[Suche] Zungen alter Kleinbahn-Weichen

  • Hallo,


    auf meiner Anlage zerbröseln die Zungen meiner neueren Kleinbahn-Weichen und inzwischen sind mir die Ersatz-Zungen ausgegangen. Eine Weiche lässt sich nicht mal mehr schalten. :thumbdown: Deshalb suche ich alte Kleinbahn-Weichen, bei denen die Zungen intakt sind, der Rest der Weiche ist mir egal. Benötigen würde ich mindestens die Zungen von drei Linksgebogenen-Weichen, sowie die Zungen von drei Rechtsgebogenen-Weichen. Falls jemand das Material hat und es abgeben möchte, einfach per PN melden.

    Wenn die Guten nicht fechten, siegen die Schlechten!


    Beste Grüße


    Adrian

  • Hallo maybreeze,


    ich habe mir auch schon überlegt, neue Zungen zu kaufen. Jedoch ist die Gefahr dann recht groß, dass diese nach einer Weile wieder zerbröseln. Kann natürlich auch sein, dass Kleinbahn das Problem inzwischen in den Griff bekommen hat. Hast du vielleicht schon neuere Erkenntnisse als ich?

    Wenn die Guten nicht fechten, siegen die Schlechten!


    Beste Grüße


    Adrian

  • I bin ma do net so sicha. Als mir damals die Drehgestelle vom 5047 zerbröselten und ich neue kaufen musste, hat man mir gesagt: Das kann wieder passieren. Super Aussage für neue Ersatzteile. :21: :22:

  • Servus nach Vorarlberg,


    in meiner nunmehr rund 60jährigen MOBA-Geschichte sind mir erst einmal Weichenzungen von Kleinbahnweichen abgebrochen, der Ersatz (etwa seit drei Jahren im Einsatz) zeigt noch keine Bruchtendenzen. Ich denke, Du verhaust Dir mit den Ersatzzungen (trotz wie mir erinnerlich doch saftigen Preises) nichts, angesichts des wegen biologischen Nutzerabganges vermehrten Gebrauchtangebotes kannst Du Deine Lösung (Ausschlachten von Weichen mit der Gefahr des Zungenbruches dabei) im Fall des Falles noch immer anwenden ...


    Klaus


    PS.: Robert, ist nicht alles auf (raschen) Verschleiß ausgerichtet? Unsere Modellbahnschätze verschleißen ja teilweise auch ohne Gebrauch!

  • Bei mir verschleißt nix ohne Gebrauch. Der einzige Verschleiß bei mir ist es dann, wenn es aus meiner linken Hand fällt.

  • Bei mir zerfallen auch die neuen Weichen von KB. Die Ersatzteile, zumindest vor einem Jahr, sind genauso Müll. Die Ersatzzungen sind der Verkäuferin z.T. in der Hand zerbrochen beim Herausnehmen aus der Schachtel in der Gatteredergasse.
    Der Zungentausch ist aus meiner Sicht auch nicht ganz einfach, oder gibt es da einen Trick?
    Die alte bekommt man ja relativ leicht heraus, die kleine Aufwölbung auf der Unterseite lässt sich mit einem Seitenschneider leicht abtrennen. Die neue dann einsetzen und auf der Unterseite dann gerade soviel aufwölben (mit kleinem Hammer und Körner), das die Zunge nicht fest sitzt, bzw. das sich sogar die ganze Weiche verbiegt ist eine Kunst, die ich nicht beherrscht habe. Bei einigen den Umbau versucht, nur bei ganz wenigen war am Ende wieder eine einwandfrei funktionierende Weiche vorhanden. Bin dann auf gebrauchte Weichen von Börsen umgestiegen, da die nicht viel teurer sind als die Weichenzunge als Ersatzteil.
    Wenn es da einen Trick zum Umbauen gibt, bitte bekanntgeben.
    Danke, LG Markus

  • Naja die Zungen sind aus Zinkal, warum sollen die nicht zerbröseln. So wie KB Zinkal spritzt (ohne Temperaturkontrolle) ist die Pest vorprogrammiert. Lustig, dass die schon in der Ersatzteilbox kaputt sind. Folgender Tip: Bei der nächsten Börse (oder in der Ahormergasse) ein paar 2,5 mm Neusilberschienen billig erstehen (Marke ist wurscht) die Schienen ausfädeln und mit der Feile solange bearbeiten, bis sie wie die KB Weichenzungen ausschauen, am Ende ein Loch reinbohren (1,4 mm) und eine 1,5 Quadrat Kupferdraht (Einziehdraht) ablängen und ins Loch stecken. Zunge in die Weiche einsetzten und von unten den Kupferdraht ein bissl breitklopfen. Ich habe das in grauer Vorzeit so gemacht und die Zapfen auch gleich mit einem Litzendraht (als Anspeisung) verlötet. Damit waren die Kontaktprobleme bei den KB Weichen weitgehend behoben. Ergänzend muss ich sagen, dass die Zinkalzungen, damals gar nicht aus Zinkal sondern aus Kunststoff waren (wie die Herzstücke) Ob ich die Bohrungen im Schwellenband erweitern musste oder nicht, weiß ich leider nimmer. Ich habe damals übrigens bei MEMOBA 2,5 mm Neusilberprofil, 1 m lang, erstanden und nach und nach die ganzen Blechschienen herausgezogen und durch eben dieses Neusilberprofil ersetzt. Jedes Schienenstück wurde gesondert mit einem Kupferdraht verlötet und so einzeln angespeist. Schienenverbinder wurden keine verwendet. Das war ein Haufen Arbeit, ich war damals ca. 13 maximal 14 Jahre alt, aber es hat sich gelohnt. Die Anlage hat dann klaglos funktioniert.