Micro-Feinmechanik Radsätze

  • Vorbehaltlich entsprechender Nachfrage bietet uns die Firma Micro-Feinmechanik Umrüstsätze für folgende Loks an:


    oo OOO o KMB 629/77
    o OOO o KMB 429/35 ohne Tender
    o OOO o ooo KMB 429/35 mit Tender
    o OOOO KMB 170/56 ohne Tender
    o OOOO ooo KMB 170/56 mit Tender
    oo OOO oo KMB 729/78
    o OOOOO o Much 82/95
    OOOOO Much 80/57 ohne Tender
    OOOOO ooo Much 80/57 mit Tender
    o Nierenvorlaufradsatz für diverse Modelle


    Die Lieferung erfolgt inklusive Achsen, verschraubbaren Treibzapfen und verschraubbarer Welle für die Kurbel. Inbusschlüssel mit 1 mm SW ist beinhaltet.


    Ausführung: Treibräder ringisoliert, Vor- und Nachlaufräder nabenisoliert, Spurkranz RP25FS Edelstahl rostfrei 4305, Radsterne MS58 gesenkgeschmiedet, allesamt für 2 mm-Achsen, Rundlaufgenauigkeit 0,02 mm.


    Kosten: € 15.- pro kompletter Kuppelachse, € 11.- pro Vor- bzw. Nachlaufachse.


    Den Vertrieb/die Koordination wird der schmalspurige Alex ( Alex760 ) in die Hand nehmen. Bei Interesse, bitte ein E-Mail an ihn abschicken...


    LG Michael

  • Bei der Montage ist folgendes zu beachten:


    Kuppelräder:


    Die Bünde der Micro-Treibzapfenschrauben messen 1,4 mm. Die KMB Kuppelstangen sind daher nachzubearbeiten, die Bohrungen von ca. 1,1 auf 1,4 mm+ aufzuahlen (das wird manchmal knapp werden, eventuell muss man die Kuppelstangen in diesem Bereich aufdoppeln!).
    Alternativ können auch die "KMB-Nieten" in das M 1,4-Gewinde der Micro-Räder (Kernloch 1,18 mm!) eingepasst und mit 2 Komponenten-Kleber fixiert werden.


    Kein Problem ergibt sich für die Much-Modelle, wenn sie mit 1,2 mm- Loch- Kuppelstangen ausgerüstet sind. Sie sind lediglich auf 1,4 mm + aufzuahlen.


    Treibräder/Kurbelzapfen:


    Die einschraubbare (M 1,4) Micro- "Welle" misst 1,55 mm im Durchmesser. Die KMB-Kurbel wäre um den rechteckigen Steckteil zu kürzen und mit einem 1,5 mm + Bohrer aufzubohren, und nach Montage von Treib- und Kuppelstange zu verkleben.
    Alternativ bietet sich die einfache Methode an, das Micro M 1,4 Gewinde auf 1,4 mm aufzubohren, den rechteckigen KMB Steckteil der Kurbel minimal anzupassen und die gesamte Kurbel danach einzustecken und mit minimal Klebstoff zu fixieren.


    Für die Much-Modelle wäre als einfachste Methode ebenfalls das Gewinde auf 1,4 mm aufzubohren und die Kurbel (Messinggussteil mit 1,4 mm + Steckzapfen) entsprechend zu adaptieren und zu fixieren. Es kann aber auch der senkrechte Teil der Kurbel abgefräst, aufgebohrt und mit der Micro-Welle verlötet werden. Ein Ausbuchsen des Treib- und Kuppelstangenlagers von 1,55 auf ca. 2 mm + ist dann aber notwendig.


    Treibzahnräder:


    Die wären bei KMB auf den Micro-Achsen im Rahmen zu verpressen (Ausnahme ÖBB 78 ). Die Micro-Achsen müssen hiefür in der Mitte aufgeraut (Schneidzange und feines Schleifpapier) und danach muss das Treibzahnrad mit minimal Klebstoff zwischen den Rahmenwangen aufgepresst werden.
    Bei Belassen der KMB-Treibachsen müssen diese an den Enden mit Schleifpapier etwas geschmälert werden (Riffelung!)
    Für die KMB (oder andere) 78-er müssen wir bei Herrn Mag. Klein noch den Zahnkranz des Treibrades besorgen. Der wäre, wie bei seinen Serienmodellen, mit dem Rad zu verkleben.


