4010-freak's Züge (und Modellverbesserungen)

  • Erinnerungen an die Lokalbahnen des Weinviertels – Teil 2


    Die "normalen" Regionalzüge auf den Lokalbahnen des Weinviertels wurden von diversen Altbau-Triebwagen (5042, 5044, 5144, 5145 "blauer Blitz") dominiert. Die 5042er gibts ja bekanntlich seit kurzem als Modell von Roco.

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    Die anderen genannten Triebwagen harren leider noch einer Modellumsetzung. Vom blauen Blitz gibt es zwar ein Modell von Piko, aber leider nur in der Ausführung der Epoche III; eine modernere Variante würde umfangreiche Änderungen an den Formen erfordern. Ich hoffe, dass sich in näherer Zukunft irgendein Hersteller dieses Modells annimmt – diese Triebwagen waren immerhin nicht nur fürs Weinviertel typisch, sondern prägten in nahezu der gesamten Ostregion jahrelang das Bild des Nahverkehrs auf nicht elektrifizierten Strecken.

    Für den Lokalbahnbetrieb in 1:87 erweist es sich in diesem Zusammenhang als ganz nützlich, dass die betagten Triebwagen beim Vorbild gelegentlich den Dienst verweigerten und daher immer wieder mit Ersatzgarnituren gefahren werden musste. Neben verschiedenen Altbau-Wagen wurden dafür recht gerne die überzähligen Mittelwagen aus den Schnellbahngarnituren der Reihe 4030 verwendet.

    Das folgende Bild zeigt den R 7412 Stammersdorf – Hohenau mit der 2143 068 bei Groß Ebersdorf am 19.2.1987.

    dub1r1rvb474i68km.jpg

    Quelle: heussler.zenfolio.com, mit freundlicher Genehmigung des Bildautors Michael Heussler


    Meine Modellumsetzung mit der 2143 009-5 (Roco 72718) und dem 7030 329-4 (Liliput/Dolischo 328801):

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    Auch die komfortablen Schlierenwagen verirrten sich mit den Triebwagenersatzzügen gelegentlich auf die Weinviertler Lokalbahnen. Ebenfalls auf Michael Heusslers wunderbaren Seite mit zahlreichen Bildern dieser Strecken habe ich das folgende Foto gefunden, das den R 7417 Hohenau – Stammersdorf etwa ein Jahr später, nämlich am 28.2.1988, mit der 2143 070 in Klein Harras zeigt.

    dub1rmyj716o11l9i.jpg


    Ich besitze leider nur zwei 2143er in der blutorangenen Farbgebung mit dünnen Zierlinien. Es lässt sich daher nicht vermeiden, dass die diversen vorgestellten Zuggarnituren von der selben Lok bespannt werden…

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    Der Schlierenwagen trägt die Betriebsnummer 50 81 29-35 224-3 und wurde von Roco unter der Artikelnummer 44484 produziert. Der Dienstwagen stammt von Klein Modellbahn (Art.Nr. 3762) und trägt die Betriebsnummer 50 81 93-67 345-8.



    Der allerletzte planmäßige Zug nach Stammersdorf war der R 7417 am 28.5.1988. Wegen des großen Fahrgastandranges – vermutlich handelte es sich um Eisenbahnfreunde, die der Abschiedsfahrt beiwohnen wollten – musste er mit zusätzlichen Wagen verstärkt werden. Im DEF gibt es ein schönes Bild dieses Zuges von Wolfgang Grafeneder:

    dub1s3njo2ya95pt2.jpg

    Quelle: DEF


    Die damals topmodernen "langen Schlierenwagen" (Baujahre 1981-1987) waren auf den Weinviertler Lokalbahnen nur selten anzutreffen. Auch die Kombination aus 7030ern und anderen Reisezugwagen war nicht alltäglich – für gewöhnlich waren die aus den überzähligen 4030-Mittelwagen gebildeten Züge "reinrassig" unterwegs (so einen Zug habe ich vor ein paar Monaten bereits vorgestellt —> Klick), in seltenen Fällen wurden sie noch mit einem zweiachsigen Dienstwagen ergänzt.


    In 1:87 schaut diese Komposition so aus:

    dub1t2ajm2ov2ndnq.jpg


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    Der Auszug aus meiner Zugbildungsliste gibt wieder Aufschluss über Hersteller, Betriebs- und Artikelnummern.


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    Wenn euch die Bilder von Pimperlbahnen in der Weinviertler Einöde nicht zu sehr langweilen, gibts noch eine Fortsetzung grin.gif


    lg 4010-freak

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    Die Reihe 4010 [1965-2008]. Der wahrscheinlich schönste Triebzug der Welt.


