt und wenn: wer versteht die Werte???? Die oft genannten 10mA für eine LED sind schon lange eine Fehlberatung.


    Die Fertigungstoleranzen von LEDs innerhalb einer Serie sein heute sehr gering, da kann man tatsächlich parallel schalten, was von der physikalischen Theorie her natürlich extrem großer Unfug ist. Man lebt bei dem Unfug von der guten Widerholgenauigkeit bei den LED Fertigern. Ich würde dennoch die Serienschaltung vorziehen.


    Meine Erfahrung für einzelne LEDs ist auch eher bei 10k Vorwiderstand heute. Gibt's eigentlich noch Anbieter mit miesen LEDs die niedrigere Vorwiderstände wegen hohem Stromverbrauch brauchen? Ich meine da die typischen Kleinen LEDs die man in Modellen benutzt.


    Ich habe bei meinen Tauschplatinen den LED Strom von etwa 10mA vor 20-15 Jahren auf 1-2mA abgesenkt sonst ist es zu hell. Die LEDs sind einfach viel besser und heller geworden.

    -AH-

  • Hab auf Verdacht mal einen 680Ω-Widerstand eingelötet, Beleuchtung macht sich recht gut.


    Ich verwende die Platinen der Beleuchtung von Klein Modellbahn für die Doppelstockwagen weiter, da ist es so vorgegeben.

    OK die waren technisch eine ziemliche Zumutung und Oskar Klein nachhaltig beratungsresistent. Man muß aber auch zu den LED Strömen bei den Modellen bedenken, daß das schon viele Jahre her ist. Die Schaltungen waren aber damals wie heute "mutig".

    -AH-

  • Ich verstehe nicht, warum die LED parallel geschaltet werden sollen. Das hat doch zur Folge, dass die LED wegen Fertigungstoleranzen unterschiedlich hell leuchten oder im Extremfall einige gar nicht.


    Ich habe mit diesem Pfusch-Konzept der LED Parallelschaltung jetzt schon etliche Loks umgebaut (siehe OEPBB Werkstatt)


    Ich kann noch keinen Fehler entdecken.


    Die LED leuchten alle gleich hell und es sind deutlich weniger Lötstellen an den heiklen CuL Drähten der bedrahteten 0402 LED‘s.

    ÖPBB

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  • Ich benutze Konstantstromquellen.


    Allerdings kann es wegen der Fertigungstoleranzen der LED zu unterschiedlicher Leuchtkraft kommen.


    Ist bis jetzt allerdings nur 1x passiert.


    LG

    rocofan2

  • Wenn ich drei hauchdünne CuL Drähte vorsichtig verdrille brauche ich für drei Drähte nur 1x mit dem Lötkolben anheizen und verzinnen … dann den blauen oder weißen oder gelben Draht anlöten und das ärgste ist vorbei.

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  • Bei Parallelschaltung kann es zu Helligkeitsunterschieden kommen, vor allem wenn man LEDs unterschiedlicher Hersteller/Serien verwendet.

    Der mögliche Nachteil der Serienschaltung wiederum ist der Totalausfall wenn eine LED (oder Lötstellen) sterben geht. Muss jeder für sich entscheiden ob er mit den möglichen Problemen leben will. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist ja nicht allzu hoch.

    Bilder in meinen Beiträgen sind mein Copyright, sofern nicht anders vermerkt.

  • Die leuchten dann aber heller und oft nicht mehr lange :TT:

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