Unsere Modellbahnanlage (Rh108)

  • Der erste Packwagen ist von MSE - aber schon fix und fertig in Tulln, so weit ich mich erinnere, gekauft. die beiden Wagen dahinter und der Packwagen auf dem zweiten Bild sind von Memoba (ist aber schon einige Jahre her, dass ich sie erstehen konnte.)

  • Bahnhof Spittal am Phyrn:


    Ich bräuchte Eure Hilfe: Ich habe einen Plan erstellt vom schon aufgebauten Bahnhof. Betriebllich ist er Ausgangsbahnhof für die Strecke auf den Berg. D.h. dort müssen die Dampfloks Wasser fassen und es wird eventuell mit Vorspann oder Nachschub (das müssen wir dann mal programmieren) gefahren. Ich habe eine Skizze gemacht. (Gleise verlegen ist einfacher als die Linien g´scheit hinzukriegen.


    Nun meine Fragen: Wenn ich an diese drei Stellen (Pfeile) Wasserkräne einbaue, wohin gehört ein Wasserhaus, oder ist das wurscht?


    Muss auf der rechten Bahnhofsausfahrt auch ein kleines Stellwerk hingestellt werden? Die Schmalspurweichen sind mit Handhebel.... also nur für die Normalspurdreiwegweiche... Oder geht das vom linken Stellwerk auch.... Ich denke da an Epoche II oder III.

  • So schauen die eigentlichen Verhältnisse aus. Auf Bild 1 sieht man im Hintergrund das zukünftige Mini-Heizhaus, auf Bild 3 die rechte Bahnhofsausfahrt richtung Berg



  • Zum Beispiel. Wasser hat nämlich die ungute Eigenschaft nach unten zu fließen....dadurch erspart man sich eine Pumpe (So war es auf der Station Glaslbremse z.B.)

    Wegen Humor geschlossen.......

  • Ob in der Nähe vom Heizhaus oder auf der Seite der "Unterwegswasserfüllung" zwischen den Bahnsteigen ist dabei irrelevant? (also linke oder rechte Bahnhofsausfahrt)

  • Nun meine Fragen: Wenn ich an diese drei Stellen (Pfeile) Wasserkräne einbaue, wohin gehört ein Wasserhaus, oder ist das wurscht?


    - Wasserkräne standen oft an den durchgehenden Hauptgleisen dort, wo die Loks üblicherweise zum Stillstand kamen, damit die Loks während eines kurzen Aufenthaltes auch Wasser fassen konnten.
    - Wasserhäuser (heißen die so?) befinden sich im Gebirge bzw. gebirgigen Gelände oft irgendwo oberhalb des Bahnhofes mit einer Leitung nach unten. Meiner Meinung nach oft auch in den Berg gebaut. Ich wüßte adhoc gar nicht, wie ein solches Wasserhaus aussieht (ich meine jetzt nicht die in Bahnhof stehenden Wassertürme, egal ob freistehend oder in das Heizhaus integriert)
    - Stellwerk: Die Anordnung bei mechanischen Stellwerken hängt ab von der maximal möglichen Länge der mechanische Leitungen zu den Weichen und Signalen sowie der Einsehbarkeit auf diese. Auf der Phyrnbahn gab es viele Mittenstellwerke, z.B. in Klaus. Meiner Meinung hast du zwei Möglichkeiten: entweder ein Mittenstellwerk ggü. dem AG (oder auch dort integriert) oder eben ein Stellwerk an jedem Bahnhofskopf. Ich würde im Modell letzteres ausführen, weil interessanter, z.B. ein ebenerdiges auf der einen Seite und ein einstöckiges auf der anderen...


    Jürgen

  • Lieber Jürgen,


    vielen Dank... eigentlich meinte ich natürlich einen Wasserturm, sorry. Aber die Vorstellung, einen entsprechenden Turn etwas erhöht beim rechten Bahnhofskopf einzubauen, kann ich mir schon vorstellen. Auf der Heizhausseite ist es recht eng.


    Ein kleines Südbahnstellwerk auf der rechten Seite dazu stellen, wo jetzt momentan sin Wärterhäuschen probeweise aufgestellt ist, schaut, glaube ich, auch gut aus, obwohl: Ob sich das beim Vorbild für eine einzige Dreiwegweiche ausgezahlt hätte?


    Die Alternative ist vielleicht einfach auch eine zusätzlich zur Schmalspurbahn handbediente Dreiwegweiche. Da müsste ich dann das Wärterhäuschen belassen. Andererseits werden ja auch Signale dort stehen....

  • Wennst das Wasserreservoir (gefällt mir besser als -haus) in den Berg baust, könntest es ca. so ausschauen lassen. Ist halt nur der Eingang zu dem Speicher zu sehen, aber das reicht ja. http://www.pixilla.de/wp-conte…oads/2011/08/IMG_4695.jpg

    Heimat ist dort, wo man die 'Ang'schüttn' am schnellsten erkennt (Gunkl)

    Die geistige Heimat des Österreichers ist das Ungefähre. Da sind wir trittsicher, im Unschärfebereich kennen wir uns aus. (auch Gunkl)




  • Keine Ahnung, das Bild ist ein Fundstück aus dem www, aber ich denk, dass im Gebirge durchaus sowas existiert haben könnte bzw. irgendwo versteckt im Wald noch existiert (wozu extra einen Turm bauen, wenn eh ein Berg da ist!)

    Heimat ist dort, wo man die 'Ang'schüttn' am schnellsten erkennt (Gunkl)

    Die geistige Heimat des Österreichers ist das Ungefähre. Da sind wir trittsicher, im Unschärfebereich kennen wir uns aus. (auch Gunkl)




  • Habts recht. Das Kleinod, richtig in Szene gesetzt, müsste doch irgendwie zu bauen sein. Nimmt wenig Platz ein; und so ein riesiger Wasserturm muss ja bei einem so kleinen Bahnhof gar nicht sein. Das Bild reizt mich echt, das mal nachzubauen. :46:

  • Ein kleines Südbahnstellwerk auf der rechten Seite dazu stellen, wo jetzt momentan sin Wärterhäuschen probeweise aufgestellt ist, schaut, glaube ich, auch gut aus, obwohl: Ob sich das beim Vorbild für eine einzige Dreiwegweiche ausgezahlt hätte?


    Der Bahnhof sieht mir nach einer typisch österr. eingleisigen Hauptstrecke aus, also sind dort in den Hauptgleisen auch fernbediente Weichen eingebaut und dafür brauchst du ein Stellwerk. Da der Bahnhof auch im Bogen liegt, hättest du von einem Mittelstellwerk keine ausreichende Sicht, also brauchst du dort sogar ein Stellwerk. Ausserdem müssen auch Einfahr- und Ausfahrsignal ferngestellt bedient werden. Die Weichen bei der Schmalspur sind handbedient. Ich persönlich würde aber passend zum kkStB-Bahnhof kein Südbahnstellwerk einbauen, sondern ein kkStB-Stellwerk, etwa von kb-Model oder auch MSE. Viel Spaß beim Bau!

  • Liebes Forum,


    unser nächstes Projekt ist der Aufbau der Reststrecke der Schmalspurbahn und ein kleiner Bahnhof. Bei der Planung ist uns aufgefallen, dass nun ein Teil der Anlage nicht mehr erreichbar sein wird. Das ist zwar dann nur ein Landschaftsteil, aber wie wir den dann gestalten sollen, war unklar. (Alle Gleise werden immer erreichbar bleiben.)


    Wir haben nun entschieden, den Schmalspurbahnhof als eigenes Modul zu bauen, um ihn dann, bei Start der Landschaftsgestaltung wieder heraus nehmen zu können.


    Die Frage an Euch lautet nun folgendermaßen: Wie gestaltet man so ein herausnehmbares Bahnhofsmodul - was ist hinsichtlich Trennfugen und insbesondere elektrischen Anschlüssen zu bedenken? Könnt Ihr uns da helfen?

  • Hier zwei Bilder:


    Das erste Bild zeigt die erste Probeaufstellung des Bahnhofs. Das zweite Bild zeigt anhand der Schablone die komplette Ausdehnung des Bahnhofs inkl. der Gebäude. Das Modul wird etwas erhöht zur Strecke links im Bild liegen. Rechterhand wird hinter dem Bahnhofsmodul die Landschaft ansteigen. Oberhalb des Schattenbahnhofs (jetzt mit grüner Trittschalldämmung im Bild rechts) wird noch die Ausfahrt des Hauptbahnhofs liegen.



  • Hallo!


    Jetzt ad hoc:


    Genaue Passungen der herausnehmbahren Elemente. (Schwierig) > Einbau (+ Tarnung desselbigen =Luxusproblem).


    Genaue Passung der Gleisübergänge. Das Geht mit Pertinaxplatten, wo man die Profilenden anlötet.


    Vorgangsweise: Man macht sich genormte Kopfstücke, welche mit Schloßschrauben aneinandergepresst werden. (Modulbau )


    In vorhandenen Systemen wirds schwieriger.


    Ich würde vorschlagen:


    Bei vorhandenen Anlagenteilen einen fixen Andockpunkt für die Gleise bauen. Der muss sehr genau und stabil sein.
    Stabile Fixpunkte (3D) konstruieren.
    Beim herausnehmbaren Stück in situ das Gegenstück bauen. Wichtig sind unverückbare Messpunkte. (Schienenköpfe müssen fluchten auf 0,1)
    Strom separat einspeisen, der fließt immer, wenns keine Unterbrechung gibt.


    Herzliche Grüße, Konstantin