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    2 Mal editiert, zuletzt von 4010-freak ()

  • Wie hast du die Lili 7030 mit den Schlieren und der Lok gekuppelt???


    Gruß


    Gerhard

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


    Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen. M. Klonovsky

  • Ganz einfach: Auf Gleis stellen, zusammenschieben, fertig!


    Spaß beiseite: Ja, die 4030er-Garnituren haben eine vierpolige stromführende Kupplung und die Mittelwagen aus den dreiteiligen Sets sind nicht ohne weiteres mit "normalen" Fahrzeugen kuppelbar. Neben diversen dreiteiligen Sets gab es damals aber auch einzelne 7030er für den Einsatz in lokbespannten Zügen zu kaufen. Die haben ab Werk einen Normschacht und die elektrische Ausrüstung (Innenbeleuchtung, Radschleifkontakte) fehlt. Ich besitze nur solche 7030er, eine komplette 4030-Garnitur hat leider noch nicht zu mir gefunden. (Falls sich jemand von einer trennen möchte, kann er gerne Kontakt mit mir aufnehmen ;))



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    Die Reihe 4010 [1965-2008]. Der wahrscheinlich schönste Triebzug der Welt.


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  • Danke, muß ich doch mal die Wagen auspacken. Da liegen noch 3 Stück original verschlossen zusammen mit den 4030 in einer Kiste rum.


    Und vielleicht erbarmt sich Roco oder noch besser Piko doch mal und schenkt uns einen kompletten maßstäblichen 4030. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


    Gruß


    Gerhard

    Gruß aus dem Wilden Westen


    Gerhard


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  • Der ganz einzige Einsatz eines "langen Schlieren" war das nicht. Hab mal irgendwo im www (möglicherweise EBFÖ, aber dort komm ich seit drei Wochen nicht mehr rein) zwei Bilder eines BDmpz bei Gösting gefunden. Datum und Fotograf leider unbekannt.





  • Darauf wurde ich im EBFÖ auch schon hingewiesen ;)

    Ich habe daraufhin die dortige Suchfunktion aktiviert (wer dort registriert ist, weiß, dass deren Bedienung recht mühsam ist) und diesen Thread gefunden: http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=181927 Leider gibt es dort auch keine näheren Angaben zum Aufnahmedatum.


    Einmalig war der Einsatz der langen Schlieren also offenbar nicht, aber ungewöhnlich auf jeden Fall.

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    Die Reihe 4010 [1965-2008]. Der wahrscheinlich schönste Triebzug der Welt.


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  • Super Kombis, die ihr da ausgrabt, passt nur zu gut in mein Lieblingsthema! :thumbup:


    Ich habe übrigens den 5042 014 mittels eines Decals auf blauem Grund in einen 5042.14 umbrschriftet, weil ich ja die Computerbeschriftungen nicht so mag. Sieht auch sehr gut aus und ist für den Einsatzzeitraum von zumindest für glaub ich Februar 1985 bis Ende 1986/Anfang 1987 ok. Ein längerer Zeitraum also als mit der Computerbeschriftung.

  • Hallo!


    Aus aktuellem Anlass sehe ich mich gezwungen, die Weinviertel-Serie zu unterbrechen: Roco hat mit der 1041 endlich ein lang ersehntes Wunschmodell ausgeliefert


    Aufgrund des rasch voranschreitenden Elektrifizierungsprogrammes in der Nachkriegszeit bestand bei der ÖBB Bedarf an neuen Elektrolokomotiven. Als Weiterentwicklung der Reihe 1040 wurden zwischen 1951 und 1953 insgesamt 25 Loks der Reihe 1041 gebaut. Die geringe Höchstgeschwindigkeit von nur 90 km/h hatte zur Folge, dass die Loks im hochwertigen Dienst auf Hauptstrecken bald von neueren Bauarten abgelöst wurden. Dennoch waren die Loks bis 2003 unverzichtbar und waren insbesondere aus der "Mitte" Österreichs (Salzkammergut, Ennstal, Pyhrn, …) nicht wegzudenken.

