ÖBB 1042 u. ihre Varianten in 1:1/1:87

Kleinbahnsammler Börsen

  1. Sonntag, 6. Oktober 2019, 10:00 - 13:30

    freduard

  • Der Grossteil der Modellbahner hat aber eben nicht das Geschick und die Fertigkeit bzw. auch das Werkzeug dazu um die Modelle von Lima alias Robert zu verfeinern. Und da nehme ich mich auch nicht davon aus und erfreue mich eben genauso mit Ausnahme der Stromabnehmer wie Lima sie gefertigt hatte.

    Das ist mir schon klar war auch nicht abwertend oder sonst irgendwie in die Richtung gemeint.Ist der Antrieb der Lima brauchbar,hab bis dato eine 2050+1245 wo dieser nicht schlecht ist.

  • Meine schnurren analog zur Zufriedenheit. Allerdings fahre ich analog nicht mit einem Trafo, sondern mit konstanter Stromquelle und einem Kemo Bausatz B 184 regelbar von 0 bis 12 Volt. Lediglich die Haftreifen koennen sich loesen.

  • Es waere sicher sinnvoll gewesen die unterschiedlichen Motorvarianten eben als 1042.1 1042.2 und die Lokomotiven ab 531ff. als als 1042.301 ff. zu nummerieren. Bei der 1044 hatte man dieses System ja dann auch wieder fabriziert.

    Hallo,

    10XX.5xx ist für Fahrzeuge mit Elektrischer Wiederstandsbremmse, laut Nummernschema zu der Zeit, daher wäre 1042.3xx ff. nicht richtig

  • Dann waere es vorteilhaft wenn es durch ein farbiges Werksfoto belegt wird. Ein SW-Foto sagt da noch nicht viel aus.

    Kater da muss ich dir widersprechen: SW-Fotos sagen über rot (egal welches) und grün schon sehr viel aus. Siehe Kiruba Classic 1/2012, Seiten 30 und 31. Und es gibt noch viele andere Beispiele...

  • Soweit ich weiß irrst du da.

    Ich denke auch, daß lachkater da mit seiner Ansicht der ab Werk grün lackierten 1042.531 f wirklich falsch liegt.


    Soweit man dem Autorenpaar Gemeinböck/Inderst im Kiruba Hefterl über die 1042er trauen darf, waren alle Loks der Lieferserie 1042.531 f bereits ab Werk in diversen Rottönen lackiert.


    btw: Auch von meiner Seite ein DANKE an den Forenkaiser für die Abtrennung des 1042er-Teils vom ursprünglichen Thread !

  • Könntest du bitte die Unterschiede der Baureihen eventuell bildlich hier zeigen.


    Mir sind sie leider nicht geläufig.


    Ich war damals ja schon froh das überhaupt eine 1042 von Lima gekommen ist. Kleinbahn war zu vergessen und Liliput sein Modell war auch nicht stimmig. Habe sie mir aber trotz allen Unstimmigkeiten damals gekauft.


    Nicht jeder Modellbahner kennt die Unterschiede.


    Liebe Grüße

    Helmut

  • Dr. Petrovitsch hat seinerzeit Im SVa einen Typenplan veröffentlicht, der die Unterschiede im Dachbereich (sowohl seitlich wie auch von oben) der einzelnen 1042er-Bauserien recht deutlich zeigt. Ich werde ihn raussuchen und dann hier einstellen.


    Das mit den 1042er-Modellen ist ja auch so eine ewige G´schichte:


    Kleinbahn hatte relativ bald so Ende der 60er/Anfang der 70er ein Modell der 2.Bauserie am Markt, was für mich als Kind ein überdrüber-Modell war. 2 Motoren, enorme Zugkraft und mit extrem hohen Wiedererkennungswert für mich damals. In den70ern kam dann auch Liliput mit seinem 1042er-Modell heraus, längenmäßig in etwa richtig (das Kleinbahnmodel war deutlch zu kurz) und zudem schlampig recherchiert (offenbar schon immer eine Krankheit bei ostösterreichsichen Modellbahnproduzenten, fortgesetzt bis zum 1062er-Modell von JC).

    Das Liliput 1042er-Modell hat nämlich den seitlichen Dachteil auf einer Seite nachgebildet der 1.Bauserie und auf der anderen Dachteilseite der 2.Bauserie, die Dachoberseite entspricht glaube ich der 1.Bauserie (bin mir da aber net sicher). Zudem ist das Liliputmodell motorisch eine Kraxn, da nur Motorantrieb auf ein Drehgestell. Aber lack- und beschriftungsmäßig gehörte Liliput mit seiner 1042er stets zum Feinsten, was es an Modellen so gab.

    Roco hat schon lange intern angekündigt, ein Modell der 1042er zu bringen, was sich aber dann über Jahrzehnte (kommt einem doch bei Roco auch aktuell schon irgendwie bekannt vor) hingezogen hat, bis es dann endlich so weit war.


    Zuvor brachte dann aber Lima (im Voemec kursierte da der Spruch: "Lima ist prima") ein 1042er-Modell heraus, was dann auch in allen 3 Varianten der 1042er vorbildmäßig korrekt umgesetzt verändert wurde. ich weiß ja bis heute net, warum das Lima-Modell heute so abwertend gesehen wird, es hatte eine für mich recht gute Detailierung, die Motortechnik war mit Mittelmotor auf alle 4 Achsen wirkend ausgeführt, wirklich alle Bauartunterschiede der 1042er-Bauserien wurden berücksichtigt. Als Nachteil waren halt einige angespritzte Details (anstatt freistehend montiert) zu werten, war aber in den 80ern modellmä9iger Usus.


