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Aus meiner Kleinbahnwerkstätte !

  • Franki
  • 20. August 2017 um 20:12
  • Unerledigt
1. offizieller Beitrag
  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 20. August 2017 um 20:12
    • #1

    Gestern war das richtige Wetter für kleine Basteleien. Habe begonnen meine 1020.46 Jg. 1958 - 66 zu sanieren, die ich vergangenes Jahr als Bastelobjekt erstanden habe ( Foto 89 - 91 ). Vorerst einmal außen, wo einige Kleinigkeiten noch fehlen. Im Herbst kommt das Innenleben dran.

    Dateien

    klein89.jpg 85,83 kB – 147 Downloads klein90.jpg 82,9 kB – 100 Downloads klein91.jpg 67,13 kB – 88 Downloads klein92.jpg 134,89 kB – 91 Downloads klein93.jpg 150,51 kB – 96 Downloads klein94.jpg 160,87 kB – 108 Downloads
  • Konstantin
    Gast
    • 21. August 2017 um 01:52
    • #2

    So was ist einfach schön!

  • 1twosold
    User
    Beiträge
    2.101
    • 21. August 2017 um 21:25
    • #3

    Fehlteile wurden durch Originalersatzteile ersetzt, oder Selbstbau ?

    Gruß 1twosold

  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 28. August 2017 um 09:46
    • #4

    Durch gebrauchte Originalteile !

  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 28. August 2017 um 09:53
    • #5

    Setze ein wenig mit meinen Reparaturleitungen bezüglich Kleinbahn fort. Wird sicher für viele nichts besonderes sein.
    Erneuerung der Kesselleiter am Kesselwaggon neue Form.
    Häufige Bruchstelle ist die Leiter ab den unteren Befestigungsstiften. Empfehlenswerter Ablauf: Abbau der alten Leiter. Die geklebten Stifte gehen meistens nicht mehr heraus. Bruchstellen der Stifte mittels Holzspitz zentral vorkörnen. Somit rutscht der Bohrer nicht weg und die neue Bohrung ist zentral. Verwendung eines 1mm Spiralbohrer. Vorsorglich würde ich den Bohrer nach dem durchgehenden hineindrehen, auch wieder nach links herausdrehen und nicht nach rechts durchdrehen. Dadurch könnte die Bohrung zu groß werden. Nachbohren kann man immer noch. Man kann sich auch das Kleben sparen, da die Stifte eine sehr gute Passung haben. Sitzen relativ knapp. Wenn zu locker, fixiere ich immer nur die unteren Stifte und das auf der unteren Seite, und die Trittbretter am Kessel selbst. Die Leiter ist zwar relativ teuer, aber bei manchen seltenen Kesselwaggon zahlt sich das aus. Fortsetzen werde ich mit Thema Zapfenlager.

    Dateien

    klein96.jpg 112,42 kB – 68 Downloads
  • Werkstattkaiser
    Gast
    • 28. August 2017 um 09:57
    • #6

    Interessiert, bitte weitermachen. :thumbup:

  • wikinger
    User
    Beiträge
    1.088
    • 28. August 2017 um 11:34
    • #7

    Hallo: Wenn ich einen Kleinbahn Kesselwaggon neue Leitern verpassen muss, dann erhitze ich eine Stecknadel und mache die Verstopften Löcher frei für die neue Leiter, stinkt zwar kurz ein bischen aber geht ganz gut so. :)

  • Konstantin
    Gast
    • 28. August 2017 um 14:11
    • #8

    Ausbohren alter, "verbolzter" Öffnungen geht auch sehr gut mit gebrauchten Injektionsnadeln.
    Die eignen sich auch hervorragend zum Körnen von Kunststoff.

  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 4. Oktober 2017 um 10:48
    • #9

    Gestern eine kleine Reparatur durchgeführt.
    Anfertigung einer Radachse mit Zapfenlager für Waggon ca. Jahrgang 1950 – 1955. Kaufe das Achsmaterial ( Metallstangerl ) beim Conrad. Durchmesser so wie die Achse vom Spitzenlager bzw. ca. 2mm. Klarerweise auf die richtige Länge zuschneiden und entkraten. Geteilte Räder ( alte Ausführung ) vom Spitzenlager abnehmen. Bohrung der Räder reinigen, u.a. mit Spiralbohrer 2mm, jedoch nach dem durchgehenden hineindrehen auch wieder nach links herausdrehen.