    Diese Lokreihe stellte in meinen Augen die letzte große Lücke im ÖBB-Triebfahrzeugsektor im Maßstab 1:87 dar – und das, obwohl Roco mit der ähnlichen 1141 bereits seit den frühen 90er-Jahren ein Basismodell im Sortiment gehabt hätte, von dem man Rahmen, Drehgestelle und Innenleben weiterverwenden hätte können. Es hätte also eigentlich nur eines neuen Gehäuses bedurft…

    Etwas überraschend stieg Piko 2016 mit den Loks der Reihen 1010 und 1110 in den Markt mit älteren ÖBB-Loks ein und kündigte im Folgejahr auch die lang ersehnte 1041 an. Leider ist den Sonnebergern meines Erachtens nach weder die 1010/1110 noch die 1041 sonderlich gut gelungen; aber immerhin hat der Piko-Vorstoß auf den österreichischen Markt den Platzhirsch ebenfalls dazu veranlasst, eine 1041 herauszubringen. Gut ein halbes Jahr nach der Konkurrenz wurde vor wenigen Tagen auch das Roco-Modell ausgeliefert.




    Ich möchte nun ein paar typische Zuggarnituren für die 1041 vorstellen.


    Von zahlreichen Urlauben im Ausseerland in den 90er-Jahren kann ich mich noch gut an die typischen Regionalzüge auf der Salzkammergutbahn (Attnang-Puchheim – Stainach-Irdning) erinnern – sie bestanden meist aus einer 1041 oder 1141 (seltener auch einer 1010/1110) und drei bis vier Schlierenwagen bzw. Inlandsreisezugwagen ("lange Schlieren"). (Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass derartige Züge natürlich nicht nur im Salzkammergut anzutreffen waren.)

    Im EBFÖ findet sich ein wunderschönes Bild eines solchen Zuges – sogar mit genau jener Lok, die Roco als Vorbild für die erste Auflage des Modells gewählt hat. Der abgeschnittene Wagensatz wirkt hier ausnahmsweise gar nicht störend und wird durch die restliche Bildkomposition mit den moosbewachsenen Steinen und der Koppentraun im Vordergrund mehr als wettgemacht.


    R 3424 (Attnang-Puchheim – Stainach-Irdning) in der Koppenschlucht (zwischen Obertraun und Bad Aussee) mit 1041 015 am 20.10.1999, Quelle: Klick, mit freundlicher Genehmigung des Bildautors EBFÖ-User schönalt


    Meine Modellumsetzung:


    1041 015-7 – Roco 73960


    50 81 29-35 058-5 Bp – Roco 44488


    50 81 29-35 224-3 Bp – Roco 44484


    50 81 82-35 002-7 BDp – Roco 44489



    Eine Besonderheit stellen auf der Salzkammergutbahn die immer noch bestehenden direkten Züge von und nach Wien dar, die damals wie heute etwas Abwechslung auf die Strecke bringen. Mitte der 90er-Jahre wurden diese Kurswagengruppen auf Fernverkehrswagen umgestellt und stellten auch eines der ersten Einsatzgebiete der damals neuen Modularwagen dar – dass einzelne Wagen durch lange Schlierenwagen ersetzt werden mussten, kam aber regelmäßig vor.

    Heute gibt es noch ein Zugpaar von und nach Wien, das aber nur noch an Wochenenden fährt. Um die Jahrtausendwende wurde diese Direktverbindung noch mehrmals täglich angeboten, aus Umlaufgründen wurden auch einige nicht nach Wien durchgebundene Regionalzüge mit Fernverkehrswagen geführt.


    R 3429 (Stainach-Irdning – Attnang-Puchheim) kurz nach dem Abgangsbahnhof, ebenfalls mit der 1041 015 am 13.1.2001 – Quelle: bahnbilder.warumdenn.net, mit freundlicher Genehmigung des Seiteninhabers


    Meine Modellumsetzung:


    1041 015-7 – Roco 73960


    51 81 82-70 002-2 BDmsz – Roco 44648


    50 81 20-75 107-0 Bmpz – Roco 44850


    70 81 20-94 054-7 Bmpz – Roco 45501


    61 81 30-70 044-5 ABmz – Roco 44645



    Im Gegensatz zu den eng verwandten 1141ern, die fast nur im Personenverkehr eingesetzt wurden, waren die 1041er auch vor Güterzügen regelmäßig im Einsatz. Stellvertretend verlinke ich im Folgenden einen eleganten Ganzzug mit Wagen der Bauart Falns-x: Klick.


    Von den drei vorgestellten Zuggarnituren habe ich auch ein kurzes Video angefertigt:



    lg 4010-freak

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    Die Reihe 4010 [1965-2008]. Der wahrscheinlich schönste Triebzug der Welt.


    Vorbildgetreu nachgebildete Züge und Superungen/Umbauten von Modellen: -> Klick

  • Nun zum letzten Teil der Weinviertel-Serie:

    Erinnerungen an die Lokalbahnen des Weinviertels – Teil 3


    Wie bereits erwähnt, wurde zum Fahrplanwechsel am 28./29. Mai 1988 das im Personenverkehr bediente Bahnnetz in Österreich stark geschrumpft. Im Weinviertel wurde die Strecke Korneuburg – Mistelbach LB – Hohenau eingestellt und auf der Strecke Gänserndorf – Mistelbach LB konnte man nur noch bis Gaweinstal (ein paar Kilometer nach Pirawarth) fahren. Die Züge der Stammersdorfer Lokalbahn (Wien Stammersdorf – Dobermannsdorf) fuhren nun ebenfalls nach Gaweinstal, der Abschnitt Pirawarth – Dobermannsdorf wurde nicht mehr bedient. Am stadtseitigen Ende wurde die Strecke vor den Toren Wiens in Obersdorf gekappt – in diesem unbedeutenden Kaff quert die Lokalbahnstrecke nämlich die Schnellbahnstrecke von und nach Mistelbach und Wolkersdorf, die in Wien zahlreiche Halte bedient und nicht irgendwo am Stadtrand verendet.

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    Dafür wurde der Verkehr auf den verbliebenen Strecken von Gänserndorf und Obersdorf nach Groß Schweinbarth, Pirawarth und Gaweinstal, für die sich inzwischen der Begriff "Schweinbarther Kreuz" eingebürgert hat, deutlich attraktiver gestaltet also zuvor. Statt einer an einer Hand abzählbaren Anzahl an Zügen mit unregelmäßig über den Tag verteilten Abfahrten gab es nun von ca. 5:00 bis ca. 21:00 einen (nicht ganz sauberen) Stundentakt, zur HVZ wurde sogar zeitweise halbstündlich gefahren. Und eingesetzt wurden statt uralten, zum Teil aus der Zwischenkriegszeit stammenden Fahrzeugen die damals topmodernen Dieseltriebwagen der Reihe 5047. Dieser Zustand hat sich bis heute nur wenig verändert – 2004 wurde der Abschnitt Pirawarth – Gaweinstal eingestellt, dafür auf der Strecke Richtung Zistersdorf der Abschnitt bis Sulz reaktiviert und 2010 wieder eingestellt.


    Am 4. August 2018 stand der 5047 049 als R 7233 am nunmehrigen Streckenende bereit und wartete auf die Fahrgäste, die kurz darauf am im Hintergrund sichtbaren Bahnsteig mit der S-Bahn aus Wien ankamen.

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    Im Maßstab 1:87 ist der Weinviertler Lokalbahn-Personenverkehr nach 1988 dank der Rivarossi-Modelle der 5047er ganz gut nachstellbar.


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    BVT 5047 059-0 (Rivarossi HR2056)



    Die restlichen Nebenstrecken im Weinviertel hatten nach 1988 nur noch im Güterverkehr Bedeutung. Hier der G 71502 Ernstbrunn – Korneuburg mit der 2050 007 in Ernstbrunn am 19.9.1989:

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    Quelle: [url=https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,7576162]DSO[/url], mit freundlicher Genehmigung des Bildautors Alfred Schmid


    Besonders interessant ist der als Begleitwagen fürs Verschubpersonal dienende blau-elfenbein lackierte Spantenwagen. Es dürfte sich dabei um einen der beiden einst in Korneuburg beheimateten Übergangswagen handeln, die mit der in der ehem. Sowjetunion verbreiteten SA3-Mittelpufferkupplung ausgerüstet waren. Damals wurde nämlich die Firma Flaga (Gasflaschen- und Flüssiggashändler), die an der Strecke Korneuburg – Ernstbrunn ein Anschlussgleis hat, gelegentlich mit sowjetischen Gaskesselwagen beliefert…

    Da mir von diesen Adapterwagen keine Modelle bekannt sind, habe ich stattdessen einen normalen Personenwagen in dieser Farbgebung verwendet.


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    2050 007-0 (Lima 208324L)

    21 81 573 0 923-6 Tds (Roco 46422)

    50 81 24-19 008-5 BT (aus dem KMB-Set 5022)



    Da sich im Weinviertel große Agrarflächen befinden, waren landwirtschaftliche Produkte stets ein wichtiges Transportgut auf den Bahnstrecken nördlich von Wien. So waren dort unter anderem auch die Getreidewagen der Bauarten Uapps und Uagpps immer wieder anzutreffen. Leider habe ich zum folgenden Zug kein Vorbildfoto, das ich veröffentlichen kann/darf.


    33794010ms.jpg

    rechts: 2048 003-4 (Roco 43647)

    links: ÖBB 40 81 947 1 328-0 (Klein Modellbahn 3168 )


    33794011eg.jpg

    rechts: SNCF 33 87 934 5 900-3 (Jouef HJ6003)

    links: SNCF 33 87 933 5 970-8 (Trix 24364 [Set 1/3])


    33794012rz.jpg

    rechts: SNCF 33 87 933 2 097-3 (Trix 24500 [Set 1/3])

    links: F-CTC 33 87 933 4 878-4 (Märklin 46343 [Set 5/5])


    33794013xz.jpg

    rechts: ÖBB 21 81 573 0 923-6 (Roco 46422)

    links: ÖBB 21 81 573 3 568-6 (Roco 46422)



    Das wahrscheinlich höchste Frachtaufkommen gab es jedes Jahr zur Rübenkampagne. Um die großen Mengen an Rüben zu den Zuckerfabriken transportieren zu können, wurden regelmäßig Güterwagen von anderen Bahnverwaltungen angemietet. Auf dem folgenden Foto vom 11.10.1993 sieht man einen von der 2143 032 bespannten Rübenzug in Prinzendorf an der Zaya – solche Ortsdurchfahrten waren für die Nebenstrecken im Weinviertel sehr typisch. Erkennbar sind Eaos in verschiedenen Varianten der ÖBB, DB und FS. Die Strecke Mistelbach LB – Hohenau wurde übrigens Ende 2015 auch für den Güterverkehr gesperrt, obwohl es bis zuletzt ein tägliches Güterzugpaar gab und das Frachtaufkommen speziell in der Rübensaison nicht unbeträchtlich war.


    33794014eb.jpg

    Quelle: DEF, Foto: Manfred Weinhandl (†)


    Mein Rübenzug ist noch als Leerrübe unterwegs – ich bin noch am Testen, mit welchem Material sich Rübenladungen am besten nachstellen lassen.


    33794015tp.jpg

    2143 008-7 (Roco 72720)


    33794023yz.jpg

    rechts: ÖBB 31 81 533 4 062-1 Eaos (Roco 66076 [Set 2/2])

    links: ÖBB 31 81 595 0 077-2 Eas (Klein Modellbahn 3411)


    33794024rt.jpg

    rechts: FS 11 83 530 2 601-6 Eaos (Klein Modellbahn SoSe 41/97)

    links: FS 31 83 596 8 326-1 Eaos (Klein Modellbahn M4000)


    33794025lu.jpg

    rechts: I-FS 31 83 530 1 675-7 Eaos (Klein Modellbahn 3405)

    links: ÖBB 11 81 534 1 133-5 Eaos (Klein Modellbahn 3401)


    33794026ai.jpg

    rechts: ÖBB 31 81 533 4 007-6 Eaos (Roco 66076 [Set 1/2])

    links: DB 11 80 534 2 272-1 Eaos106 (Klein Modellbahn 3402)


    33794027dd.jpg

    rechts: FS 11 83 530 1 393-1 Eaos (Klein Modellbahn 340FS)

    links: ÖBB 31 81 533 4 104-1 Eaos (Roco 47476)


    33794028gk.jpg

    rechts: ÖBB 31 81 533 4 012-6 Eaos (Roco 66096 [Set 1/3])

    links: ÖBB 31 81 533 4 035-7 Eaos (66097 [Set 2/3])



    Ich hoffe, dass die kleine Weiviertel-Serie gefallen hat. Über Anregungen, Kommentare etc. würde ich mich freuen a_22_cf3452ff.gif

    lg 4010-freak

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  • Wahrlich schöne Impressionen und perfekt in 1/87 umgesetzt........am besten gefällt mir der "G 71502 Ernstbrunn – Korneuburg mit der 2050 007 in Ernstbrunn am 19.9.1989" :):thumbup:

  • Ich hatte früher vier solcher Eaos/Eas Züge mit je 12 Wagen. Einer als Leerrübe, einer beladen, einer als Leerkohle, einer mit Kohle beladen. Nachdem ich zu nichts gekommen bin, habe ich verkauft und bin jetzt nur mehr im Besitz von einem Leerrübenzug mit 14 und einem Rübenzug mit 14 Wagen. Wobei es immer zwei Wagen gibt, die auch gleich gealtert werden sollen; aber das und die Beladung ist Zukunftsmusik.

  • Ein paar Schnappschüsse von meinem aktuellen Bastelprojekt.


    "Hasso, aus! Loss de Leit in Ruah!"


    Irgendjemand hat beim Aussteigen "vergessen", seinen Mist wegzuräumen.


    "Wos? Mia san scho do?!?"



    Vielleicht erkennt ja wer, was das für Wagen werden?

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