Und was ist wenn ein Defekt eintritt, der vom System nicht erkannt wird?
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chat quirit -
27. April 2013 um 22:20
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Die ganzen Mutmaßungen zur Unfallursache derzeit sind für die Fisch...

(oder das Forum auf Krone- Niveau)
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In der Slowakei gibt es bei Bahnübergängen ein weißes Blinklicht, das dem Autofahrer anzeigt, die Signalanlage funktioniert. So etwas wäre vielleicht sinnvoll.
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Gibt es in vielen Ländern des ehemaligen Ostblocks. Ich kenne es zusätzlich aus der Tschechei und aus Polen. In Ungarn habe ich ehrlich gesagt nie drauf geachtet

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Natürlich sind Spekulationen über die Unfallursache irgendwie müssig...
Dennoch sind meine Beobachtungen von Gummiradlern immer erschreckender... Wieviele halten während der Fahrt ihr Handy und tippseln drauf herum. Geschwindigkeitsbeschränkungen werden als Empfehlungen wahrgenommen... ja genau so. Bei uns im Wohnviertel ist ein 30er... die Leute rasen aber durch wie die g'sengten Säue... einmal hab ich einen zur Rede gestellt, ob er weiß, dass hier ein 30er gelte... Nö, gelte keiner... und zeigt auf sein Navi. Dort stand 50... ich fragte ihn, ob er sich der Bedeutung der Schilder bewusst sei, die da so herumstehen. Ja, ist er. Das sind Empfehlungen. Gelten tue, was das Navi sagt.
In der Tat... genau so lief der Dialog ab.Radfahrer werden übersehen... Kinder, Erwachsene ... ups übersehen... was soll ich denn tun? Dann gibts Hinweise in den Medien, dass kein Helm getragen wurde... und die Unfallopfer eh selbst schuld wären, deswegen...
Es ist eine allgemeine Tendenz hin zu "Gesetze sind Empfehlungen für die anderen... ich mach mir meine eigenen Regeln".Tjo... und dann krachts... und dann ist immer die Bahn schuld... oder der andere der kein Auto hat oder fährt...
Es ist zum Verzweifeln.
Und wenn die AMPELanlage hin ist... ist es der Schranken aber nicht. Und das Blinklicht am Schranken auch nicht. Ich fahr dort öfter mit dem Rad vorbei... was die Autofahrenden dort immer wieder abliefern ist echt ein graus. Gach noch überholen um einem dann vor der Nase rechts abzubiegen dass sie einen fast niederfahren. Vorrang nehmen, wo sie keinen haben usw.. Geht scho no... und dann auf unschuldig machen, wenn man sie bei der nächsten Gelegenheit drauf anspricht. Ja, das tu ich. Weil ich es mir nicht bieten lasse, so als Radfahrer behandelt zu werden.
lg Jakob -
Und was ist wenn ein Defekt eintritt, der vom System nicht erkannt wird?
Die Anlage überwacht sich selbst - es genügt z. B. wenn du am Schrankenbaum ordentlich ruckelst oder ihn verbiegst - da ist ein Draht drinnen wie bei einer Alarmanlage.... und wenn kein Signal von der EK bei der Überwachung in der Fahrdienstleitung ankommt ist dies ebenfalls eine Störung. Und ja, eine kaputte Glühlampe erkennt die Überwachung auch ....
Das größte Problem bei den ÖBB ist meistens daß du im Störungsfalle keinen Techniker bekommst über längere Zeit - eine Weichenstörung im Tullnerfeld ist wichtiger - da geht die FJB unter - dann gibt es vielleicht keine Ersatzteile - etc... und wenn dann mehrere Störungen gleichzeitig auftreten ist der Fahrdienstleiter auch schnell überfordert (dieser Bereich incl. Bahnhof Klosterneuburg-Weidling sowie Selbstblock Ken1 gehört alles noch zu Heiligenstadt).
Über die Ursache will ich nicht spekulieren, das kann alles mögliche sein - ein neuerlicher techn. Defekt, ein Versagen des Auftofahrers, des Bewachers, des Fahrdienstleiters oder Lokführers etc...
Gruß: Pepi
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Und was ist wenn ein Defekt eintritt, der vom System nicht erkannt wird?
Als Hersteller eines solchen Systems muss man üblicherweise nachweisen, dass das ausreichend unwahrscheinlich ist.
Keine Ahnung, wie alt die Anlage dort ist, aber die entsprechenden Normen, wie solche Nachweise zu führen sind, gibt es etwa seit 2000 ...
Auch davor mussten entsprechende Nachweise erbracht werden, dass Einzelfehler nicht gefährlich werden können, dass Doppelfehler nicht gefährlich werden können, ...
lg,
Harald -
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Und wenn die AMPELanlage hin ist... ist es der Schranken aber nicht. Und das Blinklicht am Schranken auch nicht.
Die unabängigen Qualitätsjournalisten meinen ja eh die Schrankenanlage.