    Bei Much analoge, vereinfachte Vorgangsweise. Die Radsätze sind Gott sei Dank eingelegt und nicht gesteckt!


    Für´s Aufpressen der Räder im richtigen Versatz und die "technische Leitung" hat übrigens der schmalspurige Alex da so eine Idee...


    LG Michael

  • 89€ für eine 78er ist aber nicht ohne. Kostet schon mehr als die Lok, da fehlt dann noch ein neuer Rahmen, die Verlängerungen, Steuerung,... :confused: ;( Uff, ein paar Hunderter für einen Baukasten.

  • Das ging anders:


    Raunz nicht, sauf Scoll. :25: :25:

  • 89€ für eine 78er ist aber nicht ohne. Kostet schon mehr als die Lok, da fehlt dann noch ein neuer Rahmen, die Verlängerungen, Steuerung,... :confused: ;( Uff, ein paar Hunderter für einen Baukasten.

    Dann schau dir mal zum Vergleich die Weinert-Preise an... und Rauchenecker Räder sind ja auch nicht ganz ohne ;-)


    LG GySEV

    Einmal editiert, zuletzt von gysev ()

  • Von meiner Seite ein herzliches DANKE an das Kooperativ lokschnitzer/schmalspurigeralex für die Bemühungen zu den MF-Radsätzen.


    Ich persönlich halte die geplanten Preise auch nicht für gerade billig, allerdings muß man halt immer die Relation zu anderen diesbezüglichen Kleinserienprodukten sehen (siehe diesbezügliches Vorposting von gysev !). Somit ist auch die Jammerei über den Preis relativ (und bei den Vorlaufachsen ergibt sich beispielksweise zu den Roco 310er-Achsen faktisch kaum ein preislicher Unterschied) ... :sleeping:


    Und als mündiger Konsument habe ich halt außerdem immer noch die Wahl, auf die schönen und passenden MF-Radsätze zu verzichten (was ich aber nicht machen werde :rolleyes: ).

  • Zunächst einmal vielen Dank für die Initiative!
    Gibt es viellecht schon Bilder von einem zur Probe montierten Fahrwerk? Ich hoffe es funktioniert mit original großen Rädern und der Nachlaufachse!


    LG Alex

  • Das Problem dabei ist, wenn man eine Lok mit den Rädern sieht, muss man sie auch haben.
    Ich glaube, mir geht auch ohne Foto so. +: +: +:

  • Ich hoffe es funktioniert mit original großen Rädern und der Nachlaufachse!


    Wenn der normalspurige Alex das 429/35-er Fahrgestell meint, hat er Recht! Der Nachlaufradsatz hängt nach der Montage leicht in der Luft, bedingt durch den vorbildgerecht großen Kuppelraddurchmesser. Wir haben das bei unserer 229/75-er so gelöst, als die 2 Rahmenwangen zum Lager hin aufgefräst wurden und der Nachlaufradsatz jetzt in einem Stück Kunststoffrohr, 3/2 mm, das mit einem leicht federnden Messingplättchen verklebt und mit der hintersten Schraube des "Kunststoffbodens" fixiert ist, läuft.


    Sorry, habe ich vergessen! Michael

  • Wenn der normalspurige Alex das 429/35-er Fahrgestell meint, hat er Recht! Der Nachlaufradsatz hängt nach der Montage leicht in der Luft, bedingt durch den vorbildgerecht großen Kuppelraddurchmesser. Wir haben das bei unserer 229/75-er so gelöst, als die 2 Rahmenwangen zum Lager hin aufgefräst wurden und der Nachlaufradsatz jetzt in einem Stück Kunststoffrohr, 3/2 mm, das mit einem leicht federnden Messingplättchen verklebt und mit der hintersten Schraube des "Kunststoffbodens" fixiert ist, läuft.


    Sorry, habe ich vergessen! Michael


    Ich werde beim Zusammenbau des 75er-Fahrgestells Fotos davon machen und einstellen.


    LG


    Robert