koburger‘s Sammelsurium

  • So, jetzt hab ich schnell mal geblättert, die 12 006 muss zur TT 12 006 werden.

    Somit die TT`s vor die Nummern und über den Pleitegeier (ich werde den einfach schwarz überlackieren) kommt die russische Beutebeschriftung.

  • Liliput, aber ich habe gerade eine auf einem Märklinprospekt aus 1938 gesehen, hat es die auch von Märklin gegeben?

    Alle Fotos ohne zusätzliche Quellenangabe sind selbstgemacht!

  • Von 1919 bis 1921 existierte die DEUTSCH-Österreichische Staatsbahn, die Zeit in der die Bahn Österreichische Staatsbahn hieß begann 1945 und dauerte bis 1947.

    Sorry, Lucky, da bist Du am Holzweg


    Die DöStB existierte von 1918 - 1919, ab 21.11. 1919 hiess sie dann ÖStB, weil die Bezeichnung "Deutsch Österreich" lt. Vertrag von St. Germain verboten wurde. Ab Mitte 1923 dann BBÖ, Von 1938-1945 deutsche Reichsbahn, dann allerdings hast Du Recht, 1945 - 1947 gab die Direktion der österr. Staatseisenbahn.

    Was ich allerdings bezweifle: Ich glaube nicht, dass es in der Zeit von 1945 - 1947 eine Lok mit der Bezeichnung ÖStB 12.xx(x) gab. Würde mich allerdings für unseren 12er Bastler freuen, wenn es so wäre.

    LG Chris (ex Tauernbahner, ex 638.1677)



    Bilder ohne eigene Quellenangabe sind von mir


    and still - don`t pflatsch me please :22:

    4 Mal editiert, zuletzt von K.P.E.V. P8 2439 () aus folgendem Grund: berichtigt

  • K.P.E.V. P8 2439: Nein, gysev ist nicht am Holzweg ... Zum Begriff "Holzweg" würde mir ein treffendes Zitat von Georg Schramm einfallen, aber ich lass es lieber - nur so viel:


    Die Österreichische Staatseisenbahn existierte als Vorläuferorganisation der ÖBB von 1945 bis 1947. Da die ÖStB lediglich die Maschinen der Reihe 42 besaß, die nach dem 2. WK in der LOFAG aus Restbeständen zusammen gebaut wurden, ist es demgemäß unmöglich, dass es 12er mit einer ÖStB-Anschrift gegeben hätte zumal es an sowjetischen Beutemaschinen verboten war, derartige Eigentumsmerkmale anzubringen (die Praxis sah ein wenig anders aus):


    pasted-from-clipboard.jpgT12 101 - Tullnerbach - 1949


    Wenn es derartige erlaubte Anschriften gab, dann waren sie an Maschinen der US-Zone angbracht:


    pasted-from-clipboard.jpg

    ÖEB 12 012 - Wien West - ungefähr 1946


    Fotos mit freundlicher Genehmigung von Hr. Pospichal


    Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht in diese Sache bringen.


    LG CF

  • K.P.E.V. P8 2439: Nein, gysev ist nicht am Holzweg

    Mein "Holzweg Schreiber" beim Lucky bezieht sich auf die Zeit von 1919 bis 1921 aus dessen Äusserung..


    Die "ÖStB" - als solche bezeichnet - gab es eben auch zwischen der DöStB und der BBÖ für die Dauer von etwa 2 Jahren um 1920 wie oben beschrieben und - ich bin lernfähig - auch zwischen 1945 - 1947.


    Man möge diesen Band - übrigens von Bahnmedien (Luckys Verlag) - "Triefahrzeuge 1918 - 1938 Band 1" zur Hand nehmen und auf der 2. Seite der Einleitung die Zeittafel (ist der letzte Absatz) ansehen, da steht es sprichwörtlich "schwarz auf weiss"


    Interessant die Bezeichnung "ÖEB" auf dem Photo der 12er.


    Danke für die interessanten Photos!

    LG Chris (ex Tauernbahner, ex 638.1677)



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    and still - don`t pflatsch me please :22:

  • Auf jeden Fall ist es wahrscheinlich, dass die Loks nach 1945 mehr oder weniger lang mit der Lackierung nach alten Normen weitergefahren sind.

    ich werde den einfach schwarz überlackieren

    Vielleicht mit einer Schablone, es kann erkennbar sein, dass nur das Logo überdeckt würde.

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  • Vielleicht mit einer Schablone, es kann erkennbar sein, dass nur das Logo überdeckt würde.

    Ja, so in etwa stelle ich mir das vor.

  • Nein aber der Kunstmaler der die Bilder für Märklin malte war ein Österreicher.

    Vielleicht gab es auch Pläne von Märklin und der krieg kam dazwischen.

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  • Nein aber der Kunstmaler der die Bilder für Märklin malte war ein Österreicher.

    Vielleicht gab es auch Pläne von Märklin und der krieg kam dazwischen.

    Hier findet man mehr über Josef Danilowatz Josef Danilowatz – Wikipedia

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  • koburger`s Sammelsurium hat neulich Zuwachs in Form von Triebwagenanhängern (Spanten) bekommen. Dazu haben sich die diversen bereits vorhandenen gesellt: