Neues aus dem steirischen Randgebirge

  • Sehr interessante, technische Umsetzung die du uns da zeigst !


    Bravo!

    Fahrzeuge: H0 Roco, Liliput, Fleischmann, JC, Lima, KMB
    Gleise: Roco-Line mit und ohne Bettung
    Digital Zentralen: Roco, ESU ECOS
    Software: TC Gold Version 9
    Decoder, ESU LP 4, ESU Loksound 5.0
    Melder: LDT RS 88, ESU

  • Hin und wieder versuche auch ich, "aufwandsarm" zu bauen.


    Ganz mein Stil ! ;)


    Wirklich genial gelöst, der mechanische Stell- und Kippschalterantrieb!


    LG Michael

    LG Michael


    Meine Fotos sind selbstgeschnitzt, soweit nicht explizit auf eine fremde Quelle hingewiesen wird.

    Einmal editiert, zuletzt von lokschnitzer ()

  • Deine Anlage in einem IKEA Regal gefällt mir. Es bestätigt mich mit meinem Anlgenprojekt, dass ich ebenfalls in dem gleichen Regaltyp plane. Auch deine Art wie du Weichenantriebe so wie Schiebebühne kostruiert hast finde ich toll und auch sehr nach ahmungswert.

  • Danke für das positive Echo.



    Die Schiebebühne finde ich genial. Hast du dort auch eine Abschaltung verbaut, das du nicht in den leeren Bereich einfährst?


    Fire_grisu,
    nein, keine Schaltung. Es ist wie in Wirklichkeit: Wenn der Lokführer nicht aufpasst, stehen die halbe Lok oder ein Wagen in der Grube. Ist aber eigentlich nur am Anfang vorgekommen und auch eher nur letzteres, wenn man eine Garnitur reinschiebt und am Gleis vorne etwas zu spät bremst. Zum Glück passiert da nicht viel.

  • Liebe Forumskollegen,


    heute möchte ich Euch über den linken Anlagenflügel mit meiner Isolatorenfabrik berichten. Dass es sich bei dieser Fabrik aus Platzgründen nur um eine angedeutete Fabrik handeln kann, habe ich letztens bereits mit dem (virtuellen) Grundriss gezeigt. Heute soll es ein paar Bilder aus der Planungs- und Bauzeit geben. Richtig fertig sind bis dato nur die beiden rechten Teile, an den anderen beiden möchte ich jetzt aber auch wieder einmal etwas weiterbringen. Vorab aber noch ein Bild von dem fertigen Teilstück rechts hinten - auch da habt Ihr schon ein paar Bilder gezeigt bekommen (aber eines hab ich noch :smoke: .




    Das gesamte Anlagenstück der Isolatorenfabrik besteht aus insgesamt 4 kleineren Segmenten – keines ist länger als 75cm. Das hat für mich den Vorteil, dass ich an diesen Segmente auch sehr gut und familienfreundlich am Esszimmertisch weiter basteln kann (natürlich erst nach dem Rohbau ;) ).


    Am Beginn solcher Projekte steht bei mir immer die Überprüfung des erdachten (und gezeichneten) Planes durch umfangreiche Stellproben. Dabei baue ich das geplante Arrangement unter Verwendung der schon vorhandenen Gebäudeteile, weiterer Dummys und passender Fahrzeuge so auf, dass es dem geplanten Aufbau schon möglichst nahe kommt. Dann variiere ich die Anordnung so lange, bis mir die Wirkung auf mich als direkt davor stehendem Betrachter passt. Wichtig ist mir dabei, dass sich das Segment auch in etwa auf der Höhe befindet, auf der es später in der Anlage eingebaut sein wird, damit die Blickrichtung stimmt. Mit diesem Schritt ermittle ich auch die richtige Größe und Form von Gebäuden. Dafür verwende ich einfachste Gebäudeattrappen aus Papier oder Karton. Gleichzeitig überprüfe ich durch viele Blicke durch den Fotoapparat auch schon die spätere Fototauglichkeit des Segments und einzelner Details.


    Soweit für heute Abend
    Bis Jürgen





  • Danke für die detaillierte Beschreibung des Baues!!!


    sagt die GySEV

    Nicht eigens gekennzeichnete Fotos sind von mir, bzw. aus meinem Archiv und ich habe die Erlaubnis sie zu veröffentlichen.

