4010-freak's Züge (und Modellverbesserungen)
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4010-freak -
29. September 2016 um 14:05 -
Unerledigt
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toller Hintergrund

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Freut mich, wenn der Beitrag zum 1. April gefallen hat

Heute gibt es dafür wieder einen etwas gehaltvolleren Beitrag:
Publikumsfahrten mit 200 km/h
Während bei der Deutschen Bundesbahn bereits seit 1977 auf einer ständig wachsenden Anzahl an Streckenkilometern mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h gefahren wurde und in Italien seit der Eröffnung der Diretissima Roma – Firenze ebenfalls Züge mit Tempo 200 unterwegs waren, erreichte der französische TGV ab Anfang der 80er-Jahre sogar 270 km/h im kommerziellen Betrieb.
Auf Österreichs Schienen ging es indes gemütlicher zu – die meisten Züge waren in den 80er-Jahren mit maximal 140 km/h unterwegs, nur wenige Züge hatten das Privileg, mit 160 km/h fahren zu dürfen.Da auch hierzulande für die Zukunft Höchstgeschwindigkeiten im Bereich von 200-250 km/h angedacht waren, wurde auf der fast schnurgeraden Nordbahn der Abschnitt Drösing – Angern für Probefahrten mit höheren Geschwindigkeiten ertüchtigt. Außerdem wurde die 1044 001 zur Schnellfahr-Versuchslok 1044 501 umgebaut, um Erfahrungen für künftige Lokomotivbeschaffungen zu sammeln sowie um Probe- und Abnahmefahrten mit für 200 km/h zugelassenen Reisezugwagen, die für internationale Einsätze benötigt wurden, durchführen zu können.
Im Oktober 1987 wurden mit der frisch umgebauten 1044 501 Publikumsfahrten von Wien Nord nach Hohenau und zurück durchgeführt, wodurch interessierte Fahrgäste die Möglichkeit hatten, auch in Österreich eine Fahrt mit 200 km/h zu erleben. Am 5. Oktober 1987 stand die fotogene Garnitur in Hohenau bereit, als D 16073 die rasante Rückfahrt nach Wien anzutreten.

Quelle: DEF, Foto: Gerhard HruskaMeine Modellumsetzung:

Die einzelnen Fahrzeuge im Detail:

1044 501-3 (aus Set Roco 61412)
61 81 19-71 022-5 Amz (aus Set ACME 55040)
61 81 21-70 002-4 Bmz (aus Set ACME 55126)
61 81 21-70 034-7 Bmz (aus Set ACME 55040)
61 81 21-70 037-0 Bmz (aus Set ACME 55040)
Im Planverkehr wurden 200 km/h in Österreich übrigens erst ab 1995 erreicht – zunächst aber nur von wenigen, mit DB-Triebfahrzeugen geführten Zügen von/nach Deutschland auf dem kurzen Abschnitt Linz – Wels.
Erst nach der Jahrtausendwende konnte mit der Inbetriebnahme der Taurus-Loks eine größere Anzahl an Zügen mit Tempo 200 geführt werden, was sich inzwischen dank längerer zusammenhängender Neubaustrecken auch in merkbaren Fahrzeitverkürzungen niederschlägt. -
Mittlerweile brettert der Railjet mit 230 km/h Richtung St.Pölten und auf der Koralm Neubaustrecke.
Trotzdem ist die 1044.501 - die Irene wie sie jetzt heißt- mein besonderes Lieblingsstück, durfte ich doch Anfang der 90er Jahre von der HW Simmering bis Gloggnitz am Führerstand mitfahren im Zuge einer Probefahrt.
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So eine Fahrt hab ich 1987 auch mitgemacht … war eigentlich ziemlich unspektakulär, wahrscheinlich Schienenlage ziemlich zeitnah überarbeitet — einzig das vorbei rasen der Oberleitungsmasten war beeindruckend!
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ziemlich zeitnah überarbeitet
Was bedeutet das?

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Tolle Nachbildung!

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Ziemlich zeitnah überarbeitet bedeutet, dass wohl knapp vor der Fahrt mittels Schienenprüfzug kontrolliert und wenn nötig korrigiert wurde
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Danke, so gefällt mir das besser als "zeitnah": https://www.experteer.de/magazin/redebl…lsten-floskeln/

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