    Und dann kam endlich Roco mit seiner 1042er,ein wirklich äußerst gut gemachtes Modell, technisch und optisch am aktuellen Stand der Modellbautechnik. Nur halt mit dem Nachteil, daß die 2,Bauserie (noch) nicht nachgebildet wurde. Aber kommt Zeit, kommt eventuell auch einmal ein derartiges Roco-Modell ....

  • Den original Petrovitsch-Plan habe ich zwar net gefunden, aber dafür die entsprechenden Dachpläne aus dem DEF, die aber im Grunde (bis auf die Pläne der 2.Bauserie, die auf den meb-Plänen basieren dürften) den Petrovitsch-Plänen entsprechen.


    Pläne im Anhang, Quelle jeweils DEF.


    Ich hoffe die Unterschiede der jeweiligen 1042er Bauserien sind dachmäßig (sowohl in der Seitenansicht, als auch in der Sicht von oben) gut erkennbar.


    edit: Dachpläne der 1.Bauserie dazugefügt !

    editedit: Wie das dachmäßig dann von den Stromabnehmerkonsolen her aussieht, wenn eine Lok der 1.Bauserie von "normalen" Stromabnehmern auf Einholmpantographen "umgerüstet" wird zeigt das letzte Foto: 1042.30 in Villach 1979, Fotoquelle: DEF

  • Zu den 1042er gab es auch recht bald eigene Modelbauerinitiativen. Heute ja kaum vorstellbar, aber bis zum Erscheinen des Lima 1042.5-Modells gab es ja keine korrekte Modellnachbildung der bei den ÖBB am häufigsten damals vorkommenden 1042.5.

    Liliput hatte zwar eine Beschriftungsvariant seines 1042er-misch-masch-Konvoluts als 1042.7xx im Programm, was aber im Grunde nur eine Beschriftungsvariante des Liliput-Basismodells gewesen ist und mit einer 1042.5 dachmäßig aber schon überhaupt nix zu tun gehabt hat.


    Heinz Mey vom Wörgler Modellbahnclub hat dann einen entsprechenden 1042.5-Umbausatz für einen korrekten Umbau des 1042er-Modells von Liliput entwickelt, welcher aus einem Dachteil aus Weißmetall, den E-Wiedertandstürmen , Sandkästen und noch einigen anderen 1042-Spezifica alles aus Messingguß bestanden hat. Vertrieben über den Voemec (erhältlich seinerzeit meines Wissens auch bei Much), gußmäßig hergestellt von Schwarz aus Deutschland. Und preislich nicht gerade günstig (um den Begriff "sauteuer" zu vermeiden)

    Relativ schnell gab es auch einen "ähnlichen" Umbausatz von MSE-Bieber aus Kunststoffguß, was damals für erheblich böses But wegen der Urheberschaft sorgte.


    MSE-Bieber hat seinen Umbausatz dann noch als gekürzte Variante passend für die 1042er von Kleinbahn herausgebracht, da Kleinbahn sich damals ja beharrlich sträubte, die Form in Richtung 1042.5 zu ändern. Dies geschah erst nach der Trennung von KMB von Kleinbahn, als KMB auf Basis der Kleinbahn-1042er dachmäßig eine korrekt geänderte 1042.5 auf den Markt brachte.


    Im Zeitalter der Mehrfachentwicklungen heute ja fast unvorstellbar, was Modellbauer seinerzeit alles gemacht haben, um ein halbwegs korrektes Modell einer 1042.5 zu bekommen .... :23:


    btw: Auf der Homepage von (ich glaube) Kleinbahn gab es vor einige Zeit einmal ein Video, wo die Produktion eines 1042er-Modells im Zeitraffer gezeigt wurde. Interessant, die unterschiedlichen Arbeitsschritte zu sehen.


    Nur leider finde ich das Video nicht mehr, sonst hätte ich es verlinkt, eventuell kann ja ein User weiterhelfen !

  • Super, genau das habe ich gemeint !!!


    DANKE an LDE1450 für´s Finden und Einstellen.:38:

    Welche Zeiten, als in Atzgersdorf noch (ältere) Damen Loks serienmäßig zusammengebaut (heute nennt man das wohl "endgefertigt") haben

  • Ich denke auch, daß lachkater da mit seiner Ansicht der ab Werk grün lackierten 1042.531 f wirklich falsch liegt.


    Soweit man dem Autorenpaar Gemeinböck/Inderst im Kiruba Hefterl über die 1042er trauen darf, waren alle Loks der Lieferserie 1042.531 f bereits ab Werk in diversen Rottönen lackiert.


    btw: Auch von meiner Seite ein DANKE an den Forenkaiser für die Abtrennung des 1042er-Teils vom ursprünglichen Thread !

    Naja, da will jemand unbedingt ein Buch zur 1042 schreiben. Nur zu!


    Helmut Petrovitsch ist auch nicht glücklich, wenn laufend seine Zeichnungen verwendet werden, ohne ihn zu fragen.


    Die Modellvarianten sind im großen und ganzen in meinen Listen zu lesen, und ja, ich gebe zu, ich bin nicht aktuell.