Neues aus dem steirischen Randgebirge

  • Um genau zu sein, handelt es sich um den ehemaligen Reichsbahn Pwgs 41, der bei der ÖBB zum Di (Pwi) 65 300 bis 334 wurde, wobei die Pwi 65 303 bis 321 (mit Lücken) in den Jahren 1953 bis 1956 aus früheren Pwg 77 000 bis 025 umgebaut wurden. Irgendwann sppäter wurden dann die Dgho 75 300 ff draus.


    Es dürfte auch bei der ÖBB mehrere verschiedene Varianten gegeben haben, wenn man ältere Aufnahmen studiert, auch welche mit Kanzel. Aus der Dampflokära kenne ich nur Bilder von diesen Wagen in Personenzügen eingestellt.


    Bilder gibts u.a. hier:
    Bahn im Bild Bd. 18, S. 92 in einem Personenzug von 1957
    Bahn im Bild Bd. 20, S. 55, 65, 92.
    Rabl/Stockklausner, S. 124 (mit Kanzel)


    Anbei eine Bau-Anleitung für diesen Wagen von Stefan Carstens mit einem kleinen Plan des Wagens sowie einige Bilder:
    - Der Dgho 75 318 diente mir als Vorbild (Aufnahme von mir, Selzthal 1991)
    - Diho 75 332 (Wels 1982, Herkunft www)

  • Danke für den Plan. Hier übrigens noch ein Link zu der von mir weiter oben angesprochenen Fehler im Fahrwerk bei dem Märklin/Trix-Modell. Ich wollte auch schon bei ebay zuschlagen, aber die Achslager schauen halt schon irgendwie komisch aus...
    http://blog.modellbahnfrokler.…nochmal-maerklin-pwgs-41/


    Anbei noch zwei Bilder meines selbstgebauten Exemplares in Nahaufnahme, die ich eigentlich nicht herzeigen wollte, aber so sieht man halt auch ein paar nicht so sauber gearbeitete Stellen. Die Fenster sind übrigens aus klarer Kunststofffolie mit aufgeklebten Klebestreifen entstanden. Würde ich heute zB nicht mehr so machen. Mit der Beschriftung war ich schon damals nicht zufrieden, aber eine bessere war halt nicht zu bekommen. Trotzdem, so einen Wagen hat nicht ein jeder und so bin ich doch ganz zufrieden damit.

  • Da kann ich auch etwas dazu beitragen. Die HP war einmal ganz ausgezeichnet, da die Betreiber sich nicht so intensiv mit Modellbahn beschäftigen, wird sie nicht mehr so intensiv betreut. Aber schaut selbst:
    http://www.modellbahnfrokler.de/selbstbau/pwgs41.html


    LG GySEV

    Nicht eigens gekennzeichnete Fotos sind von mir, bzw. aus meinem Archiv und ich habe die Erlaubnis sie zu veröffentlichen.

  • Wir waren heute in Strasshof. Dort habe ich den Wagen fotografiert. Am Abend - wenn ihr wollt, gibt es die Fotos dazu.
    Jetzt die Fotos - Teil 1:

    Dateien

    Einmal editiert, zuletzt von seriousrobert ()

  • Teil 2:

    Dateien

  • Die Schiebebühne sieht sehr gediegen aus, ich sicher sehr praktisch. Hab sowas mal am Gleisende einer Modulanlage in H0e gesehen, ist sehr praktisch und spart Platz.


    Ich bin ja immer noch unsicher, ob ich nicht meine Weichen händisch stellen hätte sollen, das hat schon auch was.

  • Trotzdem, so einen Wagen hat nicht ein jeder und so bin ich doch ganz zufrieden damit.


    ...kannst Du auch wirklich sein!


    :38: Michael

    LG Michael


    Meine Fotos sind selbstgeschnitzt, soweit nicht explizit auf eine fremde Quelle hingewiesen wird.

  • Eigentlich OT:
    Um nochmals auf den Gepäckwagen zurück zu kommen.
    Ein Exemplar lief in den 60er/70er Jahre im Marchegger Umlauf.
    Interessantester Zug auch für die Moba war der abendliche 2516 (oder möglicherweise 2518)
    VT 5046 (5146) + Russischer WLABm + 2x Spanten + diesen Gepäckwagen

  • Die Schiebebühne sieht sehr gediegen aus, ich sicher sehr praktisch. Hab sowas mal am Gleisende einer Modulanlage in H0e gesehen, ist sehr praktisch und spart Platz.


    Ich bin ja immer noch unsicher, ob ich nicht meine Weichen händisch stellen hätte sollen, das hat schon auch was.


    Die Schiebebühne habe ich jetzt erst in Betrieb genommen. Ich hoffe, dass sie sich als praktisch erweisen wird. Mal sehen...