    Dateien

    klein102.jpg 91,15 kB – 62 Downloads klein103.jpg 86,74 kB – 54 Downloads
  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 25. November 2017 um 10:45
    • #10

    Wieder eine kleine Bastelei: Umbau eines Kesselwagen von aktuellen Dreieckskupplungen auf alte breite Kupplungen. Ausführung klarerweise Plastikrahmen und mittels Plastikstoppel befestigte Drehgestelle. Um die Ausführung des Modells dem Jahrgang entsprechend einhalten zu können, ist für mich der Austausch der Drehgestelle und der Puffer erforderlich. Sonstiges muss ident sein. Die werksseitig eingepressten Plastikstoppel und Puffer, brechen leider beim entfernen.
    Vorkörnen erfolgt wieder mit Holzspitz. Aufbohren beider mittels 2,4mm Spiralbohrer. Durchmesser der Bohrungen sind für die Montage der Stoppeln und Puffer exakt.

    Dateien

    klein25.jpg 132,73 kB – 60 Downloads klein26.jpg 123,01 kB – 54 Downloads klein27.jpg 101,97 kB – 51 Downloads klein30.jpg 88,22 kB – 56 Downloads
  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 3. Dezember 2017 um 19:58
    • #11

    Möchte meine sämtlichen Reparaturen zusammenfassen. Dieses Thema gab es erstmals am 30.3.2017 von mir: Plastikdrehgestellreparatur Kleinbahn
    Kommt sicher sehr selten vor das die Büchsen der Drehgestellzapfen brechen. Kleine Reparatur, Ablauf : Alte Büchsen mittels großen Bohrer ( 10mm ) entfernen. Büchsen aus Carbonmaterial zugescnitten und mit UHU Kraft montiert. Klarerweise vorher aufbohren der Löcher. Habe mich für Carbon entschieden, da das die richtige Passung für die Drehgestelle war. Montage der Drehgestellzapfen auch mit UHU Kraft. Da die Aufnahmebohrung des Röhrchens zu groß ist. Das kleinere Röhrchen wäre für die Aufnahme des Zapfen, jedoch vom inneren Durchmesser her eine Spur zu klein.

    Dateien

    klein21.jpg 104,77 kB – 60 Downloads klein22.jpg 108,08 kB – 51 Downloads klein23.jpg 110,06 kB – 51 Downloads klein24.jpg 119,49 kB – 49 Downloads klein25.jpg 128,35 kB – 49 Downloads klein26.jpg 96,77 kB – 53 Downloads klein27.jpg 118,36 kB – 51 Downloads klein28.jpg 125,11 kB – 52 Downloads klein29.jpg 114,75 kB – 60 Downloads klein30.jpg 116,74 kB – 51 Downloads
  • messermoser
    Moderator
    Beiträge
    6.677
    • 4. Dezember 2017 um 02:42
    • #12

    Sauber Arbeit. :thumbup: :thumbup:

    Schoenen Gruss aus Bali
    Peter

    Rocoline & Piko A
    Rocomotion 5.8 mit Multimaus
    Brand / LDT Decoder
    Lenz Gold/Silver Lokdecoder
    Rollmaterial Querbeet

  • ste70
    User
    Beiträge
    16.606
    • 4. Dezember 2017 um 09:35
    • #13

    Es geht nix über ordentliches Handwerk. :thumbup:

    Ciao
    Stefan

    Alle von mir geposteten Bilder sind selbst fotografiert, sofern nicht anders angegeben. :)

    Stefans kleines Weinviertel
    Meine Selbstbaufahrzeuge

  • colognerail
    User
    Beiträge
    6.200
    • 8. Dezember 2017 um 09:51
    • #14

    Tolle Tipps und Finessen für Reparaturen, danke schön! :thumbup:

    Meine Moba-Anlage in Nürnberg (ca. 1984 - 1999)

    Züge, die auf meiner Moba-Anlage (ca. 1984 - 1999) gefahren sind

    Colognerail`s Collection

  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 13. Dezember 2017 um 09:33
    • #15

