Beeindruckendes Geschick, und dazu sehr informativ. Danke 👏🤝
Neues aus dem steirischen Randgebirge
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jzipp -
17. Juli 2013 um 23:54 -
Unerledigt
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Wunderschöner Wagen und tolle Beschreibung!

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Hallo Jürgen !
Ein Modell vom Feinsten -perfekt umgesetzt 👌👌👌 -danke für die tollen Fotos und deinen sehr interessanten Bericht 👍
Liebe Grüße/Heinz
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Und schon gefällt mir mein Original -Roco- Wagerl nicht mehr.
Danke für die ausführliche Beschreibung, die zeigt wieviel Aufwand auch in "kleinen" Umbauten steckt.
Dann noch die gelungenen Fotos!
LG Christian
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Perfekt muss ich dem Junior Gottfried zeigen…..
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Danke für die ausführliche und trotzdem übersichtliche Bauanleitung !!
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Danke sehr, werde ich auch für meinen Spur 1 -Bremen brauchen können
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Der wäre sicher auch interessant nach zu bauen ...
Nur ein Fenster in der Türe ... der Erker ...
Liebe Grüße
Helmut -
Helmut hast du zufällig ein Datum (zumindest ein ungefähres) in der Hand?
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Sehr schöner Umbaubericht von einem sehr schön hergerichteten Wagen.
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Helmut hast du zufällig ein Datum (zumindest ein ungefähres) in der Hand?
Leider nein ...
Liebe Grüße
Helmut -
Der wäre sicher auch interessant nach zu bauen ...
Nur ein Fenster in der Türe ... der Erker ...
Liebe Grüße
HelmutInteressant auch die Wagennummer am Erker oben, obwohl er in diesem Fall nicht bis zur Kastenunterkante geht und dort eh Platz wäre...
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Da er immer noch die große Türe hat, ist das ziemlich sicher ein Dih 65400, also die Variante für Personenzüge. Das interessante bei diesen Wagen war, dass es nur auf der Seite der Einstiegstüren eine Durchgangsmöglichkeit zum restlichen Zug gab.
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Güterzugdienstwagen Pwg 78.0 ex Pwgs 44
Guten Abend liebe Kollegen,
auf vielen alten Fotos sind Dienstwagen mit geöffneter Ladetür zu sehen, oft mit einem an der Ladetür stehenden Güterzugschaffner, der die sommerlichen Temperaturen bei damals vergleichsweise geringen Fahrgeschwindigkeiten genoss. Genau dieses typische Bild habe ich schon vor längerer Zeit im Modell an einem Dienstwagen der Bauart Bremen dargestellt und diesen kleinen Umbau seinerzeit auf meiner Website beschrieben. Da diese Website schon lange nicht mehr online ist, erlaube ich mir, meinen damaligen Beitrag aus dem Jahre 2013 hier zu reposten. Der darin beschriebene Umbau ist nach wie vor aktuell, einzig für die Dachfalze würde ich heute Nassschieber verwenden. Die etwas durchwachsene Fotoqualität bitte ich zu entschuldigen.
Zum Vorbild:
Der Güterzugdienstwagen der Bauart Pwgs 44 wurde von der deutschen Reichsbahn in großer Stückzahl beschafft. Die Konstruktion war von dem gedeckten Güterwagen der Bauart Gmhs Bremen abgeleitet. Auch bei der ÖBB verblieb eine große Anzahl dieser Dienstwagen, die unter der Nummerngruppe Pwg 78 000 bis 217 geführt wurden. Fotos ab Mitte der 50er Jahre zeigen gegenüber der Ursprungsbauart geänderte Trittbretter. Ab Anfang der 60er Jahren wurde ein Teil der Wagen bei der ÖBB erneut umgebaut und erhielten schmale Ladetüren sowie Zugführerkanzeln.Zum Modell:
Schon seit vielen Jahren gibt es ein durchaus passendes Modell des Pwgs 44 von Roco mit ÖBB-Beschriftung, allerdings in Ursprungsausführung der Deutschen Reichsbahn. Ziel meines Umbaues war daher einerseits die „Österreichisierung“ und Anpassung an den Bauzustand gegen Ende der 50er Jahre und andererseits das Darstellen einer geöffneten Ladetür. Alles in allem eine schöne Bastelei für ein paar Feierabende.- Die Arbeit beginnt mit dem Heraustrennen der Tür. Dies geschieht mit einem Bastelmesser, das mit leichtem Druck direkt an der Kante der Ladetür mehrmals entlang geführt wird .
- Der Boden im Bereich zwischen den Haltenasen wird ebenfalls herausgetrennt.
- Die herausgeschnittene Tür wird von der Rückseite her links und rechts auf etwa 0,5 mm Materialstärke abgefeilt.
- Je nachdem, wie weit die Tür geöffnet werden soll, muss das neben der Tür liegende Wagenkastenfeld herausgetrennt werden und zwar soweit, dass die zurechtgefeilte Tür wieder möglichst nahe am Wagenkasten angeklebt werden kann.
- Die im Bereich der Tür nun fehlende Abdeckschiene wird durch einen Kunststoffstreifen ersetzt.
- Die Zwischenwand habe ich aus einer 1 mm Kunststoffplatte gefertigt und eingeklebt.
- Der neue Boden entstand aus einer 0,5 mm Kunststoffplatte, die Bretterstruktur wurde mit dem Bastelmesser eingeritzt.
Damit sind die Arbeiten am Wagenkasten schon weitgehend abgeschlossen:

Als nächstes steht das Löten neuer Trittstufen aus Blechstreifen gemäß der folgenden Skizze links an:


Die weiteren Schritte:
- Nach dem Reinigung und Trocknen der gelöteten Trittstufen können diese eingeklebt werden.
- Aus 0,3mm Ms-Draht werden neue Griffstangen gebogen und eingeklebt. Für die Vorlegestange der geöffneten Ladetür habe ich ebenfalls 0,3mm Ms-Draht verwendet.
- Abschließend werden neue Puffer von Weinert montiert.
- An dem ab Werk glatten Dach müssen die Falze des Blechdaches nachgebildet werden. Dazu habe ich eine einfache Vorrichtung aus Holz gefertigt und 0,3mm Blumendraht im Abstand von 10,5mm aufgeklebt. Nach dem Durchtrocknen wird der Kleber sauber verschliffen.

- Die Lackierarbeiten beginnen mit dem Bemalen des Innenraums. Dieser wird in einem hellen Braun gestrichen.
- Danach erfolgen die Ausbesserungsarbeiten am Wagenkasten in Tannengrün sowie das Bemalen der neuen oberen Türschiene in Silber.
- Das Dach wird mit einer Mischung aus Silber, Grau und Braun gealtert.
- Alle neu angebrachten Messingteile werden grundiert und danach der Wagen zum Trocknen beiseite gelegt.
- Die Griffstangen und Trittstufen werden schwarz gestrichen.
- Der Wagen wird im ersten Schritt mit dem Pinsel gealtert. Dazu verwende ich die wasserlöslichen Farben AquaColor von Revell.
- Nach dem Durchtrocknen nehme ich zusätzliche Alterungsspuren mit Puderfarben vor. Ich verwende Kreiden, die ich auf Sandpapier anschleife und mit dem Pinsel auftrage.
- Endlich kann der fertig gealterte Wagen mit einer Schicht Klarlack aus dem Airbrush überzogen werden.
- Nach dem Durchtrocknen werden die Fenster eingeklebt, das Dach aufgeklebt, Kupplungen und Radsätze montiert.

Damit ist der Pwg vulgo Packlwagen fertig und kann dem Betrieb übergeben werden.


Viele Grüße
JürgenAuch wenn der Umbau nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, er kann sich immer noch sehen lassen!
Beste Grüße
Stefan -
Dir ist ein extrem authentisches Modell gelungen – die Alterung ist einfach perfekt!
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Aber das Teil war damals furchtbar krank und es machte süchtig.
Ich habe es nur gaaaaaaaaaanz kurz angeguckt und seitdem komme ich vom Waggonbau nicht mehr los!
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