    Handgestellte Weichen sind auf jeden Fall super. Ich hab fast nur handgestellte Weichen in Einsatz, die mit einem Hebel von der Vorderkante gestellt werden. Zumindest bei überschaubaren Gleisanlagen ist das zusammen mit einem Walk-Around-Regler optimal. Da kommt beim Eisenbahnspielen richtige Betriebsatmosphäre auf. Vor allem auch, wenn sich bei einer Gleishöhe von rund 1300 mm über dem Fußboden alles direkt vor den Augen abspielt. Außerdem ist das eine vergleichsweise einfache und billige Lösung. Ich kann ja mal über meine techn. Lösungen berichten.



    An dieser Stelle habe ich eine Bitte an die Moderatoren: Wäre es möglich, die Antworten 15 bis 27 in einen eigenen Thread "Dienstwagen ex Pwg41" unter Loks und Waggons zu verschieben und den ganzen restlichen Thread in die Rubrik "Moba-Anlagen"? Danke

  • Hier kurz zu meinen Hand-Weichenantrieben.


    Hast du die Handweichenantrieb nach Fremo gebaut???


    Meine ersten solchen Antriebe hab ich noch zu MBV-Graz Ursprungszeiten gebaut und natürlich waren wir damals vom Fremo inspiriert. Insgesamt gibt es ja viele Modellbahner, die solche Hand-Weichenantriebe bauen und auch darüber berichten. Ich selber hab auch schon verschiedene gebaut.


    Bei der hier gezeigten Lösung ging es mir vorallem um eine möglichst aufwandsarme Umsetzung, die zudem auch nachträglich eingebaut werden kann. Über den Kippschalter wird auch das Herzstück der Weiche polarisiert (fehlt auf den Fotos noch). Der Stelldraht wird über die Lüsterklemme einjustiert.


    Schönen Abend
    Jürgen




  • Ja schon, aber bei der Gewindestange gehört der Hubweg definiert, sonst wenn man einl kräftig anzieht, war es mit den Schalter & der Einstellung des Drahtes zur Weiche (oder sieht man das am Foto nicht?)


    Servodecoder 4 fach kommt auf ca. 25€, Servomotoren ca. 5€, aber die Lösung ist nicht schlecht hab solche auch in Bad >Vöslau gesehen (N-Anlage)

    <p>moz <img src="http://www.kleinbahnsammler.at/testforum/images/smilies/emojione/1f44d.png" class="smiley" alt=":thumbsup:" height="23" srcset="http://www.kleinbahnsammler.at/testforum/images/smilies/emojione/1f44d@2x.png 2x"></p>

  • Ja schon, aber bei der Gewindestange gehört der Hubweg definiert, sonst wenn man einl kräftig anzieht, war es mit den Schalter & der Einstellung des Drahtes zur Weiche (oder sieht man das am Foto nicht?)


    Äh, also ich weiß nicht, wie du Modellbahn spielst. ;) Der Anschlag ergibt sich durch den Schalter im Zwischenraum der Lüsterklemme. Die Lüsterklemme sitzt ziemlich fest auf der Gewindestange und der Schalter hält auch was aus. Weichen dieser Bauart hab ich jetzt seit etwa 2 Jahren im Einsatz und da hat sich noch nix verstellt und da spielen auch Gäste und Kinder damit. Wenn du natürlich volle Kanne dagegen drischt...


    Also die Dinger sind stabil und betriebssicher. Billig auch, was ein angenehmer Nebeneffekt ist.


    Aber ich möchte noch mal herausstellen, warum ich überwiegend solche Handweichen verwende: mir gefällt es halt sehr gut, wenn ich mit dem Walk-Around Handregler an der Anlagenkante mit dem Zug entlang gehe, an der Stelle, wo in Wirklichkeit auch der Weichenwärter dien Weiche umlegen würde, per Hebel die Weichen umstelle, dann mit der Lok vielleicht zurückschiebe usw... Das ist ein anderes Modellbahnfeeling, als wenn ich von einem Stellpult aus alles bediene. Aber es geht natürlich nur bei einer kleinen Anlage wirklich gut.

  • Ich meinte nur als Sicherheit 4.Stk. Muttern (was auch kein Haus kosten) justieren diese kontern und es kann dann nix mehr passiern und der Schalter wird es Dir danken, es kann immer was passieren. Finde die Lösung super, aber man sollte mögliche Fehlerquellen auschliessen. Ist nur ein Vorschlag.
    Und leider weiss ich zu gut wie manche Leute (Kinder wie auch Erwachsene) mit andere Sachen umgehen (zb.Austellungen).

    <p>moz <img src="http://www.kleinbahnsammler.at/testforum/images/smilies/emojione/1f44d.png" class="smiley" alt=":thumbsup:" height="23" srcset="http://www.kleinbahnsammler.at/testforum/images/smilies/emojione/1f44d@2x.png 2x"></p>