    Eine ganz kleine Reparatur: Ausrichten eines Zinkalboden von einem Schürzenwagen. Für mich in der Regel kein Werkzeug notwendig, nur Wärme und zwei gefühlvolle Hände. Es gibt natürlich verschiedene Methoden für das Erwärmen des Zinkalboden ( z.B. Toaster, Backrohr habe ich auch schon gehört ). Versuche die Arbeit auf den Sommer und auf den Winter einzuschränken, im Sommer mittels Sonnenwärme und im Winter übernimmt das der Heizkörper. Bevor ich den Boden zum Erwärmen auflege, kurze Probe ob sich der Rahmen eignet. Bei sehr heftigen Zinkalschäden und wenn bei der Biegeprobe ( leichte vorsichtige federnde Bewegungen ) der Rahmen ganz starr bleibt ist es fast sinnlos. Erwärmungszeit nehme ich ca. mit einer Stunde an. Vorsichtig in kleinen Abständen und in mehreren Vorgängen von außen nach innen biegen, wieder durch sehr vorsichtige federnde Bewegungen. Nicht bei der Mittelbohrung beginnen. Ein Bruch kann natürlich immer wieder auftauchen. Eine neuerliche Banane nach eine gewissen Zeit ist aufgrund von Spannungen möglich. Darum bleiben bei mir die Zinkalböden nur gesteckt und werden nicht verklebt. Beim nächsten kleinen Beitrag befasse ich mich mit Zinkaldrehgestellen.

    Dateien

    klein21.jpg 81,6 kB – 45 Downloads klein22.jpg 100,34 kB – 40 Downloads klein23.jpg 75,7 kB – 39 Downloads
  • 52.7594
    User
    Beiträge
    17.474
    Lesezeichen
    1
    • 13. Dezember 2017 um 10:02
    • #16
    Zitat von Franki

    im Winter übernimmt das der Heizkörper.


    mit welcher Vorlauftemperatur beschickst du deine Heizung :confused: :D

    Prinzipiell für die Schürzenwagen:

    Verbogene Teile aus der alten KB Zinkal-Bleilegierung sind bei weitem nicht so heikel wie reines Zinkal; - die bleiben in der Regel elastisch und der Verfallsprozess ist viel langsamer. Allerdings wachsen die Zinkalbleiböden der KB Schürzenwagen ebenfalls langsam aus. Meine wurden in den ca. 60 Jahren um ca. 2 mm länger. Folgendes habe ich gemacht:
    1. Rahmen ausgebaut
    2. Alle Kunststoffteile entfernt.
    3. Lackierung komplett abbeizen
    4. Heizplatte auf ca. 100 bis 120°C vorgewärmt und den Wagenboden durch vorsichtiges Drücken an den entsprechenden Stellen (vorsicht nicht verbrennen; - das Kind das so geplärrt hatte, saß auf der heißen Herdplatte) geraderichten.
    5. Mit Rostumwandlerspray vom Forstinger einsprühen und ca. 24 h einwirken lassen. Untergestell auf das urspüngliche Maß zurechtfräsen und Passgenauigkeit prüfen.
    6. Mit Rostschutzhaftgrund gut und flächendeckend lackieren
    7. Endgültige Lackierung aufbringen.
    8. Zusammenbauen und fertig.

    Bei 9 von 10 Stück hat das gut funktioniert; - einer ist dabei gebrochen,

  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 13. Dezember 2017 um 19:35
    • #17

    So ein Profi wie der Oskar bin ich natürlich nicht. Kann über die exakte Temperatur nichts aussagen, da ich kein Thermometer anbringe. Darum der Vermerk nur kleine Reparatur und meine Methode.

    3 Mal editiert, zuletzt von Franki (13. Dezember 2017 um 19:50)

  • der dampfer
    Gast
    • 13. Dezember 2017 um 23:23
    • #18

    Reparaturen sind immer Lehrreich.
    Hoffe auf weitere Projekte.


    Liebe Grüße

    der Dampfer

  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 26. April 2018 um 15:46
    • #19

    Der Kauf des Bastelobjektes um 2 Euro war verlockend. Ein alter 372er mit Blechboden Jg. 1953 - 1955. Ausführung schon mit Zinkaldrehgestellen m. Zapfenlager. Wird eine interessante Bastelei.

    Dateien

    klein125.jpg 94,55 kB – 41 Downloads klein126.jpg 113,52 kB – 30 Downloads klein127.jpg 80,61 kB – 27 Downloads klein128.jpg 102,4 kB – 33 Downloads klein129.jpg 111,62 kB – 38 Downloads
  • Franki
    User
    Beiträge
    9.984
    • 26. April 2018 um 22:30
    • #20

    Habe ich vergessen zu erwähnen, der 372er wurde mittels Plastikdrehgestellen notdürftig auf die Räder gestellt.

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