  • Liebe Modellbahnkollegen,


    bevor es demnächst mit der Isolatorenfabrik weitergeht, steht heute ein Kurzbericht über das wichtigste Fahrzeug der Isolatorenfabrik auf der Agenda - der Breuer-Schienentraktor:



    Von diesem urigen Gefährt war ich immer schon sehr angetan und das Erscheinen des akkuraten Modells von Rivarossi vor einigen Jahren gab schließlich sogar den Anstoß zum Bau der Isolatorenfabrik mit eigener Werkbahn. Insgesamt machte das Modell einen hervorragenden Eindruck, lediglich der etwas plumpe Vorhang zur Kaschierung des Modellbahnmotors im Führerraum störte den guten Gesamteindruck. Hier galt es, etwas zu unternehmen, und bei der Gelegenheit waren auch ein paar weitere Verfeinerungen und der Einbau eines Decoders fällig. Mehr über den Umbau übrigens auf meiner website - aber damit will ich euch gar nicht langweilen, sondern lieber noch ein paar Bilder des Modells herzeigen.


    Schöne Grüße
    Jürgen












  • Da hauts mich doch glatt aus den Socken. Hab einen italienischen zu Hause, auch bei der GySEV ist zwischen 1930 und 1950 einer gefahren, das italienische grün passt gut, aber da muss doch noch einiges umgearbeitet werden


    LG die GySEV

    Nicht eigens gekennzeichnete Fotos sind von mir, bzw. aus meinem Archiv und ich habe die Erlaubnis sie zu veröffentlichen.

  • Äußerst beeindruckend.
    Man muss schon länger hinschauen, um darin ein Modell und nicht die Wirklichkeit zu erkennen.


    Grüße, Konstantin.



  • Der links ist eindeutig von Rivarossi, bei den anderen beiden handelt es sich offensichtlich um Originalfotos!!!


    ;) :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Michael

    LG Michael


    Meine Fotos sind selbstgeschnitzt, soweit nicht explizit auf eine fremde Quelle hingewiesen wird.

  • Liebe Forumskollegen,


    vorab vielen Dank für Eure zahlreichen und freundlichen Rückmeldungen. Heute gibt’s zur Abwechslung wieder einmal ein paar Fotos und Infos aus der aktuellen Bauphase. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, aber a bisslers was geht doch immer. Momentan bin ich an der Ausgestaltung der Halbrelief-Fabrik dran. Die bis dato vorhandenen Papiermuster der angedeuteten Fabrikshallen sollen nun endlich durch richtige Modelle ersetzt werden. Ich beginne mit der rechten „roten“ Fabrikshalle:





    Für den Bau des „richtigen Modells“ verwende ich Finnpappe in verschiedenen Stärken von 0,5 bis 3mm. Finnpappe ist meiner Meinung nach ideal für den Gebäudebau, wenn man die Teile sowie alle Fenster- und Türöffnungen noch selber ausschneidet und nicht lasern lässt. Finnpappe ist sehr stabil, dennoch aber weich und lässt sich mit einem Skalpell daher sehr gut schneiden.






    Für die Fenster verwende ich gelaserte „Industriefenster“ von Mehbu. Diese sind außerordentlich fein ausgeführt und werde ich sicher noch öfters verwenden. Leider gibt es im Standardprogramm aber nur diese eine Größe. Die „räumliche Tiefe“ hinter den Fenstern habe ich durch schwarzes Papier dargestellt, das zwischen die Wandteile geklebt wird. Die Bemalung der Wandteile erfolgte mit Dispersionsfarbe, die ich mit einer kleinen Walze aufgetragen habe. Mit Puderfarben habe ich noch eine leichte Alterung der Hallenfront vorgenommen. Die links daran anschließende Fabrikshalle werde ich aber deutlich stärker altern.







    Abschließend noch zwei Ansichten auf das probeweise eingebaute Halbreliefgebäude. Was bei diesem „Gebäude“ nun noch fehlt, sind die weiteren Details im Dachbereich und der Übergang zu der davor liegenden Halle.





    Damit wünsche ich noch einen allseits gesegneten Abend
    Jürgen

  • Liebe Forumskollegen,


    da bei meiner Isolatorenfabrik grad wenig Vorzeigbares passiert (Weichenantriebe, Verkabelung :wacko: ), gibt’s heute ein paar Fotos von einer kleinen Feierabendbastelei zwischendurch.


    Viehtransport im Gm 143:
    Neben dem bekannten Verschlagwagen wurden für den Viehtransport auch ganz normale gedeckte Güterwagen verwendet. Solche Wagen waren üblicherweise durch ein Viehgatter in der geöffneten Ladetür sowie offene Lüftungsklappen zu erkennen. Somit stellen solche Wagen einen interessanten Blickfang in jedem Güterzug dar. Neben den Viehgatter wurde der Wagen auch ein klein wenig verfeinert und als besonderes Highlight habe ich die Türen des Bremserhauses in geöffneter Stellung dargestellt


    Was jetzt noch fehlt sind ein paar schöne steirische Rindviecher hinter dem Viehverschlag, aber das wird auch noch…


    Schönen Abend
    Jürgen


    PS: Wer wissen will, wie ich's genau gemacht hab, einfach hier nachschauen