Auch wenn's nix mit Eisenbahn zu tun hat, hast mit dem Rest freilich Recht. Wobei Ahnungs-/Rücksichtslosigkeit unabhängig von der Art des fahrbaren Untersatzes ist.
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Keine Ahnung, wie alt die Anlage dort ist, aber die entsprechenden Normen, wie solche Nachweise zu führen sind, gibt es etwa seit 2000 ...
Die Anlagen müßen regelmäßig überpfüft werden und besitzen auch einen Streifen auf dem alles aufgezeichnet wird.... das gibt es alles aber bei solchen automat. Anlagen schon seit ich mich erinnern kann - nicht erst seit 2000.
Gruß: Pepi
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Die ganzen Mutmaßungen zur Unfallursache derzeit sind für die Fisch...
Stimme zu ☝️
(oder das Forum auf Krone- Niveau)
Nein, denn sogar unser Sportteil schlägt das Blattl um Längen 🙃
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Dennoch sind meine Beobachtungen von Gummiradlern immer erschreckender
Ich bin selber einer der Gummiradler... aber ich gebe dir uneingeschränkt recht!
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Würden die Radler mal schauen, dass vorn und hinten a anständiges Licht haben und sich an rote Ampeln halten, wäre aber auch allen geholfen.
Und ohne Helm zu fahren, halte ich schlichtweg für dämlich.
Trotzdem - gegenseitiger Respekt ist das Rezept, um im Straßenverkehr gut durchzukommen. Und nicht immer stur auf "ich hab aber Recht" zu beharren.
LG Bernhard
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Ich glaub... diese Diskussion hat Potential auszuarten... und sie ist hier völlig deplatziert in diesem Thread.
Führen wir uns alle mal §1 Absatz 1 der STVO zu Gemüte
§ 1 StVO 1960 (Straßenverkehrsordnung 1960) - JUSLINE Österreich§ 1 StVO 1960 - Straßenverkehrsordnung 1960 - Gesetz, Kommentar und Diskussionsbeiträge - JUSLINE Österreichwww.jusline.atZitat(1)Absatz einsDieses Bundesgesetz gilt für Straßen mit öffentlichem Verkehr. Als solche gelten Straßen, die von jedermann unter den gleichen Bedingungen benützt werden können.
Besonders der zweite Satz... von JEDERMANN unter GLEICHEN Bedingungen... die sehe ich für Fußgehende, Kinder, Radfahrende, Kinderwagenschiebende, Einkaufstaschentragende, Hatscherte, Bucklerte, Leute im Rollstuhl oder mit Vorschiebekabrio, und viele andere mehr, die auf Restflächen zusammengepfercht und dort noch von Gehsteig/Radwegparkenden um die letzten cm gebrachten nämlich nicht...
In dem Sinne... gute Nacht.
lg Jakob
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So, jetzt is genug. Zurück auf die Schiene ☝️
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Die Anlagen müßen regelmäßig überpfüft werden und besitzen auch einen Streifen auf dem alles aufgezeichnet wird.... das gibt es alles aber bei solchen automat. Anlagen schon seit ich mich erinnern kann - nicht erst seit 2000.
Gruß: Pepi
Das hatte ich auch nicht geschrieben ...

lg,
Harald -
Bei der konkreten EK ist die VLSA ("Ampel") für die Autofahrer mit der EKSA (EK-Sicherungsanlage) verbunden, sodass sie für die aus der Schüttau Kommenden nicht grün zeigen kann, wenn die EK gesperrt ist. Vielleicht gab es eine Störung dieser Kopplung, sodass doch grün für die Autos mit rot an der EK möglich war. (Ist aber auch nur Kaffeesud Lesen. Übrigens gibt es an dieser EK schon lange kein rotes Blinklicht mehr, sondern die leidigen gelb-rot-Lichter.) Für die von Wien rechts in die Schüttau Abbiegenden ist die EK hingegen nur durch die EKSA gesichert, die Straßen-VLSA zeigt aber ein gelbes warnendes Blinklicht, wenn die EKSA gelb oder rot zeigt. Die EKSA selbst ist so in die Sicherungsanlage von Klosterneuburg-Weidling eingebunden, dass dort Richtung Wien das AS erst frei gestellt werden kann, wenn der Schranken zu ist.
Dort bei der so genannten Donauwarte war vor langer Zeit eine großzügig gestaltete Haltestelle für dem Umstieg zur Standseilbahn auf den Leopoldsberg. Die Fundamente von deren Talstation kann man noch im Gestrüpp erkennen, solange dieses nicht belaubt ist.
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Die Züge fahren heute durch aber die Hornkonzerte der Loks, stellen die Posaunen von Jerico in den Schatten. _1144_228_4_Donauwarte_20_02_2026.jpg
Foto vom 20.2.2026
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Waunsinn - heit is im Woldviertl werma ols in Kloburg....

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Und wie man sieht, es gibt überhaupt keine aVLSA, nur "Eisenbahnlichter". Und da in einer Menge, die jeder sehen sollte. Zu meiner Zeit waren es nur die zwei oberhalb der Andreaskreuze.
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